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Kelten die öko Krieger?

 
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Die Kelten Ökokrieger?
Ja
30%
 30%  [ 3 ]
Nein
30%
 30%  [ 3 ]
JAIN
30%
 30%  [ 3 ]
Keine Ahnung
10%
 10%  [ 1 ]
Stimmen insgesamt : 10

Autor Nachricht
Istivania
Orakel


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BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 10:14    Titel: Kelten die öko Krieger? Antworten mit Zitat

aus einem anderen thread ziehe ich diese diskussion einmal in den kelten thread.

kelten als öko krieger des abendlandes, so möchte man glauben wenn man diverse spirituelle bücher über die kelten liest.

ich möchte den kelten nicht eine gewisse naturbeobachtungsgabe absprechen, auch nicht das sie bestimmte pflanzen und wälder verehrt haben. in einer umwelt wo man so von der natur abhänig war wie die kelten, ein mehr als verständlicher schritt.

jetzt kommt das ABER, am sonsten waren sie menschen ihrer zeit, sie rodeten für felder und wiesen. sie bauten ihre häuser und palisadenzäune aus bäume, formten die natur so wie sie sie brauchten und ihre erz und salzabbaustellen sieht man heute noch.

hier also die frage die kelten öko krieger? oder umweltsünder? können wir heute noch von ihrer sicht der natur lernen?

an dieser stelle sei noch erwähnt das der keltische baumkalender eine neuere erfindung ist!

( und jetzt versuch ich mich mal an einer umfrage Wink )
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Rati
Quasselkopp


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BeitragVerfasst am: 25.03.2009, 14:20    Titel: Antworten mit Zitat

da wird es schon schwierig wenn ich das Wort interpretieren soll. Was ist ein Ökokrieger? Kann ja eigentlich nur einer sein der gegen Umweltsünder kämpft oder?
Das haben sie auf keinen Fall getan, denn es gab ja gar niemanden der dafür in Frage gekommen wäre.
Sie haben mit der Natur gelebt, und sie zu ihrem Nutzen geformt. Sie haben auch Erz verarbeitet oder? Und wer sich damit auskennt weiß das Erzverarbeitung nicht umweltfreundlich ist.
Um das darzustellen was sie nach Ansicht einiger Frühzeitromantiker sein sollen, hätten sie im Baströckchen auf nacktem Boden oder in natürlichen Höhlen schlafen müssen. Sie hätten sich nur von Früchten ernährt und all ihre künstlerischen und handwerklichen Leistungen wären ein Ding der unmöglichkeit gewesen.
Sicherlich hatten sie mehr Ahnung von der Natur als viele Menschen heutzutage, ganz einfach deshalb weil sie mehr direkt darauf angewiesen waren, aber Ökokrieger? Nein das ist eine Verklärung der Realität.
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Thorhall Tyrmarson
Orakel


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BeitragVerfasst am: 26.03.2009, 00:45    Titel: Antworten mit Zitat

wie rati schon sagt sie waren aus lebensnotwendigen gründen mit der natur mehr vertraut als die meisten heut zu tage
ich denke sie haben sich einen dreck drum gescheert ob sie bei irgendwelchen herstellungsprozessen die umwelt verpestet haben
zum ersten haben sie es gar nicht gewußt
und zum zweiten waren die schadstoffmengen im vergleich zu heute verschwindend gering,was das damalige ökosystem mit einem lächeln weggesteckt und ausgebügelt hat, sodas es irrelevant ist darüber nachzudenken
die kelten werden sich genauso wie viele anderen völker an der natur bedient haben,was ja auch ganz normal ist, da das natürliche gleichgewicht damals ein ganz anderes war
und im gegensatz zur modernen welt waren sie in sachen umweltverschmutzung und zerstörung der natur nur ganz kleine würstchen Wink
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Atropos
Provokateuse


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BeitragVerfasst am: 27.03.2009, 16:31    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wird denn die These vom Ökokrieger begründet? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich dazumal jemand Gedanken um Energieeffizienz und Recycling gemacht hat. Es wurde Holz (und Kohle ?) verbrannt und fertig. Möglicherweise sind sie sparsamer mit Gütern umgegangen, weil alles bis zuletzt verbraucht wurde. Also neue Schuhe erst dann, wenn die alten nicht mehr zu flicken gingen. Aber selbst bei den Reichen aus ihren Reihen mag das nicht gelten. Und wenn sie einen Übeltäter einen Kopf kürzer gemacht haben, der einen heiligen Hain geschändet hat, dann waren das keine ökologischen Gründe, sondern religiöse.
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Istivania
Orakel


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BeitragVerfasst am: 19.04.2009, 22:37    Titel: Antworten mit Zitat

heilige haine wie von atropos geschildert kommen oft in den beschreibungen in esotherischen büchern vor.

das man hier ärger bekommen hat ist wie bereits geschriebenen eine religöse ursache.

wenn man sich aber diese bücher genauer durchliest, hat man als moderne druidin ( cassandra eason ) "Sich um das Wohlergehen des Erdreiches anzunehmen,...." zitat ende ( seite 73 dritter absatz ).

ich habe nichts gegen die naturbezogenheit der neuen keltischen spirtualität nur glaube ich das das was heute als neokeltisches spiritualität gelehrt wird eher etwas mit unserer sehnsucht nach einer heilen natur und weniger mit damaliger keltischer realität zu tuen hat.

ich arbeite gerne in der natur und mit ihr, in meinem rahmen achte und ehre ich sie. weigere mich aber zu glauben das kelten damals auser ihren heiligenhain wenig für naturschutz im sinn hatten.

an dieser stelle sei vermerkt das es auch schon von frühen kulturen es sichtbare einschnitte in die natur gab die bis HEUTE sichtbar sind!! ich sage nur die besiedelung islands und das roden der dortigen wälder!
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Thorhall Tyrmarson
Orakel


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BeitragVerfasst am: 20.04.2009, 08:08    Titel: Antworten mit Zitat

ist doch klar bevor man erfriert wird alles abgeholzt was da rumsteht
würden wir genauso machen, wenn wir keine andere möglichkeit zum heizen haben

ich glaube nicht an den esotherikkram der in den büchern steht und von vielen als wahrheit angesehen wird
ich denke dass man mit der natur früher nicht besser umgegangen ist als heute,nur damals waren die mittel nicht so extrem
es war ja auch nicht jeder früher ein druide (so wie es heute alle sein wollen)
die menschen damals haben einfach mit der natur gelebt und sich keinen kopf darum gemacht was die leute später denken da werden sie ganz andere probleme gehabt haben
wenn sie die bäume brauchten, dann waren sie halt dran, was ja immernoch so ist Wink
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Rati
Quasselkopp


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BeitragVerfasst am: 20.04.2009, 10:21    Titel: Antworten mit Zitat

Thorhall Tyrmarson hat Folgendes geschrieben:
...ich denke dass man mit der natur früher nicht besser umgegangen ist als heute...
Hmmm... na ja, ich denke schon, das es ein anderes Verständniss für die Natur gab, einfach weil sie mit ihr lebten. Und aus diesem Verständniss herraus gab es auch einen anderen Umgang. Ich lese gerade einen Artikel über die Weisheiten der Naturvölker und es ist schon so das diese Völker weiter vorausdenken was ihren Einfluss auf die Natur angeht und vor allem das sie mehr darüber nachdenken ob das was sie tun wirklich notwendig ist oder auch ausgelasen werden kann.
Jeder kennt doch den indianischen Ausspruch " Wir haben diese Welt von unseren Kindern nur geliehen".

Aber die glorifizierten Ökokrieger sind sie deshalb immer noch nicht.
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Thorhall Tyrmarson
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BeitragVerfasst am: 20.04.2009, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

schon möglich

aber wenn sie etwas bauen wollten haben sie nicht walddoktor gespielt, sondern gute und gesunde bäume gefällt was ja auch recht logisch ist
und da sie nicht wußten das die abgase beim verbrennen irgendwelcher dinge schädlich sind haben sie sich mit sicherheit auch keinen kopf darüber gemacht
nur so als beispiel
das leben damals war in der hinsicht wesentlich einfacher Wink wenn in china ein sack reis umfällt und es kommt nicht in den medien vor macht sich doch auch keiner gedanken darüber oder?
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Atropos
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BeitragVerfasst am: 22.04.2009, 20:17    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der Frage - wenn ich von einer Sache nichts weiß existiert sie dann - haben sich schon die griechischen Philosophen abgeplagt und keine zufriedenstellende Antwort gefunden. Wink

Ich denke, vor Zeiten war das Leben sowohl einfacher als auch schwieriger. Der Platz eines Menschen in der Gesellschaft war durch Geburt bestimmt und da gab es kaum ein Entrinnen. Was wir uns heute nicht mehr vorstellen können - das Grauen von Hunger, Kriegen und Seuchen. Macht uns vielleicht zu selbstsicher und zu sorglos. Heute haben wir größere technische Fähigkeiten und können mehr Schaden anrichten und daher auch mehr Verantwortung. Das Wohlergehen der Erdreichs ... und des Wasserreichs ... und des Luftreichs ... und des geistigen Reichs.
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sichelmondin
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BeitragVerfasst am: 07.05.2009, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Die Druiden auf den Inseln haben sich doch als erstes christianisieren lassen und christianisierten dann auf dem Festland.
Eine Botschaft des Christentums lautet ja, dass der Mensch sich die Natur untertan machen soll.

Die historischen Druiden teilten sich im Laufe der Zeit je nach Aufgabengebiet auf. War zuvor vielleicht ein Druide für ein Dorf zuständig, so verteilten sie sich dann in Dichter, Lehrer und Berater für den Adel usw.

Ich denke einmal, dass die Kontinentalgermanen ihre Wälder geliebt haben. Bei den Kelten und Nordmännern bin ich mir nicht sicher.

Solveig
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Thorhall Tyrmarson
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BeitragVerfasst am: 11.05.2009, 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

sichelmondin hat Folgendes geschrieben:
Hallo

Die Druiden auf den Inseln haben sich doch als erstes christianisieren lassen und christianisierten dann auf dem Festland.
Eine Botschaft des Christentums lautet ja, dass der Mensch sich die Natur untertan machen soll.


wo steht denn das? und in welchem zusammenhang?

sichelmondin hat Folgendes geschrieben:

Die historischen Druiden teilten sich im Laufe der Zeit je nach Aufgabengebiet auf. War zuvor vielleicht ein Druide für ein Dorf zuständig, so verteilten sie sich dann in Dichter, Lehrer und Berater für den Adel usw.


woher meinst du das zu wissen?

sichelmondin hat Folgendes geschrieben:

Ich denke einmal, dass die Kontinentalgermanen ihre Wälder geliebt haben. Bei den Kelten und Nordmännern bin ich mir nicht sicher.

Solveig


wie kommst denn zu der ansicht?
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sichelmondin
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BeitragVerfasst am: 11.05.2009, 23:07    Titel: Antworten mit Zitat

Die Druiden: Gesellschaft und Götter der Kelten von Jean Markale

Zu den Missionierungen durch die Mönche müßte im Netz was zu finden sein. In dem Buch "Hexenkraft" wird es auch berichtet.

Die Germanen hatten in den Wäldern Opferplätze etc.
Auch berichteten die Römer, dass sie die dichten Wälder fürchteten, während sich die Germanen in ihnen sicher bewegten.
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Thorhall Tyrmarson
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BeitragVerfasst am: 17.06.2009, 17:02    Titel: Antworten mit Zitat

sichelmondin hat Folgendes geschrieben:

Die Germanen hatten in den Wäldern Opferplätze etc.
Auch berichteten die Römer, dass sie die dichten Wälder fürchteten, während sich die Germanen in ihnen sicher bewegten.


was ja recht logisch ist du kommst in deinem umfeld ja auch besser klar als in einem fremden noch dazu verfeindeten

Zitat:

sichelmondin hat Folgendes geschrieben:
Hallo

Die Druiden auf den Inseln haben sich doch als erstes christianisieren lassen und christianisierten dann auf dem Festland.


welche inseln meinst du eigentlich damit?
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sichelmondin
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BeitragVerfasst am: 17.06.2009, 19:17    Titel: Antworten mit Zitat

Keiner hatte die Römer dazu aufgefordert, in erster Linie friedliche Bauern zu überfallen
Ausserdem war den Römern das Gebiet gar nicht so fremd, siehe Besatzungen etc.

Welche Inseln hatten Druiden?
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Thorhall Tyrmarson
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BeitragVerfasst am: 18.06.2009, 07:09    Titel: Antworten mit Zitat

bin ich druide, dass ich wissen muß auf welchen inseln die gelebt haben?
nein bin ich nicht, ich dachte du sagst es mir , da du es ja zu wissen scheinst Wink
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Technorune
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BeitragVerfasst am: 20.06.2009, 13:18    Titel: Antworten mit Zitat

Hi.
Früher war die Zeit ganz anders und Ökokrieger? Ja aber nur weil um´s Verrecken nicht anders ging Twisted Evil

Technorune
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***Optimismus ist die größte Überlebensdatei***
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sichelmondin
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BeitragVerfasst am: 20.06.2009, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Thorhall Tyrmarson hat Folgendes geschrieben:
bin ich druide, dass ich wissen muß auf welchen inseln die gelebt haben?
nein bin ich nicht, ich dachte du sagst es mir , da du es ja zu wissen scheinst Wink


Kennst du kein Asterix?

Druiden gab es bei den Galliern und auf den Britischen Inseln.
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Thorhall Tyrmarson
Orakel


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BeitragVerfasst am: 22.06.2009, 01:31    Titel: Antworten mit Zitat

hmm asterix also
ja kenn ich
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