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Runen-Forum

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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
Wohnort: bei Paswalk
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Verfasst am: 27.02.2010, 21:35 Titel: |
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Sowas wie Haarmann oder Hannibal Lekter ist Kanibalismus. Das ist etwas ganz anderes, als wenn man aus purer Not Menschenfleisch essen müßte.
Das ist wie eine 18er Schraube in eine 10er Mutter drehen zu wollen.
Und gegen Infektionen hilft schon, wenn man das Fleisch erhitzt.
| Zitat: | | Weisheit der ersten Australier: kein Mensch nimmt zur selben Zeit denselben Raum ein wie ein anderer Mensch. |
Richtig, aber wenn der Eine weg ist, komt ein Anderer, um dessen Platz einzunehmen.  _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Atropos Provokateuse

Anmeldedatum: 07.09.2006 Beiträge: 2138 Beruf: Juristin
Wohnort: Chemnitz
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Verfasst am: 28.02.2010, 11:50 Titel: |
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Schon, es heisst aber auch, dass Menschen einzigartig und nicht austauschbar sind. Wenn man heutzutage den Eindruck hat, dass das der Fall ist, liegt das daran, dass nicht nur Schrauben, Pflanzen, Häuser, Medikamente und alles mögliche standardisert werden. Auch Menschen - und letztlich alles Lebende - werden Normen unterworfen und bei Abweichungen für krank, nicht normal, mangelhaft befunden. Dabei ist die Variabilität das Normale und nicht nur ein paar wenige Merkmale. _________________ Ich erwarte nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei.
(N. Kazantzakis) |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
Wohnort: bei Paswalk
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Verfasst am: 28.02.2010, 13:32 Titel: |
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Und so kommen wir zu The Secret.
Eben weil das alles genormt ist, wird eine uralte Weisheit zu einem Geheimnis. Viele Menschen wissen garnicht mehr, das sie Wünsche haben dürfen und das sie ihre Wünsche ans Universum senden können. Und das viele Wünsche wahr werden können.(nicht alle)
Viele Menschen glauben, das sie einen Job haben müssen, das man ihnen sagen muß, was sie machen sollen, sich selber was auszudenken haben sie Angst. "Was denkt der Nachbar, wenn ich als Urmensch auf Mittelaltermärkte gehe? Ne, das kann ich doch nicht machen, ich muß einen Job in der Fabrik machen, so wie alle anderen auch".
Oder ich habe eine Idee, ich habe Wünsche und Ziele, die völlig von der Norm abweichen und ich ziehe das durch, komme was da wolle. Es ist egal, Hauptsache ich gehe meinen Weg. Wenn es schief geht, kann ich ja was anderes machen.
So werde ich vielleicht mal einzigartig und unaustauschbar. In der Fabrik ist es egal, ob ich, du oder der da arbeitet. Den Job am Fließband lernt jeder in drei Tagen.
Norm, Norm, Norm, du bist zur Norm gebor'n, schaffst du keine Norm, bist du hier verlor'n. Gesegnet sei die Norm. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Atropos Provokateuse

Anmeldedatum: 07.09.2006 Beiträge: 2138 Beruf: Juristin
Wohnort: Chemnitz
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Verfasst am: 03.03.2010, 20:18 Titel: |
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Und dabei wird eines übersehen: der Mensch braucht gar nicht nach Einzigartigkeit zu streben, er HAT sie schon, einfach dadurch, dass er existiert. Es braucht keine Geheimnisse oder Aufdeckung derselben, jeder IST einzigartig UND gleichzeitig vielen anderen ähnlich. Ich weiß nicht warum das vielen Menschen so schwer fällt, das zu erkennen. Es liegt doch auf der Hand. Vielleicht liegt das daran, dass wir immer noch oder oft in der dualistischen Denkweise verhaftet sind: gut-böse, schwarz-weiß, nützlich-schädlich, wichtig-unwichtig, geheim-offen. Was mich so richtig aufregt, sind solche Äußerungen wie: was geht es mich an, ob irgend so ein Unkraut ausstirbt, hat doch eh zu nichts genützt. Na und wennschon? Muss irgend etwas (uns) nützen, damit es eine Existenzberechtigung hat?
Was soll das Universum mit unseren Wünschen, außer sich belästigt fühlen? Vor der Ewigkeit sind wir NICHTS, zusammengesetzt aus ALLEM. _________________ Ich erwarte nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei.
(N. Kazantzakis) |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
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Verfasst am: 04.03.2010, 15:44 Titel: |
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jepp, es gibt immer nur Entweder Oder. Beides ist fast unmöglich.
| Zitat: | | Was soll das Universum mit unseren Wünschen, außer sich belästigt fühlen? |
Was sollen die Götter mit unseren Wünschen, außer sich belästigt zu fühlen....  _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Atropos Provokateuse

Anmeldedatum: 07.09.2006 Beiträge: 2138 Beruf: Juristin
Wohnort: Chemnitz
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Verfasst am: 05.03.2010, 17:58 Titel: |
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Und weil das Universum und die Götter (wir sind einer Meinung Schnitzer; da liegt ein Irrtum vor ) sich nur belästigt fühlen können, ist das sog. Geheimnis ein zusammgequirltes Etwas aus verschiedenen Religionen, ein bißchen Psychologie hier und ein bißchen Motivation da. Nicht neu, nicht falsch, aber auch nicht besonders hilfreich. Es trifft in erster Linie die us-amerikanische Mentalität von "glaube an dich, beiß die Zähne zusammen und kämpfe dich durch". Kann man so machen, muss man aber nicht. _________________ Ich erwarte nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei.
(N. Kazantzakis) |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
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Verfasst am: 06.03.2010, 05:14 Titel: |
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| Zitat: | | Und weil das Universum und die Götter (wir sind einer Meinung Schnitzer; da liegt ein Irrtum vor Wink ) sich nur belästigt fühlen können, ist das sog. Geheimnis ein zusammgequirltes Etwas aus verschiedenen Religionen, ein bißchen Psychologie hier und ein bißchen Motivation da. |
Ja das mag sein. Und es ist auf garkeinen Fall neu und erstrecht kein Geheimnis. Normaler Weise sollte jeder Mensch wissen, das es gut ist, wenn man Wünsche hat. Das es sich lohnt, an sich zu glauben und an sich zu arbeiten, um seine Wünsche wahr machen zu können und die Ziele zu erreichen. Dabei ist es vollkommen egal, ob man sich Geld und Reichtum wünscht, oder irgend ein schönes Erlebnis.
Man kann nur das wahr machen, was man sich wünscht. Wer keine Wünsche hat, hat garnichts. Ich weiß nicht...der lebt wohl nicht.
Und du kannst mir nicht erzählen, das du keine Wünsche hast und trotzdem alles schaffst. Das du auch Sachen schaffst, an die du garnicht glauben kannst. Sowas geht nicht. Man sagt, der Weg ist das Ziel. Aber du scheinst das Ziel nicht wissen zu wollen und trotzdem den Weg zu wissen. Wozu? Wozu sollst du einen Weg gehen, von dem du nicht weißt, wo er hin führt? Also brauchst du ein Ziel.
Nun könnte durch deine Abneigung an Träume und Wünsche der Weg für dich schlecht sein, also gehst du nicht und bleibst da wo du schon immer warst.
Beispiel: Du sollst nach Pupenwinkel zu einem Treffen kommen. Fährst du irgendwo hin los? Oder schaust du erst auf der Karte nach, wo das liegt?
Wenn ja, hast du das Ziel. Nun mußt du den Weg dahin suchen.
Das selbe ist mit deinen Wünschen. Wieder Beispiel: Du willst mal Urlaub in Afrika machen. Der Gedanke kreist dir im Kopf...irgendwann suchst du nach Berichten und Bildern von Afrika. Serengeti wäre schön. Die Tiere und Menschen da...das hat was. Dann suchst du nach einem Hotel und nach einer Flugrute. Planst den Urlaub, besprichst alles mit dem Chef.
Du glaubst felsenfest daran, das du in Afrika Urlaub machen wirst. Niemand kann dir den Gedanken noch ausreden. Unbewußt hast du deinen Wunsch geäußert. Und du tust alles dafür, das zu schaffen.
Real ist es, das dein Chef dich demotiviert, überhaupt Urlaub zu machen. Du sollst arbeiten.Weil deine Motivation eh zu schwach ist, machst du einen Knicks und gehst wieder arbeiten. Ich schaff den uUrlaub ja eh nie.
Schaust du dir Afrika eben im Fernsehn an.
Da wäre ja das Ding mit den Wünschen ans Universum...aber an sowas glaubst du nicht. Außerdem ist das Amikram.
Und wenn du dir mal genauer überlegst, an was du glaubst. Die Runen geben dir Kraft und sagen dir, ob deine Wünsche in Erfüllung gehen.
Oder nicht? Glaubst du nicht an die Runen?
The Secret kommt ohne solche Hilfsmittel aus. Dafür steht das Universum. Das kann jeder überall erreichen. Mit Runen muß man sich intensiv beschäftigen.
Hey...The Secret ist nichts anderes....es will die Menschen dazu bringen, wieder an sich selbst zu glauben. Was ist da so schlecht dran?
Hätte der Sprecher nicht "Wünsche ans Universum senden" gesagt, sondern Wünsche mit den Runen orakeln, oder Karten legen lassen, wäre es ok gewesen?
Weißt du ,wie Karten wirken, wenn jemand einen Plan hat, die Karten fragt und die sagen "Finger weg"? Er glaubt an die Karten, sonst würde er sie nicht befragen. Sagen die Karten, "Mach es", dann wird er es machen.
Die Karten sollten IMMER sagen "Mach es", außer wenn eine Straftat geplant wird.
Es gibt nichts schöneres, als positiv zu denken.
Es ist doch völlig egal, wer das sagt. Ob Ami, Chinese, Türke, oder sonstwer.
Denk positiv, glaube an dich und gib nicht gleich auf.
Das uralte Geheimnis. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
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Soulslayer Plappermaul

Anmeldedatum: 01.11.2006 Beiträge: 897 Beruf: Schülerin
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Verfasst am: 08.03.2010, 21:12 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | jepp, es gibt immer nur Entweder Oder. Beides ist fast unmöglich. |
Da möchte ich doch schwer widersprechen. Entweder / oder ist eine sehr dualistische Denkweise. Zwischen zwei Extremen (dem "Entweder" und dem "Oder") gibt es noch Verschmelzungen der beiden in vielen verschiedenen Graden (du kannst dir auch eine Skala von 0 bis 10 vorstellen, wobei "Entweder" auf der 0 ist und "Oder" auf der 10 - dazwischen die vielen verschiedenen Abstufungen und Verschmelzungen der beiden). In der Natur gibt es keinen Dualismus - Dualismus ist eine Ausgeburt der der Einfachheit anhängenden Denkweise des Menschen. Also der menschlichen Bequemlichkeit beim Einsatz seines Gehirns. Man muss genau hinsehen um den Dualismus als Illusion zu erkennen. Aber ich kann dir versichern, dass Dualismus nur eine menschliche Erfindung ist - eine potenziell gefährliche noch obendrein.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Man sagt, der Weg ist das Ziel. Aber du scheinst das Ziel nicht wissen zu wollen und trotzdem den Weg zu wissen. |
Ich kann einem mir bisher unbekannten Wanderweg folgen ohne zu wissen wohin dieser führt und den Spaziergang trotzdem genießen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Hey...The Secret ist nichts anderes....es will die Menschen dazu bringen, wieder an sich selbst zu glauben. Was ist da so schlecht dran? |
Schlecht daran ist weder von wem es kommt, noch das Ziel (das ja durchaus ehrlich gemeint sein könnte) - schlecht sind die Methoden mit denen das Ziel erreicht werden soll. Ich würde es vorziehen jemandem, der sein Leben so weit nicht mehr im Griff hat, dass er sowas bräuchte (bzw. sowas erst wieder neu erlernen muss), einen Besuch beim Seelenklempner zu empfehlen anstatt "The Secret". _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
Wohnort: bei Paswalk
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Verfasst am: 09.03.2010, 01:46 Titel: |
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Entweder ich antworte, oder nicht. So hast du Recht. Oder ich schreibe, ohne weiter auf dich einzugehen.
Entweder ich esse einen Apfel, oder eine Banane. Oder ich schneide beide Früchte klein und mach mir einen Salat.
Ich arbeite in Amerika, oder in Europa. Oder ich arbeite online in beiden Kontinenten. hab dann Euro und Dollar verdient.
In der Natur...der Hecht sieht zwei Fische. Er kann sich den einen oder den anderen fangen und fressen. Oder er fängt beide Fische. Oder er fängt keinen von beiden, weil beide den Hecht rechtzeitig bemerkt haben und flüchten konnten.
Ein Sturm fegt über das Land. Er kann den Baum knicken oder nicht. Oder er bricht nur ein paar Äste ab.
Entscheide dich, ja oder nein. Oder doch vielleicht beides oder nichts?
| Zitat: | | Aber ich kann dir versichern, dass Dualismus nur eine menschliche Erfindung ist - eine potenziell gefährliche noch obendrein. |
Dualismus bewußt wahr zu nehmen ist menschlich. Aber was daran gefährlich sein soll....ja, es ist so gefährlich, wie Monopolismus auch. Mit dem Unterschied, das Monopolismus nur die eine einzige Möglichkeit ohne Ausweg lässt. Der Tod ist monopolistisch. Jeder wird sterben. Da kommt keiner drum herum. Nur wann und wie, das weiß man nicht immer.
| Zitat: | Ich kann einem mir bisher unbekannten Wanderweg folgen ohne zu wissen wohin dieser führt und den Spaziergang trotzdem genießen.
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Dann ist das Wandern dein Ziel. Und natürlich kann man den Spaziergang genießen.
| Zitat: | | schlecht sind die Methoden mit denen das Ziel erreicht werden soll. |
Hast du eine andere Methode, außer den Seelenklempner?
Was, wenn der Seelenklempner sein Wissen von The Secret bezogen hat?
Viele Menschen sind industrialisiert und automatisiert. Die wissen nichts mehr von "selber Denken". Denen muß man permanent sagen, was sie als nächstes machen sollen. Die sind schon im Kindergarten auf Befehle getrimmt. Was sogar Sinn macht, wenn man das aus der Sicht der Lehrer und Chefs sieht. Genormte Menschen lassen sich leicht lenken.
Mir ist in letzter Zeit ganz massiv aufgefallen, das man mit allem was man hat, zufrieden sein soll. Ja man soll sogar dankbar sein, das man überhaupt noch was hat. Wer für einen Euro arbeiten darf, ist ein Glückspilz.
| Zitat: | | Ich würde es vorziehen jemandem, der sein Leben so weit nicht mehr im Griff hat, dass er sowas bräuchte (bzw. sowas erst wieder neu erlernen muss), einen Besuch beim Seelenklempner zu empfehlen anstatt "The Secret". |
Also sind verzweifelte Menschen, die mehr aus ihrem Leben machen wollen geisteskrank? Sind Menschen mit Träumen krank, wenn sie diese wahr machen wollen? _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Soulslayer Plappermaul

Anmeldedatum: 01.11.2006 Beiträge: 897 Beruf: Schülerin
Wohnort: Südkärnten > A
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Verfasst am: 09.03.2010, 19:27 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Dualismus bewußt wahr zu nehmen ist menschlich. Aber was daran gefährlich sein soll....ja, es ist so gefährlich, wie Monopolismus auch. |
Nein, den Dualismus als natürlich zu betrachten und fürgewöhnlich nicht zu hinterfragen - das ist menschlich. Um Dualismus bewusst als solchen zu erkennen, brauchen Menschen einen Schubs in die richtige Richtung.
Was den Dualismus gefährlich macht? Das alles, was nicht in eine dualistische Sicht der Welt passt ignoriert, totgeschwiegen, für nicht existent oder krank erklärt werden kann.
Gefährlich ist eine dualistische Sicht des biologischen Geschlechts, noch viel gefährlicher ist eine dualistische Sicht des psychologischen Geschlechts (Geschlechtsidentität; im englischen wird hierbei unterschieden zw. "sex" für's biologische und "gender" für die Geschlechtsidentität). Mann oder Frau - biologische Intersex-Menschen werden dabei ignoriert (wobei es ewig viele Ausprägungen davon gibt; nicht einfach beides zu gleichen Teilen oder nichts von beidem).
Geschlechtsidentiät: Mann oder Frau - in einer solchen dualistischen Sichtweise existieren Androgyne, Genderqueers oder solche die sich weder als Mann noch als Frau identifizieren können gar nicht. Weggewischt aus dem Sichtfeld der breiteren Bevölkerung durch den Dualismus und in die Unwissenheit verbannt - Unwissenheit ist ebenfalls gefährlich.
Was ist mit gemischtrassigen Menschen? Die Mutter eine Schwarze, der Vater ein Philipino, der Großvater ein Schwede und die Großmutter eine Chinesin. Aber hallo!! Das ist aber weder entweder / oder noch beides / nichts. Mit Dualismus wird die Identiät solcher Menschen ebenfalls für nicht existent erklärt (ja sogar deren Gene).
Homo oder hetero - weißt du wie oft bisexuelle sich anhören müssen (von beiden Seiten; das wird inzwischen durch die Information besser - also die Verminderung der Unwissenheit) es gäbe uns gar nicht? Entweder / oder! Das ist verflucht schmerzhaft für die, die sowas zu hören kriegen (obwohl ich persönlich es noch nie habe hören müssen). Bleiben wir gleich mal bei diesen Beispielen; damit kann ich ebenfalls gut zeigen, was ich mit gefährlich meine.
Entweder / oder ist eine Falle, die einem das Bein abreißen kann. Wenn man bi's ignorieren oder für nicht existent erklären kann (mit einer dualistischen Sichtweise), kann man damit fortfahren, die Unterschiede zwischen homos und heteros weiter aufzublasen und damit zu übertreiben (Homophobie) - die Illusion aufrecht erhalten das "die ganz da drüben" dermßen anders sind von "uns" und ignorieren, dass menschliche Sexualität auf einer Skala existiert. Wenn "die" extrem anders sind, können "wir" eine klare Grenze ziehen, müssen "wir" uns nicht damit beschäftigen und am Ende möglicherweise auch noch zugeben, dass auch ein kleines Stückchen in "uns" etwas gemeinsam haben könnte mit "denen".
Es kann gewissen Menschen verfluchte Angst machen, wenn sie sich gezwungen sehen zugeben zu müssen, dass das "andere" gar nicht so anders ist (das gilt für alles, nicht nur Sexualität) - Dualismus verhindert eine solche Auseinandersetzung und ist damit das Feld auf dem die Angst vor dem "anderen" gesäht werden kann und oft auch prächtig gedeiht. Ich muss wohl kaum noch erklären, was welche Früchte dann auch noch die Angst selbst tragen kann.
Zwischen Tag und Nacht gibt's sehr sehr viele Ausprägungen der Dämmerung.
Treffen sich ein heißer und ein kalter Strom, gibt's eine Vermischung in verschiedenen Graden. Genauso wie im Meer - es gibt keine absolut eindeutige Grenze zwischen den kalten Meeresströmungen aus dem Norden und den warmen aus dem Süden.
Man denke auch an die Aggregatzustände. Fließende Übergänge, nicht entweder dieses oder jenes. Und alle sind mögliche Zustände ein und derselben Sache, des Wassers.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Viele Menschen sind industrialisiert und automatisiert. Die wissen nichts mehr von "selber Denken". Denen muß man permanent sagen, was sie als nächstes machen sollen. Die sind schon im Kindergarten auf Befehle getrimmt. Was sogar Sinn macht, wenn man das aus der Sicht der Lehrer und Chefs sieht. Genormte Menschen lassen sich leicht lenken. |
Mit der Methode von "The Secret" tauschen solche Menschen nur eine Abhängigkeit gegen eine andere. Sie tauschen die Abhängigkeit von den Befehlen anderer Menschen für die Abhängigkeit vom Universum ein. Es wäre besser denen klarzumachen, dass ihr Leben, ihre Entscheidungen und ihre Wünsche einzig und alleine in ihren eigenen Händen liegen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Also sind verzweifelte Menschen, die mehr aus ihrem Leben machen wollen geisteskrank? Sind Menschen mit Träumen krank, wenn sie diese wahr machen wollen? |
Seelenklempner sind doch nicht nur für Geisteskranke. Menschen, welche irgend ein Problem mit sich selbst haben, das sie selbst nicht lösen können, können ebenfalls die Hilfe von einem Seelenklempner in Anspruch nehmen. Alkoholiker können die Hilfe von Seelenklempnern ebenfalls in Anspruch nehem, obwohl sie ja nicht geisteskrank sind.  _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
Wohnort: bei Paswalk
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Verfasst am: 10.03.2010, 05:07 Titel: |
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Sag ich doch, es gibt nicht nur Entweder Oder. Es gibt auch das dawischen, daneben, dadrüber und dadrunter.
Man kann sich von einem Menschen befehlen lassen und sich seine Wünsche diktieren lassen, oder man kann in irgend eine Ecke des Universums bitten.
Das Universum ist doch dabei nichts anderes als ein Ort. Genau so kann man zu Göttern bitten, oder zu einem Baum. Was weiß ich wo man überall hinbitten kann. Kreuze und Statuen....es geht doch nur darum, den Leuten überhaupt einen Ort zu geben, zu dem sie bitten können.
Du bittest die Runen. Oder nicht?
Du hast einen Wunsch. Gilt da, "Ich kriegs so wie so nicht" und du lässt es sein? Oder gibts auch ein "das will ich unbedingt haben oder schaffen" und du schaffst es. Aber wenn du deinen Wunsch jemandem erzählst und der sagt, "das packst du nie", dann gibst du auf? Oder sagst du dir, "jetzt erst Recht, dem zeig ich's".
Es gibt beides, Monotoismus und Dualismus. Es muß beides geben, weil es solche und solche Dinge gibt. Die menschliche Sexualität ist von Natur aus "Mann und Frau". Durch fehlerhafte Gene kommen aber auch Zwitter vor. Das ist für die Betroffenen eine Katastrophe, aber für die Allgemeinheit nicht die Norm. Es gibt nicht all zu viele körperliche Zwitter.
Bei einigen Tieren sieht das anders aus. Würmer und Schnecken sind immer Zwitter. Und Viren und Bakterien teilen sich ungeschlechtlich.
Wasserflöhe bringen lebende Junge zur Welt, aber wenn der Teich austrocknet, legen sie Eier. Als Ei können sie Trockenzeiten überleben.
Seelische Zwitter sind oft so gemacht worden, von den Eltern, die sich einen Jungen wünschten und ein Mädchen bekamen. Sie haben das Mädchen wie einen Jungen erzogen. Dann zur Pubertät kommt der geistige Konflikt. Wer bin ich eigendlich. Als Junge fühlt man sich zu Mädchen hingezogen. Nun sieht dieses jungenhaft erzogene Mädchen Jungs und denkt sich, ne, die mag ich nur als Kumpels. Die sind mir zu jungenhaft und fühlt sich zu Mädchen hingezogen. Und die Eltern staunen nicht schlecht, wenn ihre jungenhafte Tochter eine Freundin mitbringt.
Und die Freundin ist zwar nicht lesbisch, aber sie ist unerfahren, nicht aufgeklärt und neugierig. Vielleicht auch von den Jungs enttäuscht, das sie mitspielt. Daraus kann sich Bisexualität entwickeln. beide Geschlechter werden geliebt.
Mein Sohn wurde von den Eltern meiner Ex aufgezogen. Die haben aus ihm eine Maschine gemacht. Er arbeitet wie ein Tier und interessiert sich kein Stück für Männer oder Frauen. Er sieht nur seine Arbeit.
Nun wird er 26 Jahre alt und hatte noch nie eine Freundin. Es fehlt ihm auch keine. Er hat voll und ganz mit seinen Angelteichen zu tun. Und dann arbeitet er auch noch als Elektriker.
Sowas gibt es auch. Das Leben ist extrem vielfältig und mehr als dualistisch. Und seine Großeltern wundern sich jetzt, warum der Junge sich nicht für Mädchen interessiert. Na wie denn, wenn er als Jugendlicher permmanent arbeiten mußte und keine Mädchen mit nach Hause bringen durfte. Er hat es nie gelernt. Und jetzt jammern sie, weil sie doch gerne ein Urenkel von ihm hätten. Mein Sohn ist geistig ungeschlechtlich.
Und irgendwie scheint er kaum Instinkte zu haben.
Das gibt es tatsächlich.
Und wenn du glaubst, das ich tatenlos zusah, wie sie meinen Sohn verderben. hast du dich geirrt. Allerdings war ich nie mit seiner Mutter verheiratet und ich konnte nichts gegen einen Offizier machen. Das war sein Großvater. Ich konnte meinen Sohn dazu bringen, kein Offizier zu werden, sondern ein Handwerk zu erlernen. Elektriker hat ihn interessiert.
Entweder du wirst Offizier, oder du bist nicht mehr mein Enkelkind.
Da hat sich mein Sohn ein mal durchgesetzt. Er ist trotzdem Enkel. Sie brauchen ihn ja zum arbeiten.
Dualismus ist genau so gefährlich wie Monotoismus. Das Leben allgemein ist gefährlich. Rutsch beim Aufstehen mit dem Latschen aus und brich dir das Genick am Bettkasten. Oder krieg ein Stück Kartoffel in den falschen Hals. Oder sag dem Universum, "danke für die gute Nacht. Beschütze mich über den Tag". In der Zeit bist du etwas wacher und stehst sicherer auf. Das Selbstwertgefühl ist gestiegen.
Wie auch immer, ich glaube, das wir beide recht haben.
Wer für seine Sichtweise Argumente sucht, findet zu dem Thema immer welche. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Atropos Provokateuse

Anmeldedatum: 07.09.2006 Beiträge: 2138 Beruf: Juristin
Wohnort: Chemnitz
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Verfasst am: 10.03.2010, 19:49 Titel: |
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Na Schnitzer, jetzt solltest du dir mit affenartiger Geschwindigkeit einen hübsch tiefen Bunker bauer, bevor Soul mit ihrem Hammer über dich kommt.
Aber zum Thema. Du hast geschrieben: "Normaler Weise sollte jeder Mensch wissen, das es gut ist, wenn man Wünsche hat. Das es sich lohnt, an sich zu glauben und an sich zu arbeiten, um seine Wünsche wahr machen zu können und die Ziele zu erreichen."
Warum?
Weiterhin: "Aber du scheinst das Ziel nicht wissen zu wollen und trotzdem den Weg zu wissen. Wozu? Wozu sollst du einen Weg gehen, von dem du nicht weißt, wo er hin führt? Also brauchst du ein Ziel."
Wozu?
Ich wäre froh, wenn sich Antworten darauf nicht auf alltägliche Banalitäten beziehen wie z.B. wenn ich mir einen Strumpf anziehen will, muss ich mir das Strumpfanziehen zum Ziel setzen.
Weiterhin werde ich den Teufel tun und vor der Weltöffentlichkeit irgendwelche Glaubensbekenntnisse ablegen, die über das hinausgehen, was ich bisher dargestellt habe.
Und bitte! Mir fiele schon etwas ein, was schöner ist als positives Denken. Entweder die reine Vernunft oder gar nicht denken (nur fühlen). _________________ Ich erwarte nichts, ich fürchte nichts, ich bin frei.
(N. Kazantzakis) |
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Soulslayer Plappermaul

Anmeldedatum: 01.11.2006 Beiträge: 897 Beruf: Schülerin
Wohnort: Südkärnten > A
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Verfasst am: 10.03.2010, 23:25 Titel: |
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| Atropos hat Folgendes geschrieben: | Na Schnitzer, jetzt solltest du dir mit affenartiger Geschwindigkeit einen hübsch tiefen Bunker bauer, bevor Soul mit ihrem Hammer über dich kommt.  |
*summt vor sich hin:* "Kommt ein Hammer geflogen........"
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Die menschliche Sexualität ist von Natur aus "Mann und Frau". |
Eieiei, ich hoffe doch inständig, dass du das nur auf die physische Paarungsordnung bezogen hast - also von der biologischen Notwendigkeit für die Ordnung "Tab A into Slot B".
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Durch fehlerhafte Gene kommen aber auch Zwitter vor. Das ist für die Betroffenen eine Katastrophe, aber für die Allgemeinheit nicht die Norm. |
Es müsste nicht unbedingt eine Katastrophe sein. Das einzige was dafür verantwortlich ist, dass dies für die Betroffenen eine Katastrophe ist, ist die Gesellschaft. Es bräuchte an sich kein Problem sein; für die Betroffenen wird es aber zu einem Problem, weil die Gesellschaft erst ein Problem daraus macht.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Seelische Zwitter sind oft so gemacht worden, von den Eltern, die sich einen Jungen wünschten und ein Mädchen bekamen. Sie haben das Mädchen wie einen Jungen erzogen. Dann zur Pubertät kommt der geistige Konflikt. Wer bin ich eigendlich. Als Junge fühlt man sich zu Mädchen hingezogen. Nun sieht dieses jungenhaft erzogene Mädchen Jungs und denkt sich, ne, die mag ich nur als Kumpels. Die sind mir zu jungenhaft und fühlt sich zu Mädchen hingezogen. Und die Eltern staunen nicht schlecht, wenn ihre jungenhafte Tochter eine Freundin mitbringt.
Und die Freundin ist zwar nicht lesbisch, aber sie ist unerfahren, nicht aufgeklärt und neugierig. Vielleicht auch von den Jungs enttäuscht, das sie mitspielt. Daraus kann sich Bisexualität entwickeln. beide Geschlechter werden geliebt. |
*kramt den Hammer hervor*
Mein lieber Junge , ich muss dir leider sagen, dass du gerade versuchst von Sachen zu reden, von denen du offensichtlich nur wenig Ahnung hast. Zweifelsohne haben noch einige andere Einflüsse (genetische, hormonelle usw. usf.) bei der Bildung der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität ein Wörtchen mitzureden, obwohl natürlich die Erziehung und Umwelt (insbesonders eine repressive) auch einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben.
Ich oute mich hier dann mal als Androgyne (im Sinne der Geschlechtsidentiät). Ich hab jahrelang versucht herauszufinden, ob ich nun eher Weibchen oder Kerlchen bin, aber Frieden hab ich erst gefunden als ich akzeptiert habe, dass ich weder noch bin und auch nicht sein kann, egal wie sehr ich mich bemühe (ja, weder noch, nicht Zwitter). Ich bin von meinen Eltern mit sämtlichem "Mädchenspielzeug" überhäuft worden das man sich nur denken kann, nur um es größtenteils zu verschmähen und sie im Kaufhaus um ein Rennauto anzubetteln. Aber mit dem "Mädchenspielzeug" habe ich mich trotzdem auch öfters beschäftigt (wobei es sowieso völlig bescheuert ist, dem Spielzeug ein Geschlecht zuordnen zu wollen "für Mädchen" / "für Buben" - was für ein haarsträubender S.c.h.w.a.c.h.s.i.n.n.). Am Ende haben meine Eltern einfach angefangen mir beides zu kaufen.
Es spricht allerdings tatsächlich viel dafür, dass eine männliche oder weibliche Geschlechtsidentität (Nicht die sexuelle Orientierung! Die Geschlechtsidentität und die s.O. sind zwei voneinander unabhängige Konzepte; das kann ich gar nicht oft genug betonen!) zu großen Teilen (wenn nicht hauptsächlich) ein Produkt der Erziehung sind - ich frage mich, wie die Welt wohl aussehen würde, würden Kinder nicht nach diesem rigiden und klischierten Männchen-Weibchen-Schema erzogen werden. Wie dieses Schema entstanden ist - keine Ahnung. Aber wie und warum die Männer irgendwann draufgekommen sind, dass Frauen für die selbe Arbeit weniger verdienen sollten, weiß ja auch keiner mehr.
Hier gibt's einen Artikel (bisschen lang, aber hochinteressant):
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50424655.html
Dein Sohn... nun ich weiß, dass es sowas tatsächlich gibt. Es muss aber nicht sein, dass die Erziehung ihn so gemacht hat (es kann aber sein bzw. es kann einer der Faktoren sein). Manche Menschen werden einfach asexuell geboren. Das ist für die "Betroffenen" für gewöhnlich auch nicht weiter ein Problem - mal abgesehen vom gesellschaftlichen Druck, mit welchem sie klarzukommen lernen müssen; ja hoppla, schon wieder ist es die Gesellschaft, welche die Probleme überhaupt erst verursacht - sucht nach dem Haar in der Suppe, und wenn sie keins findet, erklärt sie die Suppennudel zum Haar. _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
Wohnort: bei Paswalk
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Verfasst am: 11.03.2010, 02:24 Titel: |
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Na Schnitzer, jetzt solltest du dir mit affenartiger Geschwindigkeit einen hübsch tiefen Bunker bauer, bevor Soul mit ihrem Hammer über dich kommt. |
Nö...
| Zitat: | Aber zum Thema. Du hast geschrieben: "Normaler Weise sollte jeder Mensch wissen, das es gut ist, wenn man Wünsche hat. Das es sich lohnt, an sich zu glauben und an sich zu arbeiten, um seine Wünsche wahr machen zu können und die Ziele zu erreichen."
Warum? |
Weil es schön ist, etwas zu schaffen, das man sich gewünscht hat. Etwas zu schaffen, das nicht dem Zufall entspringt, sondern dem eigenen Willen.
Erfolgserlebnisse sind richtig wichtig für das Ego.
| Zitat: | Weiterhin: "Aber du scheinst das Ziel nicht wissen zu wollen und trotzdem den Weg zu wissen. Wozu? Wozu sollst du einen Weg gehen, von dem du nicht weißt, wo er hin führt? Also brauchst du ein Ziel."
Wozu? |
Doch, man weiß das Ziel, das ist doch der Wunsch ans Universum, nur der Weg dahin mag im Dunkel liegen. Den muß man finden, um ans Ziel zu kommen.
Ich brachte das Beispiel einer Ortschaft, zu der man hin kommen soll. Man sucht den Ort auf der Karte und findet so den Weg, den man fahren sollte.
| Zitat: | | Ich wäre froh, wenn sich Antworten darauf nicht auf alltägliche Banalitäten beziehen wie z.B. wenn ich mir einen Strumpf anziehen will, muss ich mir das Strumpfanziehen zum Ziel setzen. |
Wenn wir schon über besondere sexuelle Phänomene reden, kann ich auch hier was besonderes ansprechen. Frag mal einen Menschen ohne Arme, wie banal es ist, sich eine Socke anzuziehen. Verbrenne dir beide Hände, dann spürst du es am eigenen Leib. Zum Anderen, wenn du nicht den Wunsch hast, Socken anzuziehen, dann ziehst du keine an.
| Zitat: | | Weiterhin werde ich den Teufel tun und vor der Weltöffentlichkeit irgendwelche Glaubensbekenntnisse ablegen, die über das hinausgehen, was ich bisher dargestellt habe. |
Das erwartet auch niemand von dir. Also glaubst du nicht an die Runen und befragst sie auch nicht. Ich kanns akzeptieren.
| Zitat: | | Und bitte! Mir fiele schon etwas ein, was schöner ist als positives Denken. Entweder die reine Vernunft oder gar nicht denken (nur fühlen). |
Die reine Vernunft? Ohne zu denken? Soll das vernünftig sein?
Garnicht denken?
Ja, das wünschen sich die Oberen 10000. Ein nicht denkendes Volk, das sich superleicht lenken lässt, das nichts hinterfragt und nichts anzweifelt.
Wir denken für dich, mach du nur, was wir dir sagen.
Bist du wirklich so? Wenn ja, komm und arbeite für mich. Ich sag dir, wo du auf welche Märkte gehst, wie lange du da sein mußt und was du da machen mußt. Und ich gebe dir, was ich meine, das deine Arbeit wert wäre. Und du nimmst alles an, so wie ich es dir sage und gebe, ohne weiter darüber nachzudenken.
Ja, das gefällt mir. Kannst sofort anfangen. Am Wochenende wäre Ronneburg angesagt. Es wird kalt sein, besonders nachts, aber das macht dir nix aus. Du denkst darüber nicht nach und machst es einfach.
Und wenn der Markt zu Ende ist und du für 100,-€ verkauft hast, werd ich dir sagen, dass das zu wenig Einnahmen sind so das du leider kein Geld bekommen kannst für deine Arbeit. Und du denkst nicht weiter darüber nach und nimmst es so hin. An Ostern bist du dann wieder für mich unterwegs.
Was du dabei fühlst, soll dein Eigentum sein und bleiben. Davon will ich nichts wissen.
| Zitat: | | Eieiei, ich hoffe doch inständig, dass du das nur auf die physische Paarungsordnung bezogen hast - also von der biologischen Notwendigkeit für die Ordnung "Tab A into Slot B". |
Ja natürlich.
Das Menschen ganz bewußt andere Sexualpraktiken erfunden haben, ist mir auch klar. Sich selbst zu befriedigen zum Beispiel. Oder Gegenstände zu verwenden, Dildos und vibrierende Gummimuschis. Was auch immer....
| Zitat: | | Es müsste nicht unbedingt eine Katastrophe sein. Das einzige was dafür verantwortlich ist, dass dies für die Betroffenen eine Katastrophe ist, ist die Gesellschaft. Es bräuchte an sich kein Problem sein; für die Betroffenen wird es aber zu einem Problem, weil die Gesellschaft erst ein Problem daraus macht. |
Das gilt für alle Minderheiten, sogar für positiv denkende Menschen, die scheinbar auch eine Minderheit mit Abnormitäten sind. So nach dem Motto, hör auf zu denken, das steht dir nicht zu.
| Zitat: | | Zweifelsohne haben noch einige andere Einflüsse (genetische, hormonelle usw. usf.) bei der Bildung der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität ein Wörtchen mitzureden, |
Wenig Ahnung, nur weil ich nicht alles und jeden Punkt angesprochen habe?
Das Thema ist so gigantisch, das man darüber ganze Bände vollschreiben könnte. Natürlich sind auch die Gene mitverantwortlich. Wobei ich das in einem anderen Absatz angesprochen hatte.
| Zitat: | | Ich hab jahrelang versucht herauszufinden, ob ich nun eher Weibchen oder Kerlchen bin, aber Frieden hab ich erst gefunden als ich akzeptiert habe, dass ich weder noch bin und auch nicht sein kann, egal wie sehr ich mich bemühe (ja, weder noch, nicht Zwitter). |
Mit wem hast du Sex? Mit Männern? Mit Frauen? Mit beiden?
Dann weißt du, wo du stehst. Wenn du das akzeptiert hast und dir die gesellschaftliche Meinung egal ist, dann hast du es geschafft, einen deiner Wünsche wirklich zu leben. Mehr sagt The Secret nicht.
| Zitat: | | ich frage mich, wie die Welt wohl aussehen würde, würden Kinder nicht nach diesem rigiden und klischierten Männchen-Weibchen-Schema erzogen werden. Wie dieses Schema entstanden ist |
Dieses Schema entstand wahrscheinlich schon an den Lagerfeuern der Urgesellschaft. Männer gehen auf die Jagd und verteidigen die Sippe gegen Feinde. Und Frauen bereiten die Nahrung zu und kümmern sich um die Kinder. So kommt es, das Jungs mit Waffen spielen und jagen üben und Mädchen spielen mit Puppen und üben Baby haben.
Durch die Gleichberechtigung ist alles durcheinander gekommen und hat sich vermischt. Jetzt gehen auch Frauen an die Front und machen Krieg und Männer kümmern sich um die Kinder. Allerdings haben beide ihre Probleme dabei. Wärend Frauen durch die Regel einige Tage im Krieg ausfallen können und oft weniger Kraft haben als Männer, wissen Männer oft nicht, wie sie mit den Kindern umgehen müssen. Ich warte noch auf den Moment, an dem Männer die Kinder gebären und Frauen Männer befruchten. Aber wahrscheinlicher wird es sein, das Männer für die Befruchtung bald nicht mehr nötig sind. Samenbanken sorgen dafür.
| Zitat: | | Aber wie und warum die Männer irgendwann draufgekommen sind, dass Frauen für die selbe Arbeit weniger verdienen sollten, weiß ja auch keiner mehr. |
Es gab Zeiten, da haben Frauen garnichts verdient, weil sie nicht arbeiten mußten. Das Urgesellschaftsprinzip. Der Mann geht auf die "Jagd"(der Job) und sorgt mit dem verdienten Geld dafür, das die Frau etwas hat, das sie kochen kann. Und sie kümmert sich um die Kinder.
Das hatte die Industrie so festgelegt, weil Männer mehr Kraft haben und keine Regelblutungen bekommen. Männer werden nicht schwanger, haben also keinen Arbeitsausfall und können Schichtarbeit machen.
Als dann der 2. Weltkrieg tobte, waren Männer knapp, so das die Frauen in die Fabriken mußten, um die Waffenschmiede am Laufen zu halten. Nach dem Krieg waren es dann die Trümmerfrauen, die gearbeitet haben.
Da merkte man dann, das Frauen doch was großes leisten können. Und so haben Frauen immer mehr Bereiche übernommen, die einst nur für Männer gedacht waren. Da hat die Gesellschaft mal dazu gelernt.
Und weil die Industriellen geizig sind und von den "Mängeln" der Frauen wissen, geben sie weniger Lohn für die gleiche Arbeit. Warum hat der Osten nach 20 Jahren immer noch niedrigere Löhne als der Westen?
Das ist das selbe Ding. Und es wird begünstigt durch Menschenmassen die nicht denken. Die alles hinnehmen so wie man es ihnen vorgibt.
| Zitat: | | Dein Sohn... nun ich weiß, dass es sowas tatsächlich gibt. Es muss aber nicht sein, dass die Erziehung ihn so gemacht hat (es kann aber sein bzw. es kann einer der Faktoren sein). Manche Menschen werden einfach asexuell geboren. Das ist für die "Betroffenen" für gewöhnlich auch nicht weiter ein Problem - mal abgesehen vom gesellschaftlichen Druck, mit welchem sie klarzukommen lernen müssen; |
Bei meinem Sohn weiß ich die Ursachen. Seine Mutter hatte die selben Probleme. Auch sie war nur ein Arbeitstier und wußte nicht, wie es mit einem Mann ist. Als ich sie kennen lernte, war sie 18 Jahre alt und Jungfrau. Nur weil ich mit ihr extrem behutsam umging, konnte ich sie ganz langsam Stück für Stück weiter bringen. Und ich habe mich nicht von ihren Eltern vertreiben lassen.
Aber als dann der Junge geboren wurde, ging sie doch wieder zu ihren Eltern zurück. Die haben es geschafft ihr einzurden, das wir nicht in der Lage wären, das Kind alleine groß zu machen. Im Krankenhaus hat sie Schluß gemacht. Und ihre Eltern haben ihr 10000,- Mark dafür gegeben.
Bei Lars war es eindeutig die Erziehung.
Er wird seine Gene wohl nur weiter geben, wenn er eine Frau kennen lernt, die ihn in neue Lebensbereiche einweiht. Und diese Frau muß das ebenfalls ganz behutsam machen. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Soulslayer Plappermaul

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Verfasst am: 11.03.2010, 09:28 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das Menschen ganz bewußt andere Sexualpraktiken erfunden haben, ist mir auch klar. Sich selbst zu befriedigen zum Beispiel. |
Das ist doch keine bewusste Erfindung. Babys machen das schon, auch wenn sie da noch nicht wissen, was sie überhaupt tun.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das gilt für alle Minderheiten, sogar für positiv denkende Menschen, die scheinbar auch eine Minderheit mit Abnormitäten sind. So nach dem Motto, hör auf zu denken, das steht dir nicht zu. |
Jep. Ich wage sogar zu behaupten, dass die meisten Sachen, die heute ein Problem sind nur deswegen ein Problem sind, weil bescheuerte Menschen überhaupt erst eins daraus gemacht haben.
| Soulslayer hat Folgendes geschrieben: | Ich hab jahrelang versucht herauszufinden, ob ich nun eher Weibchen oder Kerlchen bin, aber Frieden hab ich erst gefunden als ich akzeptiert habe, dass ich weder noch bin und auch nicht sein kann, egal wie sehr ich mich bemühe (ja, weder noch, nicht Zwitter).
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Mit wem hast du Sex? Mit Männern? Mit Frauen? Mit beiden?
Dann weißt du, wo du stehst. |
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Achtung achtung - pass auf, dass du Geschlechtsidentität (davon habe ich geredet) nicht mit der s. O. in einen Topf schmeißt.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Wenn du das akzeptiert hast und dir die gesellschaftliche Meinung egal ist, dann hast du es geschafft, einen deiner Wünsche wirklich zu leben. |
Wäre mir die gesellschaftliche Meinung nicht egal, wäre ich schon längst entweder im Irrenhaus oder im feuchten Grabe.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Dieses Schema entstand wahrscheinlich schon an den Lagerfeuern der Urgesellschaft. Männer gehen auf die Jagd und verteidigen die Sippe gegen Feinde. Und Frauen bereiten die Nahrung zu und kümmern sich um die Kinder. So kommt es, das Jungs mit Waffen spielen und jagen üben und Mädchen spielen mit Puppen und üben Baby haben. |
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das Urgesellschaftsprinzip. Der Mann geht auf die "Jagd"(der Job) und sorgt mit dem verdienten Geld dafür, das die Frau etwas hat, das sie kochen kann. Und sie kümmert sich um die Kinder. |
Ließ den Artikel, den ich oben gepostet habe! (unten nochmal) Du wirst dich wundern (ich hab mich nicht gewundert).
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-50424655.html
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | [...] wissen Männer oft nicht, wie sie mit den Kindern umgehen müssen. |
Das ist allerdings kein angeborenes Manko der Männer, daran ist die Erziehung Schuld. Frauen werden mit dem Wissen um den Umgang mit Kindern auch nicht geboren.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Und es wird begünstigt durch Menschenmassen die nicht denken. Die alles hinnehmen so wie man es ihnen vorgibt. |
Da gebe ich dir (ausnahmsweise ) mal Recht. _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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Schnitzer Runenmeister

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Verfasst am: 11.03.2010, 15:46 Titel: |
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Zitiert aus Der Spiegel:
| Zitat: | die Kultur. Nun entscheidet vor allem, was die Mädels und Jungs erleben, darüber, wie sie in Zukunft schwatzen, raufen, rechnen oder einparken werden.
"Wir kommen mit einer zartrosa und hellblauen Tönung auf die Welt", sagt Kirsten Jordan, Hirnforscherin an der Universität Göttingen. "Erst unsere Erfahrungen, die Kultur, in der wir leben, vertiefen sie dann zu satten Farben." |
Das sagte ich doch. Das es die Erziehung ist, wie ein Mensch später mal tickt, welches Geschlecht er geistig lebt. Das körperlich das Geschlecht klar sichtbar ist, ist eine andere Sache.
| Zitat: | | "Es gibt kein Phänomen ,Geschlechterunterschied', das zu erklären wäre", resümiert Hyde trocken. |
Ok, dann wollen wir Männer doch endlich mal befruchtet werden und Kinder austragen. Denn ich für mich beanspruche mehr als nur ein Hirn zu sein. Mein Körper endet nicht am Halsansatz.
Du als Frau kannst natürlich genau bestimmen, wann du deine Menstruation bekommst. Das hast du der Körperchemie der Mäuse voraus.
| Zitat: | | Das Problem ist nur: Die Erkenntnisse der Rattenbiologie lassen sich auf den Homo sapiens kaum übertragen. Denn er denkt vor allem mit seiner unvergleichlich hochentwickelten Hirnrinde. Und die unterliegt weit weniger als Stamm- und Zwischenhirn der Kontrolle der Hormone. |
Du kannst deine Hormone bewußt steuern?
Wenn ja, bist du tatsächlich allen anderen Lebewesen weit voraus.
Oder überkommt es dich doch irgendwie, wenn du einen dir angenehmen Menschen begegnest?
Ok, aber trotz der unvergleichlich hochentwickelten Hirnrinde bekommen so viele Menschen ungewollte Kinder. Oder sind das Menschen, bei denen die Hirnrinde doch nicht so unvergleichlich hoch entwickelt ist?
| Zitat: | | Selbst in seiner Sexualität, wo der Mensch zwecks Überleben urtümlichsten Instinkten gehorchen müsste, hat er teilweise die Strippen der alten Steuerung gekappt. Ein Rattenweibchen hat zum Beispiel nur Lust auf Sex, wenn es die Hormone gebieten. Das menschliche Pendant hingegen treibt es jederzeit gern - vor, während und nach dem Eisprung. |
Ratten verzichten sogar ganz auf Sex, wenn die Lebensbedingungen ungünstig sind. Wir Menschen sind so hormongesteuert, das wir zu jeder Zeit Sex haben müssen, egal ob die Zeiten gut oder schlecht sind.
Prister vergewaltigen kleine Kinder, weil sie nicht anders können. Das Hirn ist ausgeschaltet und der Schwanz diktiert das verhalten.
| Zitat: | | "Der Mensch hat sich weitgehend von der Lenkung durch seine Hormone befreit", sagt auch Lutz Jäncke. Genau das unterscheide ihn fundamental vom Tier. "Solange die Fortpflanzung gewährleistet bleibt, tun wir, was wir gelernt haben, was wir sehen, was uns begegnet im Leben." |
Sag mir mal, was Tiere anders machen.
Welcher Mensch hat sich jemals der Lenkung durch seine Hormone befreit?
Du etwa? Ich nicht. Ich bin ein Mann und denke alle 58 Sekunden an Sex. Auf jeden Fall denke ich an Sex, sobald ich eine Frau sehe, die mir optisch gefällt. Ich kann nichts dagegen machen.
| Zitat: | | Ohnehin wackelt inzwischen das gesamte Theoriegebäude, das die These vom großen Unterschied auf die Steinzeitfamilie stützen soll. Denn die Haushaltsführung in paläolithischen Höhlen ist vor allem - Spekulation. |
Man braucht doch nur mal in den Amazonas zu gehen und die Urvölker beobachten. Die wissen noch nichts von Gleichberechtigung, die leben noch wie vor tausende von Jahren. Die Männer gehen mit dem Blasrohr in den Dschungel und fangen Affen und Vögel, die sie den Frauen bringen, damit die die Beute zubereiten. Weibliche Kinder bleiben im Dorf und gehen mit den Müttern Beeren sammeln und männliche Kinder gehen mit den Männern in den Wald zur Jagd. Das ist so, ob man will oder nicht.
Mich stört, das ALLES am Gehirn festgemacht wird. Der Körper ist scheinbar völlig uninteressant. Wieder mal nur monotoitisch gedacht.
Körper und Geist gehören untrennbar zusammen. Ansonsten ist man nur ein Computer.
Warum hat der Mann einen stärkeren Körperbau? Hat er nicht? Ist nicht wahr? Also echt mal. das kann man ja wohl klar mit den Augen sehen, das Männer mehr Muskelmasse haben und größer sind als Frauen.
Ja klar, es gibt auch keine Männer und es gibt auch große Frauen.
Das Leben ist nun mal sehr vielfältig.
| Zitat: | | Wäre die Fürsorge schon früh angelegt, etwa durch Hormone, müssten Mädchen mehr auf Säuglinge stehen als Knaben. Als Forscher jedoch beide Geschlechter mit einem schreienden Säugling konfrontierten, erwies sich die weibliche Hilfsbereitschaft als genauso groß wie die der Jungs. |
Weil allen das Geschrei an die Nerven geht. Das ist doch normal. Wer mag schon ein schreiendes Baby hören?
| Zitat: | | Und später, wenn es wirklich darauf ankommt, reagieren Eltern, egal ob Vater oder Mutter, zugewandter auf fremde Kinder, wenn sie gerade selbst welche großpäppeln. Will heißen: Das Gehirn bekommt den Mutterkick durchs Muttersein, den Vaterkick durchs Vatersein. |
Das ist bei allen in Rudeln, Herden, Sippen lebenden Tieren so. Klar das sich alle um den Nachwuchs kümmern, schließlich sichert der den Bestand der Art.
| Zitat: | | Wissenschaftlerinnen mussten zweieinhalbmal so gut sein wie ihre männlichen Kollegen, um Fördergelder zu erhalten. |
Darum geht es. Und das kann ich sogar verstehen. Warum sollen Frauen doppelt so gut sein wie Männer, wenn sie im Beruf den selben Lohn haben wollen?
| Zitat: | | Gemächlich keimen Versuche, solche Mechanismen zu ändern. | Deswegen diese Gleichmacherei.
Fakt ist, das Frauen nicht jeden Tag Sex wollen. Das können sie auch garnicht, weil die Menstruation dies sehr unangenehm werden lässt.
Aber wenn die Eizelle gereift ist, haben Frauen große Lust auf Sex, klar, die Eizelle soll befruchtet werden. Das kann niemand anzweifeln. Das ist so, das war so und das wird immer so sein. Auch wenn wir Menschen uns in die Zivilisation geflüchtet haben, so sind wir doch Lebewesen und Teil der Natur. Wir haben Hormone, wir werden von Hormonen gesteuert und wir können nichts dagegen machen.
Der Mann hat mehr Muskelmasse und einen Penis und die Frau hat Brüste und eine Vagina. Da kann man nichts gegen machen. Das sind und bleiben unveränderliche, enorme Unterschiede.
Aber wußtest du, das Frauen bestimmen, mit wem sie sich zusammen tun? Männer können sich präsentieren, sie können zeigen was sioe drauf haben, aber die Frau sagt, "Du bist es nicht, oder du sollst es sein".
Auch das ist im gesamten Tierreich so.
| Zitat: | | Aber wie stark bis heute die Geschlechterstereotypen wirken, das hat jedenfalls Ben Barres am eigenen Leib erfahren. |
Mit Mindeheiten will ich mich dabei nicht befassen.
Aber eins noch:
| Zitat: | | "Ich kann sogar einen ganzen Satz beenden, ohne dass mich ein Mann unterbricht." |
Welch ein Glückspilz, ich bin ein Mann und kann nicht immer ausreden, weil Frau mich andauernd unterbricht.
Naja der Spiegel. Und Wissenschaftler, die Fördermittel brauchen. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Soulslayer Plappermaul

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Verfasst am: 11.03.2010, 18:06 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das sagte ich doch. Das es die Erziehung ist, wie ein Mensch später mal tickt, welches Geschlecht er geistig lebt. |
Bei diesem Thema allerdings nicht die Erziehung ganz alleine - ich denke da sind wir uns einig?
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | "Es gibt kein Phänomen ,Geschlechterunterschied', das zu erklären wäre", resümiert Hyde trocken. |
Ok, dann wollen wir Männer doch endlich mal befruchtet werden und Kinder austragen. Denn ich für mich beanspruche mehr als nur ein Hirn zu sein. Mein Körper endet nicht am Halsansatz. |
Es geht hierbei um die Unterschiede im Verhalten, nicht bei der biologischen Fortpflanzung. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | | Das Problem ist nur: Die Erkenntnisse der Rattenbiologie lassen sich auf den Homo sapiens kaum übertragen. Denn er denkt vor allem mit seiner unvergleichlich hochentwickelten Hirnrinde. Und die unterliegt weit weniger als Stamm- und Zwischenhirn der Kontrolle der Hormone. |
Du kannst deine Hormone bewußt steuern?
Wenn ja, bist du tatsächlich allen anderen Lebewesen weit voraus. |
Dieser Textteil sagt nicht, dass wir unsere Hormone steuern könnten, sondern dass die Hirnrinde für die Hormone nicht so beeinflussbar ist wie andere Teile des Gehirns. Dass z.B. Adrenalin (oder egal was - nur mal als Bsp.) auf den Hypothalamus (als Bsp.) eine stärkere Wirkung hätte, als auf die Hirnrinde. Die Hirnrinde ist resistenter gegen die Hormone als andere Teile des Gehirns.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Du als Frau kannst natürlich genau bestimmen, wann du deine Menstruation bekommst. |
Wie meinst du denn das? Ich hab meiner Menstruation leider noch nie sagen können nicht ausgerechnet am Tag mit der BWL-Schularbeit loszulegen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ok, aber trotz der unvergleichlich hochentwickelten Hirnrinde bekommen so viele Menschen ungewollte Kinder. Oder sind das Menschen, bei denen die Hirnrinde doch nicht so unvergleichlich hoch entwickelt ist? |
Das liegt nicht an der Hirnrinde, das ist schlicht und einfach haarsträubende Dummheit.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Wir Menschen sind so hormongesteuert, das wir zu jeder Zeit Sex haben müssen, egal ob die Zeiten gut oder schlecht sind. |
Müssen? Na aber hallo! Wenn sich gewisse Menschen nicht zurückhalten können liegt das an deren Charakter und einer "don't know, don't care"- Einstellung, aber nicht daran, dass wir uns nicht gegen unsere Hormone wehren könnten.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Prister vergewaltigen kleine Kinder, weil sie nicht anders können. Das Hirn ist ausgeschaltet und der Schwanz diktiert das verhalten. |
Pädophile sind doch nicht normale Menschen, die haben einen Knall - einen biologischen Defekt (wie ein Kannibale).
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Sag mir mal, was Tiere anders machen.
Welcher Mensch hat sich jemals der Lenkung durch seine Hormone befreit?
Du etwa? Ich nicht. |
Befreit ist vielleicht zu viel gesagt. Aber wir sind ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Die schlussendliche Entscheidung für oder gegen eine bestimmte Tat liegt im logischen (oder auch unlogischen - Ansichtssache ) Denken.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ich bin ein Mann und denke alle 58 Sekunden an Sex. Auf jeden Fall denke ich an Sex, sobald ich eine Frau sehe, die mir optisch gefällt. Ich kann nichts dagegen machen. |
Ich kann ja nicht für andere Frauen sprechen, aber da geht's mir nicht anders.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Mich stört, das ALLES am Gehirn festgemacht wird. Der Körper ist scheinbar völlig uninteressant. Wieder mal nur monotoitisch gedacht.
Körper und Geist gehören untrennbar zusammen. Ansonsten ist man nur ein Computer.
Warum hat der Mann einen stärkeren Körperbau? Hat er nicht? Ist nicht wahr? Also echt mal. das kann man ja wohl klar mit den Augen sehen, das Männer mehr Muskelmasse haben und größer sind als Frauen. |
Der Text hat explizit erwähnt, dass die Unterschiede im Körperbau nicht in Frage gestellt werden. Es geht nicht um den Körperbau. Es geht hier um das Verhalten. Es geht darum, dass sich die Verhaltensunterschiede nicht durch die Biologie (durch den Aufbau des Gehirns) erklären lassen, sondern durch die Erziehung. Dass sich das so entwickelt hat, dass Männer nun mal eher auf die Jagd gehen wird durchaus einen praktischen Grund gehabt haben (mehr Kraft). Es geht darum, dass sich stereotyp männliche Verhaltensweisen (Macho, weinen angeblich nicht, haben keine Ahnung wie man mit Kindern umgeht usw......) und stereotyp weibliche Verhaltensweisen (umgekehrt) nicht durch die Biologie erklären lassen, sondern nur durch die Erziehung.
Der Teil mit den Babies soll nur zeigen, dass das Vater- bzw. Muttersein nicht angeboren ist. Männern nicht und Frauen auch nicht (letzteres wird ja gerne angenommen). In die Rolle müssen Menschen erst hineinwachsen, egal ob Mann oder Frau.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Auch wenn wir Menschen uns in die Zivilisation geflüchtet haben, so sind wir doch Lebewesen und Teil der Natur. Wir haben Hormone, wir werden von Hormonen gesteuert und wir können nichts dagegen machen. |
Aber wir sind ihnen, wie ja schon gesagt, nicht hilflos ausgeliefert. Die letzte Entscheidung über Tun oder Nicht-tun trifft der Mensch bewusst.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Der Mann hat mehr Muskelmasse und einen Penis und die Frau hat Brüste und eine Vagina. Da kann man nichts gegen machen. Das sind und bleiben unveränderliche, enorme Unterschiede. |
Na die stören ja auch niemanden.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Aber wußtest du, das Frauen bestimmen, mit wem sie sich zusammen tun? Männer können sich präsentieren, sie können zeigen was sioe drauf haben, aber die Frau sagt, "Du bist es nicht, oder du sollst es sein". |
Das Selbe können Männer auch machen. 'Ne Frau kann sich noch so auftakeln und präsentieren und der Kerl kann am Ende trotzdem sagen "Nö danke."
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Auch das ist im gesamten Tierreich so. |
Ist es nicht. Bei manchen Tierarten werden die Weibchen einfach vergewaltigt wenn sie sich nicht freiwillig fügen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Mit Mindeheiten will ich mich dabei nicht befassen. |
Die Größe einer Gesellschaft misst sich daran, wie sie mit ihren Minderheiten umgeht. Genau so wie sich die Größe eines einzelnen Menschen daran misst, wie er mit "anderen" umgeht.
Bei Geschlechterstereotypen geht es ja hierbei nicht nur um Minderheiten. Ein Kerl der voll auf Macho und hart macht ist ebenso ein Stereotyp (wortwörtlich) wie ein eins auf Barbie machendes Girlie-girl. Zwei besonders extreme Ausprägungen der Geschlechterstereotypen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Welch ein Glückspilz, ich bin ein Mann und kann nicht immer ausreden, weil Frau mich andauernd unterbricht.  |
Das war wohl eher im Scherz gemeint. So leicht wollen wir es euch Männern nun auch wieder nicht machen.  _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
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Verfasst am: 12.03.2010, 03:01 Titel: |
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Ergo sind wir Menschen hormongesteuert, können aber wenigstens teilweise bewußt entscheiden, ob wir nachgeben oder nicht.
Tja...nun kann mich eine Frau so richtig geil gemacht haben....ich reiße mich zusammen, weil ich verheiratet bin und blitze sie ab. Aber die kleinen Hormone in meinem Körper, die ich erst mal gezügelt habe, haben in meinem kleinen Säckchen etwas in Gang gebracht. Das muß früher oder später irgendwie raus. Also wird meine Frau dran glauben müssen. Um es ihr machen zudürfen, muß ich ganz lieb sein. Also wieder zusammen reißen.
Meine Hirnrinde mag groß sein, sie mag schlau sein, sie mag mich zu einem Menschen machen, der seine Triebe in Griff hat, aber das Kleinhirn ärgert mich mit den Trieben, die mir angeboren sind. Sowas wie Essen müssen, trinken müssen, Sex haben müssen. Der Darm macht was er will...wenn er meint, das es Zeit ist, dann muß man unbedingt weg aufs Klo. Das Organ wird ebenfalls vom Kleinhirn gesteuert.
Das Hirn allgemein ist so komplex, das man erst 10% erforscht hat. Man weiß mehr über das Weltall, als vom Gehirn.
Aber gut. Du meinst, das alles von der Hirnrinde gesteuert wird, das alles alleine an der Hirnrinde liegt, was man macht und tut. Das kann ich akzeptieren, aber ich für mich bin fest davon überzeugt, das wir, genau wie Hunde, noch ganz viel vom Urmenschen in uns haben, so wie Hunde noch ganz viel vom Wolf haben.
Ich habe meinen Hund äußerst liebevoll erzogen. Sie ist mein Kindersatz.
Aber sie kann heulen wie ein Wolf, wenn die Sirene mittwochs heult. Und wenn jemand Fremdes auf den Hof kommt, kann sie richtig böse sein. Aber das ändert sich augenblicklich, wenn sie nur mal kurz denjenigen beschnuppern durfte. Dann freut sie sich über den Besuch.
Sie zerkaut mit ihren kleinen Zähnen die hrätesten Knochen, schlimmer als ein Wolf.
Du kannst es ruhig glauben, wenn man sagt, das Männer in der Steinzeit die Nahrung gejagd haben. Das machen die Urvölker immer noch so. Und du kannst ruhig glauben, das Frauen in der Steinzeit zusammen mit Oma und Opa die Kinder gehütet haben und das sie die Nahrung zubereitet haben. Das machen die Urvölker auch noch genau so.
Daraus erklärt sich auch die Erzeihung. Mädchen lernen mit Babys umzugehen. Das brauchen sie später, wenn sie ein Baby bekommen. Männer lernen zu kämpfen. Das brauchen sie, um Haus und Hof zu verteidigen und Beute zu machen. Von 100 Anglern ist eine Frau dabei. Warum?
Weil Frauen sich nicht fürs Angeln interessieren? Du interessierst dich vielleicht dafür, aber du bist nicht alleine und du bist nicht der Durchschnitt. Männer boxen. Frauen auch, aber schau mal den Durschschnitt an. Wenn 100 Männer boxen, sind es vielleicht zwei Frauen.
Warum?
Als meine Ex ein Kind bekam, wußte sie sofort, was sie wie machen mußte. Ich stand doof daneben. Wärend sie die Windeln mit Leichtigkeit wechselte, hab ich in die Windeln gekotzt. Ich konnte den Geruch nicht ertragen. Ich hab sie machen lassen. Mein Interesse an dem Kind kam erst auf, als das Kind anfing, etwas zu lernen. Es war stubenrein und konnte laufen. Es fing an zu sprechen.
Hast du Kinder?
Nein? Dann wundere dich nicht, wenn du schwanger bist, wie selbstverständlich du dein Kind nimmst, wenn es da ist. Du weißt sofort was zu tun ist. Dir ist das mit Hormonen leicht gemacht. Einem Mann fehlen die Hormone. Jedes Sugetierweibchen weiß sofort, was zu tun ist, wenn der Nachwuchs da ist. Auch Vögel wissen das sofort.
Ob du es wahr haben willst oder nicht, auch wir Menschen, mit all unserer Vernunft, haben noch Instinkte. Und das ist gut so. Zum Glück ist das Gehirn mehr als nur die Hirnrinde. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
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Verfasst am: 12.03.2010, 12:50 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ergo sind wir Menschen hormongesteuert, können aber wenigstens teilweise bewußt entscheiden, ob wir nachgeben oder nicht. |
Lass mich nur noch mal kurz an einem Wörtchen herumhacken (denn im Grunde genommen sind wir uns da jetzt ja einig): von Hormonen beeinflusst, nicht gesteuert.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das Hirn allgemein ist so komplex, das man erst 10% erforscht hat. Man weiß mehr über das Weltall, als vom Gehirn. |
Vom Weltall sind ca. 3-5% erforscht.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das kann ich akzeptieren, aber ich für mich bin fest davon überzeugt, das wir, genau wie Hunde, noch ganz viel vom Urmenschen in uns haben, so wie Hunde noch ganz viel vom Wolf haben. |
Ja sicher haben wir auch noch ganz viel uriges in uns. Nur sind wir inzwischen eben hoch genug entwickelt, dass wir dem nicht mehr hilflos ausgeliefert sind (obwohl mir bei manchen Menschen da schon einige Zweifel kommen ).
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Daraus erklärt sich auch die Erzeihung. Mädchen lernen mit Babys umzugehen. Das brauchen sie später, wenn sie ein Baby bekommen. Männer lernen zu kämpfen. Das brauchen sie, um Haus und Hof zu verteidigen und Beute zu machen. |
Aber auf dem Weg zur Gleichberechtigung (da sich Geschlechterunterschiede im Verhalten eben [fast] nur durch die Erziehung erklären lassen) sind urzeitliche Muster kontraproduktiv, insbesondere in der heutigen Zeit. Damals war diese Art der Arbeitsteilung natürlich essenziell für's Überleben. Was mich zur Annahme bringt, dass damals den Individuen ihr Arbeitsbereich schlicht und einfach aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten zugeteilt wurde und nicht wegen irgend eines angeblich angeborenen Wissens. Die Männer taten sich halt leichter dabei, die erlegten Tiere zu zerlegen, also haben sie es getan während sich jemand anderes eben um den Nachwuchs kümmern musste. Wenn die Männer mit harter körperlicher Arbeit beschäftigt waren, blieben dafür halt die Frauen und Alten übrig.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Als meine Ex ein Kind bekam, wußte sie sofort, was sie wie machen mußte. Ich stand doof daneben. Wärend sie die Windeln mit Leichtigkeit wechselte, hab ich in die Windeln gekotzt. Ich konnte den Geruch nicht ertragen. Ich hab sie machen lassen. Mein Interesse an dem Kind kam erst auf, als das Kind anfing, etwas zu lernen. Es war stubenrein und konnte laufen. Es fing an zu sprechen. |
Weil ihr als Frau wahrscheinlich schon als sie klein war der Umgang mit Kindern eingetrichtert wurde, während du mit einem Holzstöckchen herumgetobt bist den du für 'ne Kalaschnikow gehalten hast.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Hast du Kinder?
Nein? Dann wundere dich nicht, wenn du schwanger bist, wie selbstverständlich du dein Kind nimmst, wenn es da ist. Du weißt sofort was zu tun ist. Dir ist das mit Hormonen leicht gemacht. Einem Mann fehlen die Hormone. Jedes Sugetierweibchen weiß sofort, was zu tun ist, wenn der Nachwuchs da ist. Auch Vögel wissen das sofort. |
Ich war vorgestern mit einem 3 Wochen alten Baby konfrontiert (der kleine Bruder einer Freundin). Wirklich süß, aber als es anfing zu schreien ist die Verzweiflung über mich hereingebrochen. Weil ich feststellen musste, dass ich 0,00-garkeine Ahnung hätte, was ich mit dem Kind tun sollte, müsste ich mich darum kümmern. Von natürlichem, mir als biologische Frau von meinen Hormonen verliehenem Wissen keine Spur weit und breit.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ob du es wahr haben willst oder nicht, auch wir Menschen, mit all unserer Vernunft, haben noch Instinkte. Und das ist gut so. Zum Glück ist das Gehirn mehr als nur die Hirnrinde. |
Klar sind sie gut, aber nur so lange sie unter Kontrolle bleiben. Und dafür sorgt die Hirnrinde. Ich weiß natürlich schon, dass sich gewisse Teile unserer Biologie weder beeinflussen noch auf Dauer ignorieren lassen - könnte ich es, wäre ich jetzt brav auf Männchensuche.  _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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Verfasst am: 13.03.2010, 04:38 Titel: |
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| Zitat: | | Lass mich nur noch mal kurz an einem Wörtchen herumhacken (denn im Grunde genommen sind wir uns da jetzt ja einig): von Hormonen beeinflusst, nicht gesteuert. |
Und...
| Zitat: | Ich war vorgestern mit einem 3 Wochen alten Baby konfrontiert (der kleine Bruder einer Freundin). Wirklich süß, aber als es anfing zu schreien ist die Verzweiflung über mich hereingebrochen. Weil ich feststellen musste, dass ich 0,00-garkeine Ahnung hätte, was ich mit dem Kind tun sollte, müsste ich mich darum kümmern. Von natürlichem, mir als biologische Frau von meinen Hormonen verliehenem Wissen keine Spur weit und breit.
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Siehst du, das ist es was ich meine. Wenn du selber ein Kind bekommst...die Schwangerschaft und insbesondere die Geburt gibt einige Hormone frei, die du jetzt nicht hast. Das ist ähnlich wie beim Mann, wenn er eine sexy-Frau sieht. Vorher ist er ganz entspannt und kann seinem Job nachgehen, aber er lässt alle Werkzeuge fallen und muß erst mal gucken, wenn eine schöne Frau in die Nähe kommt. Da werden sofort Hormone frei gesetzt, die etwas bewirken, das vorher nicht da war.
Bei dir würden die Hormone bewirken, das Milch in die Milchdrüsen einschießt, so das du das Baby sofort stillen kannst. Die Milch schießt schon eine Woche vor der Entbindung ein. Außerdem bewirken die Hormone, das sich der Muttermund weit öffnet, damit der Kopf des Kindes durch passt.
Wenn du selber ein Kind hast, kannst du bei jedem anderen Kind sofort eingreifen, wenn es Probleme hat, weil du dich erinnerst. Das ist wie bei einem trockenen Alkoholiker, dessen Hirn sich sofort erinnert, so das es zu einem Rückfall kommt. Da reicht oft schon der Geruch von Alk.
Natürlich gibt es auch Frauen, bei denen die Hormone nicht da sind, oder nicht ausreichen, um das alles zu bewirken. Bei solchen Frauen wird ein Kaiserschnitt gemacht und das Baby bekommt die Flasche.
In uralten zeiten hätte entweder eine Amme Milch gegeben, das wäre eine Frau gewesen, die ebenfalls ein Baby hat und mehr als genug Mich geben kann, oder das Kind wäre verhungert.
| Zitat: | | Vom Weltall sind ca. 3-5% erforscht. |
Das Weltall ist ja auch ein winziges Stück größer als unser Hirn. Und es ist etwas weiter weg. So gesehen ist es eine Schande, das man mehr über was weiß ich weiß, als über den eigenen Körper.
Naja, das All ist aber auch nur deswegen so gut erforscht, weil die Amis es millitärisch nutzen wollten.
| Zitat: |
Ja sicher haben wir auch noch ganz viel uriges in uns. Nur sind wir inzwischen eben hoch genug entwickelt, dass wir dem nicht mehr hilflos ausgeliefert sind (obwohl mir bei manchen Menschen da schon einige Zweifel kommen Laughing ). |
Die Urigkeit, wie du sagst, ich würde es Instinkte nennen, würden uns beim Überleben in der Wildnis wertvolle Hilfen sein. Aber weil die meisten industrialisierten Menschen ihre Instinkte verleugnen, werden sie in der Wildnis nicht überleben können.
| Zitat: | | Aber auf dem Weg zur Gleichberechtigung |
Gleichberechtigung...man, ihr Frauen habt schon immer die Macht gehabt.
Es gab zwar Könige, aber ohne ihre Königinnen wären sie jämmerlich gescheitert. Schau dir mal ein Schachspiel an. Wer hat da die größte Macht? Und wer ist der nutzloseste Hampelmann? Wann wurde das Schachspiel erfunden? Weißt du, wer Russland am besten regierte?
War es Katharina II ? Von Merkel kann man das nicht so sagen.
Ihr seid gleichberechtigt, ihr seid mehr berechtigt als je zuvor. Was wollt ihr noch? Ja klar, euch in einem Katalog das Kind aussuchen. Samenbanken machen das möglich. So sind wir Männer nur noch gut, um den Einkaufswagen zu schieben.
Im Islam werden Frauen mit Gewalt erniedrigt, eben weil sie so viel Macht haben. Das macht den Männern Angst.
| Zitat: | | Was mich zur Annahme bringt, dass damals den Individuen ihr Arbeitsbereich schlicht und einfach aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten zugeteilt wurde und nicht wegen irgend eines angeblich angeborenen Wissens. |
Heute teilt man Arbeiten zu. Damals gab es sowas noch nicht. Es hat jeder das gemacht, wozu er am besten geeignet war. Das hat der ganzen Sippe genutzt. Heute wird einem etwas zugeteilt, ob man damit klar kommt oder nicht. Hauptsache der Gewinn stimmt. Und so wie es im Betrieb gemacht wird, macht man es auch zu Hause. Einer muß das Sagen haben.
Wieso? Warum kann man sich nicht besprechen und jedem das machen lassen, was er am besten kann?
Meine Frau kann hervorragend kochen. Warum soll ich das denn machen? Ich kann hervorragend einheitzen. Also muß sie das nicht machen. Ich kann mit der Kettensäge umgehen und Holz klein machen. Sie kann wunderbar mit dem Staubssauger...wieso sollen wir die Rollen tauschen? Wer weiß, vielleicht schneidet sie sich mit der Kettensäge ein Bein ab und ich übersehe die Spinnweben in den Ecken. Und das alles nur wegen der Gleichberechtigung? Wir sind zu gleichen Teilen berechtigt, die jeweils geeignetsten Arbeiten auszuführen. Sie mäht vorne den Rasen, weil der schön niedrig ist, ich wühle mich hinten im Garten durch das hohe Gras. Und sie verwaltet die Finanzen. Aber im Einkaufswagen liegen auch Sachen, die ich gerne haben will. Momentan geht sie arbeiten und ich bin zu Hause. Aber ab April arbeite ich und sie schaut zu. Naja, sie verkauft dann das, was ich hergestellt habe. Aber ich mache die Preise. Sie steckt das Geld ein. Was will sie mehr?
| Zitat: | | Die Männer taten sich halt leichter dabei, die erlegten Tiere zu zerlegen, also haben sie es getan während sich jemand anderes eben um den Nachwuchs kümmern musste. Wenn die Männer mit harter körperlicher Arbeit beschäftigt waren, blieben dafür halt die Frauen und Alten übrig. |
Ja genau. So wurde die Sippe am Leben gehalten und konnte sich zu dem entwickeln, was wir jetzt sind.
Stell dir mal vor, die Männer hätten die Kinder mit zur Jagd genommen. Die spielen nur und vertreiben das Wild. Ich hab damals meinen ältesten Sohn mit zum Angeln genommen. Anfangs war es so, das er die Fische vertrieben hat. Steinchen ins Wasser werfen, weil es langweilig war, bis ich etwas abseits geworfen habe und einen großen Fisch fing. Von da an war er ein Angler. Und jetzt hat er drei Angelteiche, mit denen er bald Geld verdienen wird.
Ab und an kommt meine Frau mit zum Angeln. Aber sie hält es selten lange aus, selbst wenn ich gut gefangen habe. Also ich geh lieber ohne sie angeln.
| Zitat: | | Weil ihr als Frau wahrscheinlich schon als sie klein war der Umgang mit Kindern eingetrichtert wurde, während du mit einem Holzstöckchen herumgetobt bist den du für 'ne Kalaschnikow gehalten hast. |
Ja sicher...aber es war doch gut so. Meine Eltern hätten mir niemals Puppen gekauft. Und ich hätte niemals mit Puppen gespielt. Die hätten vielleicht wegen der Gesellschaft nie Puppen gekauft, aber ich hätte instinktiv nie mit Puppen gespielt. Ich spielte mit Bauklötzern und diesen Lochblechen, mit denen man Kräne und so zusammen bauen konnte. Und ich hab sehr viel gemalt. Mit 8 Jahren zum ersten mal mit Ölfarben, richtige Gemälde hab ich gemalt. Und ich liebte es, mit dem Bogen zu schießen. Jetzt habe ich mir wieder einen gebaut.
Damals hab ich auf dem Friedhof Kanninchen geschossen. Jetzt habe ich eine Zielscheibe. Aber wenn mal ein Kanninchen durch unseren Garten hoppeln sollte....??????  _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Verfasst am: 13.03.2010, 10:40 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Siehst du, das ist es was ich meine. Wenn du selber ein Kind bekommst...die Schwangerschaft und insbesondere die Geburt gibt einige Hormone frei, die du jetzt nicht hast. |
Ich bitte dich, es gibt genug jüngere Frauen als mich, die besser wüssten als ich, was mit dem Baby zu tun ist. Ich hab mich nur nie großartig damit beschäftigt im Gegensatz zu solchen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das ist ähnlich wie beim Mann, wenn er eine sexy-Frau sieht. Vorher ist er ganz entspannt und kann seinem Job nachgehen, aber er lässt alle Werkzeuge fallen und muß erst mal gucken, wenn eine schöne Frau in die Nähe kommt. Da werden sofort Hormone frei gesetzt, die etwas bewirken, das vorher nicht da war. |
Jaja, schon klar, dass da die Hormone loslegen. Aber du tust ja grad so, als ob ihr Männer sexsüchtige Roboter wärt die innerhalb von einer Sekunde alles stehen und liegen lassen um der Frau hinterherzurennen und ihr auf offener Straße mal schnell Nachwuchs zu machen. Man kann's auch übertreiben.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Die Urigkeit, wie du sagst, ich würde es Instinkte nennen, würden uns beim Überleben in der Wildnis wertvolle Hilfen sein. Aber weil die meisten industrialisierten Menschen ihre Instinkte verleugnen, werden sie in der Wildnis nicht überleben können. |
Am Verleugnen alleine wird's wohl kaum liegen, wenn die Instinkte angeblich dermaßen allmächtig sind. Daran ist wohl eher schlicht und einfach das Verlernen schuld.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Schau dir mal ein Schachspiel an. Wer hat da die größte Macht? Und wer ist der nutzloseste Hampelmann? |
Das kann man auch anders sehen - der König muss nichts tun, weil er die Königin als Kanonenfutter in die Schlacht schickt.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ihr seid gleichberechtigt, ihr seid mehr berechtigt als je zuvor. Was wollt ihr noch? |
Mehr als zuvor ist nicht gleich gleich. Es muss noch verflucht viel getan werden. Hier in Österreich verdienen Frauen für die selbe Leistung meistens noch immer 1/4 bis 1/3 weniger als Männer. Das ist nur ein Bsp. von vielen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Heute teilt man Arbeiten zu. Damals gab es sowas noch nicht. Es hat jeder das gemacht, wozu er am besten geeignet war. |
Das sagte ich doch, dass jeder das gemacht hat, was er am besten konnte. Aber Strukturen innerhalb der Sippen hat es damals auch schon gegeben. Die gibt es in Wolfsrudeln auch.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Und so wie es im Betrieb gemacht wird, macht man es auch zu Hause. Einer muß das Sagen haben. |
In Betrieben ja, aber zu Hause? Wer hat von euch beiden "das Sagen"? Hört sich für mich eher nach einer den Fähigkeiten entsprechenden Arbeitsteilung an, was ja auch in Ordnung ist.
Die Frage die sich bei solchen klischeehaften Arbeitsteilungen ergibt ist aber die, ob es sie so auch geben würde, wäre eurer beide Erziehung anders verlaufen. Was wenn dir Puppen in die Wiege gelegt worden wären und ihr hätte man den Umgang mit einer Motorsäge beigebracht? Frauen sind nicht von Natur aus so schwach wie man allgemein meint (das Problem liegt darin, dass Frauen von Sport abgeraten wird, oder es einfach nicht gerne gesehen wird; und wenn doch Sport, dann ja nur die Ausdauergeräte, blooooß nichts was die Muskeln mal etwas beanspruchen würde). Wenn eine Frau Sport treibt kann sie im selben Verhältnis Kraft zulegen wie ein Mann (obwohl ein Mann natürlich eine größere maximal mögliche Kapazität hat - aber wenn ein Mann im Krafttraining mit 10kg anfängt und nach einem Monat bei 15kg ist, ist eine Frau, welche mit 5kg angefangen hat nach einem Monat auch bei 10kg). Eine Frau die Stark genug ist und gelernt hat, wie man mit einer Motorsäge umgeht, kann genau so gut damit umgehen wie ein Mann und sogar besser als ein Mann der das nie gelernt hat. Du hättest auch kochen lernen können und könntest womöglich besser kochen als sie. Dann würdest du kochen und sie würde die Bäume umsägen.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Wir sind zu gleichen Teilen berechtigt, die jeweils geeignetsten Arbeiten auszuführen. |
Das könnte man leicht als "Frauen gehören eh hinter den Herd" interpretieren. Bei vielen Arbeiten ist es doch so, dass nicht die ursprünglichen körperlichen Eigenschaften darüber entscheiden, wer dafür besser geeignet ist, sondern das Training und das Lernen (Bsp. mit der Motorsäge und dem Kochen oben).
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ja sicher...aber es war doch gut so. Meine Eltern hätten mir niemals Puppen gekauft. Und ich hätte niemals mit Puppen gespielt. Die hätten vielleicht wegen der Gesellschaft nie Puppen gekauft, aber ich hätte instinktiv nie mit Puppen gespielt. |
Das kannst du so im Nachhinein unmöglich wissen. Natürlich hast du mit den Bauklötzen gespielt - was anderes war ja nicht da. Ich hatte beides zur Verfügung und hab auch mit beidem gespielt - aus persönlichem Interesse am Ende dann halt etwas mehr mit den "Jungenspielsachen" als den anderen; haben mir wohl besser gefallen. Hätte ich nur Puppen gehabt, wäre es doch klar, dass ich nur mit denen gespielt hätte.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Damals hab ich auf dem Friedhof Kanninchen geschossen. Jetzt habe ich eine Zielscheibe. Aber wenn mal ein Kanninchen durch unseren Garten hoppeln sollte....??????  |
Ich möchte dich doch inständig darum bitten, deine männlichen Instinkte zu beherrschen und die armen Kaninchen in Frieden zu lassen!  _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
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Schnitzer Runenmeister

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Verfasst am: 13.03.2010, 20:02 Titel: |
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| Zitat: | | Ich bitte dich, es gibt genug jüngere Frauen als mich, die besser wüssten als ich, was mit dem Baby zu tun ist. Ich hab mich nur nie großartig damit beschäftigt im Gegensatz zu solchen. |
Wenn du schwanger bist, beschäftigst du dich doch damit. Und ob du willst oder nicht, die Hormone machen es dir leicht, dich damit zu beschäftigern.
Klar, wenn du zu wenige Hormone ausbildest, wird es schwerer.
| Zitat: | | Aber du tust ja grad so, als ob ihr Männer sexsüchtige Roboter wärt die innerhalb von einer Sekunde alles stehen und liegen lassen |
Auch das passiert nicht allen Männern, aber solche mit vielen Hormonen eben doch. Man nennt sie schwanzgesteuert.
| Zitat: | | und ihr auf offener Straße mal schnell Nachwuchs zu machen. Rolling Eyes Man kann's auch übertreiben. |
Das ist allerdings völlig übertrieben. Wenn ,dann verzeiht man sich mal fix in ein Treppenhaus, vorausgesetzt die Frau macht das mit.
| Zitat: | | Am Verleugnen alleine wird's wohl kaum liegen, wenn die Instinkte angeblich dermaßen allmächtig sind. Daran ist wohl eher schlicht und einfach das Verlernen schuld. |
Natürlich hat das auch was mit verlernen zu tun. Anderen Teils sollte man doch instinktiv wissen, wie man wieder in eine Ortschaft findet, wenn man sich im Wald verlaufen hat. Und man sollte instinktiv wissen, was man essen kann und was nicht. Also alles was bitter ist, sollte man meiden. Instiktiv gilt bitter als giftig.
| Zitat: | Das kann man auch anders sehen - der König muss nichts tun, weil er die Königin als Kanonenfutter in die Schlacht schickt.
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Ja.
Man kann alles auch negativ sehen. Die Sonne scheint, es ist warm, die Klimaerwärmung ist da. Jemand bekommt für seine Arbeit als Maler 2000,-€. Das ist ein guter Lohn. Oder das ist viel zu wenig.
Ich mag solche Leute ganz besonders, weil man es ihnen niemals recht machen kann. Immer alles negativ. Das ist so schwarz, so hoffnungslos, so ach..was weiß ich.
| Zitat: | | Mehr als zuvor ist nicht gleich gleich. Es muss noch verflucht viel getan werden. Hier in Österreich verdienen Frauen für die selbe Leistung meistens noch immer 1/4 bis 1/3 weniger als Männer. Das ist nur ein Bsp. von vielen. |
Das Problem hat wenig mit Gleichberechtigung zu tun. Das ist Geiz der Bosse. Wir Ossis verdienen nach 20 Jahren immer noch ein Drittel weniger als die Wessis, obwohl wir genau so gutarbeiten.
Und was passiert, wenn ihr den selben Lohn habt wie die Männer? Wenn der Lohn der Männer an den der Frauen angeglichen wurde? Dann jammert ihr, weil die Männer zu wenig verdienen.
| Zitat: | | Das sagte ich doch, dass jeder das gemacht hat, was er am besten konnte. Aber Strukturen innerhalb der Sippen hat es damals auch schon gegeben. Die gibt es in Wolfsrudeln auch. |
Natürlich gabs schon immer feste Strukturen, sonst lässt sich doch nichts organisieren und koordinieren. Aber jetzt wollen die Frauen alle Strukturen umkrämpeln und am liebsten alles bestimmen? Oder was verstehst du unter Gleichberechtigung?
Ich kann gut kochen. Ich mußte das lernen, als ich Single war. Aber meine Frau kann das auch. Nun kann ich kochen, dann bleibt eine andere Arbeit liegen. Und sie kann sich auf dem Sofa rekeln. Oder soll ich ihr die Kettensäge beibringen? Wozu, wenn ich das machen kann? Das Gerät ist nicht ganz ohne Gefahr zu bedienen. Wozu soll ich ihr das beibringen? Man kann sich die Arbeit doch so aufteilen, das jeder das macht was er kann.
| Zitat: | | In Betrieben ja, aber zu Hause? Wer hat von euch beiden "das Sagen"? Hört sich für mich eher nach einer den Fähigkeiten entsprechenden Arbeitsteilung an, was ja auch in Ordnung ist. |
Eben. Meine Frau ist aber auch keine Emanze, die unbedingt das Sagen haben will. Und ich bin kein Macho, der jetzt unbedingt das Sagen haben will. Wir sind gleichberechtigt und besprechen alles was wir machen wollen und müssen. Zum Glück mögen wir inetwa das gleiche Fernsehprogramm. Sie liebt Stargate, ich schau es mir auch an. Und ich mag Dokumentationen. Die schaut sie sich auch gerne an.
| Zitat: | | Die Frage die sich bei solchen klischeehaften Arbeitsteilungen ergibt ist aber die, ob es sie so auch geben würde, wäre eurer beide Erziehung anders verlaufen. Was wenn dir Puppen in die Wiege gelegt worden wären und ihr hätte man den Umgang mit einer Motorsäge beigebracht? |
Dann hätten wir vielleicht!!!! Identitätsprobleme bekommen. Ich wäre wie ein Mädchen auf Kinder kriegen aus und sie hätte dicke Muskeln gehabt und wäre ein "Mann" gewesen. Aber da wären in der Pubertät die Hormone ins Spiel gekommen und ich hätte wohl die Puppen in die Ecke gelegt, wärend sie sich mehr für Puppen interessiert hätte. Kommt aber auch drauf an, mit welchem Geschlecht die Freunde ausgestattet wären.
Vielleicht wäre ich schwul gewesen und sie lespisch.
Ich weiß es nicht.
| Zitat: | | Frauen sind nicht von Natur aus so schwach wie man allgemein meint |
Wer das sagt, ist einfach nur ignorant. Frauen haben andere Stärken als Männer.
| Zitat: | | Wenn eine Frau Sport treibt kann sie im selben Verhältnis Kraft zulegen wie ein Mann (obwohl ein Mann natürlich eine größere maximal mögliche Kapazität hat - aber wenn ein Mann im Krafttraining mit 10kg anfängt und nach einem Monat bei 15kg ist, ist eine Frau, welche mit 5kg angefangen hat nach einem Monat auch bei 10kg). |
Aber wenn ein Mann bei regelmäßigem Traing bei 250 Kilo ankommt, endet bei der Frau bei selbem Training die Geschichte bei 100 Kilo. Außerdem haben diese Boddybuilderfrauen kaum noch etwas weibliches an sich.
| Zitat: | | Eine Frau die Stark genug ist und gelernt hat, wie man mit einer Motorsäge umgeht, kann genau so gut damit umgehen wie ein Mann und sogar besser als ein Mann der das nie gelernt hat. |
Frauen können den Umgang mit der Kettensäge lernen, klar. Aber wenn der Mann nach 2 Stunden Arbeit mit dem Gerät eine Pause braucht, hat die Frau in der selben Zeit drei Pausen gemacht. Hast du schon mal eine Kettensäge bedient? Weißt du, wie schwer so ein Teil ist? Weißt du, wie das "Minimoped" an die Muskulatur geht? Und immer schön aufpassen, wo sich das Schwert mit der Kette befindet.
| Zitat: | | Bei vielen Arbeiten ist es doch so, dass nicht die ursprünglichen körperlichen Eigenschaften darüber entscheiden, wer dafür besser geeignet ist, sondern das Training und das Lernen (Bsp. mit der Motorsäge und dem Kochen oben). |
Sowohl als auch. Aber warum soll ich etwas machen, das ich nur zur Hälfte beherrsche und erst lernen muß, warum soll sie etwas machen, was sie nur zur Hälfte beherrscht und erst lernen muß?
Das kostet doch nur unnütz Zeit und bringt beiden weniger Vorteile.
| Zitat: | | Ich möchte dich doch inständig darum bitten, deine männlichen Instinkte zu beherrschen und die armen Kaninchen in Frieden zu lassen! |
Das kommt auf meinen momentanen Appetit an. Wenn ich ein Kanninchen schieße, dann sicher nicht aus Lust am töten, sondern weil ich die kleinen Tierchen nur zu gerne esse. Aber schlachten kann meine Frau besser als ich. _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
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Verfasst am: 13.03.2010, 21:11 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Wenn du schwanger bist, beschäftigst du dich doch damit. Und ob du willst oder nicht, die Hormone machen es dir leicht, dich damit zu beschäftigern. |
Ich schrieb allerdings von jüngeren Frauen, welche nicht schwanger waren. Und hierbei gibt es keine andere Erklärung als die Erziehung.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Ja.
Man kann alles auch negativ sehen. Die Sonne scheint, es ist warm, die Klimaerwärmung ist da. Jemand bekommt für seine Arbeit als Maler 2000,-€. Das ist ein guter Lohn. Oder das ist viel zu wenig.
Ich mag solche Leute ganz besonders, weil man es ihnen niemals recht machen kann. Immer alles negativ. Das ist so schwarz, so hoffnungslos, so ach..was weiß ich. |
Ich würde sagen, bei dem Bsp. mit König und Königin kommt es auf die Motivation dessen an, der die Königin im Schlachtfeld einsetzt - nicht auf eine universelle Interpretation. Ein anderes Bsp. dafür:
Situation A: der Mann stößt die Frau zuerst durch die Tür, denn wenn dahinter Feinde lauern, ist es eh "nur" die Frau die dabei draufgeht und der Mann weiß, dass da was ist.
Situation B: der Mann / König schickt seine Frau in die Schlacht, weil er weiß, dass sie die besserere Strategin und Kämpferin ist als er.
Wie gesagt, es kommt wohl auf die Motivation dahinter an.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Und was passiert, wenn ihr den selben Lohn habt wie die Männer? Wenn der Lohn der Männer an den der Frauen angeglichen wurde? Dann jammert ihr, weil die Männer zu wenig verdienen. |
Dann gäbe es aus objektiver Sicht nichts mehr zu mäckern. Das Ziel, eine Finanzielle Gleichstellung, wäre erreicht. Punktum.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Aber jetzt wollen die Frauen alle Strukturen umkrämpeln und am liebsten alles bestimmen? Oder was verstehst du unter Gleichberechtigung? |
Dann ist es also die Veränderung vor der du allem Anschein nach Angst hast? Klar, bloooß nichts verändern, wozu auch - ist doch alles so schön bequem.
Unter Gleichberechtigung verstehe ich, dass sich jeder aussuchen kann, das zu tun, was er will, auch wenn es nicht den vorgegebenen klischierten Geschlechterrollen entspricht. Also wenn eine Frau mit einer Motorsäge arbeiten will, soll sie das erlernen und tun können. Und wenn ein Mann anstatt der Frau zu Hause bleiben will um das 1 1/2-jährige Kind zu umsorgen, während die Frau arbeitet, soll der das auch tun können. Ist dir Gleichheitsfeminismus ein Begriff? Brauchst nur den 1. Absatz zu lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus#Gleichheitsfeminismus.2FDifferenzfeminismus
Das ist es, was ich unter Gleichberechtigung verstehe.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Eben. Meine Frau ist aber auch keine Emanze, die unbedingt das Sagen haben will. Und ich bin kein Macho, der jetzt unbedingt das Sagen haben will. Wir sind gleichberechtigt und besprechen alles was wir machen wollen und müssen. Zum Glück mögen wir inetwa das gleiche Fernsehprogramm. Sie liebt Stargate, ich schau es mir auch an. Und ich mag Dokumentationen. Die schaut sie sich auch gerne an. |
Na dann ist doch gut, wenn ihr das mit gegenseitigem Einverständnis so regeln könnt.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Meine Frau ist aber auch keine Emanze, die unbedingt das Sagen haben will. |
Nur damit wir uns über die Bedeutung des Begriffs "Emanze" einig sind:
Wikipedia:
"Emanze als Kurzform für emanzipierte Frau bezeichnet im Wortursprung eine Frauenrechtlerin oder Feministin. [...]
Abwertend als Emanze bezeichnet werden dabei häufig Frauen, die sich nicht entsprechend dem Rollenverständnis des Abwertenden verhalten."
"nicht entsprechend dem Rollenverständnis" - damit bin ich hiermit wohl offiziell eine Emanze.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Dann hätten wir vielleicht!!!! Identitätsprobleme bekommen. Ich wäre wie ein Mädchen auf Kinder kriegen aus und sie hätte dicke Muskeln gehabt und wäre ein "Mann" gewesen. |
Oder vielleicht wäre sie einfach eine sportliche Frau, welche sich auch Kinder wünscht und du ein Tischdecken häkelnder Bodybuilder.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Aber da wären in der Pubertät die Hormone ins Spiel gekommen und ich hätte wohl die Puppen in die Ecke gelegt, wärend sie sich mehr für Puppen interessiert hätte. |
Meine Interessensverteilung hat sich kein bisschen verändert in der Pubertät. Kinder interessieren mich weder mehr noch weniger als vor der Pubertät und Schwerter interessieren mich ebenfalls weder mehr noch weniger als vor der Pubertät.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Vielleicht wäre ich schwul gewesen und sie lespisch. |
Und nun zum 100.000sten (aber, wenn nötig, sicher nicht letzten) Mal:
GESCHLECHTSIDENTITÄT UND SEXUELLE ORIENTIERUNG HABEN NICHTS MITEINANDER ZU TUN !!!
Zugenäht noch eins, wie oft soll ich das noch sagen?
Und das schreibt man "lesbisch", nicht "lespisch".
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Frauen haben andere Stärken als Männer. |
Ebenso wie einige "männliche" stärken, genau wie Männer auch viele "weibliche" Stärken haben können.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Aber wenn ein Mann bei regelmäßigem Traing bei 250 Kilo ankommt, endet bei der Frau bei selbem Training die Geschichte bei 100 Kilo. Außerdem haben diese Boddybuilderfrauen kaum noch etwas weibliches an sich. |
Zitiere mich selbst:
| Zitat: | | [...] (obwohl ein Mann natürlich eine größere maximal mögliche Kapazität hat - [...] |
Von Bodybuildern rede ich doch gar nicht. Ich rede vom Verhältnis bei der Kraftsteigerung, nicht vom Muskelwachstum.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Frauen können den Umgang mit der Kettensäge lernen, klar. Aber wenn der Mann nach 2 Stunden Arbeit mit dem Gerät eine Pause braucht, hat die Frau in der selben Zeit drei Pausen gemacht. Hast du schon mal eine Kettensäge bedient? Weißt du, wie schwer so ein Teil ist? Weißt du, wie das "Minimoped" an die Muskulatur geht? Und immer schön aufpassen, wo sich das Schwert mit der Kette befindet. |
Eine Frau, welche durchtrainiert genug ist, schlägt einen untrainierten Mann jederzeit. Oder willst du mal mit einer ordentlichen Kraftsportlerin (Kraftsportlerin, nicht Bodybuilderin) Armdrücken?
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Sowohl als auch. Aber warum soll ich etwas machen, das ich nur zur Hälfte beherrsche und erst lernen muß, warum soll sie etwas machen, was sie nur zur Hälfte beherrscht und erst lernen muß?
Das kostet doch nur unnütz Zeit und bringt beiden weniger Vorteile. |
Es ist nie zu spät was neues zu lernen. Nur wenn man will natürlich.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das kommt auf meinen momentanen Appetit an. Wenn ich ein Kanninchen schieße, dann sicher nicht aus Lust am töten, sondern weil ich die kleinen Tierchen nur zu gerne esse. Aber schlachten kann meine Frau besser als ich. |
Dann würde ich vorschlagen, dass deine Frau in den nächsten Supermarkt geht, das Fleisch dort kauft und das unverhofft dahergehoppelte und sich noch an seinem Leben erfreuende Kaninchen weiterhin herumhoppeln und sich an seinem Leben erfreuen lässt.
EDIT:
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Das Problem hat wenig mit Gleichberechtigung zu tun. Das ist Geiz der Bosse. |
Ach, wenn es nur der Geiz der Bosse ist, warum verdienen die Männer dann nicht gleich wenig wie die Frauen? Oder warum sind es ausgerechnet die Männer die mehr verdienen und nicht andersrum - warum verdienen die Frauen nicht so viel wie die Männer und dafür die Männer 1/4 weniger für ganz genau die selbe Leistung bei der selben Arbeit? _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
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Schnitzer Runenmeister

Anmeldedatum: 03.06.2009 Beiträge: 314 Beruf: Schnitzer
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Verfasst am: 14.03.2010, 05:56 Titel: |
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| Zitat: | | Ich schrieb allerdings von jüngeren Frauen, welche nicht schwanger waren. Und hierbei gibt es keine andere Erklärung als die Erziehung. |
Tja, wie dual das Leben doch ist. Wenn die große Schwester auf das kleinere Geschwister aufpasst, lernt es den Umgang natürlich. Der große Bruder würde das genau so lernen. Die sind nicht schwanger und haben in der Hinsicht die Hormone nicht.
Es ist wohl beides möglich. Im Schachspiel Patt.
| Zitat: | | Ich würde sagen, bei dem Bsp. mit König und Königin kommt es auf die Motivation dessen an, der die Königin im Schlachtfeld einsetzt - nicht auf eine universelle Interpretation. Ein anderes Bsp. dafür: |
Ja, die urmotivation "Gewinnen". Und weil beide gewinnen wollen, werden sie ihre Königin so einsetzen, das sie möglichst viele Gegner schlägt, ohne jemals selber geschlagen zu werden. Die Königin stezt die meisten Matt!
Sie sagt dem gegnerischen König, das er verloren hat.
| Zitat: |
Situation A: der Mann stößt die Frau zuerst durch die Tür, denn wenn dahinter Feinde lauern, ist es eh "nur" die Frau die dabei draufgeht und der Mann weiß, dass da was ist. |
Das stammt aus dem 2. Weltkrieg. Und man stieß Gefangene als erste in die Räume. Wenn ich eine Frau vor mir in einen Raum schicke, weiß ich, das da was angenehmes wartet. Im Kriegsfall werde ich vorhegen und den Weg zur Not frei machen. Da sei dir abersicher.
Aber so ne Emanze wills ja nicht anders haben...sie führt das Rudel, also geht sie vor. Wenn sie dann eine Handgranate auslöst, hat sie wars gelernt.
| Zitat: | | Situation B: der Mann / König schickt seine Frau in die Schlacht, weil er weiß, dass sie die besserere Strategin und Kämpferin ist als er. |
Das ist die Regel beim Schach. Die Königin kann senkrecht,waagerecht und diagonal. Das macht sie unheimlich beweglich und extrem gefährlich.
Sie ist die Stäkste Figur im Schach. Sie ist so stark wie zwei Türme und zwei Läufer. Sie ist an kein Zugmuster gebunden und an keine Farbe auf dem Brett. Das ist das Matriarchiat.
Motiv - gewinnen. Auch ein Urinstinkt.
| Zitat: | | Unter Gleichberechtigung verstehe ich, dass sich jeder aussuchen kann, das zu tun, was er will, auch wenn es nicht den vorgegebenen klischierten Geschlechterrollen entspricht. Also wenn eine Frau mit einer Motorsäge arbeiten will, soll sie das erlernen und tun können. Und wenn ein Mann anstatt der Frau zu Hause bleiben will um das 1 1/2-jährige Kind zu umsorgen, während die Frau arbeitet, soll der das auch tun können. Ist dir Gleichheitsfeminismus ein Begriff? Brauchst nur den 1. Absatz zu lesen: |
Dann ist doch alles klar. Das gibts doch schon lange. Frauen gehen nach Afghanistan und schießen! Frauen knüppeln fleißig bei der Polizei mit.
Frauen werden Piloten und was weiß ich nicht alles, Kanzlerin auch.
Hey...ist das alles umsonst gewesen? Haben wir wergen nichts geschrieben? Es ist so, wie du dir das wünscht.
Beweirb dich doch bei der Bundeswehr. Wenn du jung genug bist, kannst du mitmachen. Du mußt genau wie die Männer die Sturmbahn schaffen.
Es gibt Ärztinnen, Professorinnen etc...nur katholische Pristerinen gibts noch nicht.
| Zitat: |
"nicht entsprechend dem Rollenverständnis" - damit bin ich hiermit wohl offiziell eine Emanze. |
Nicht entsprechend dem Rollenverständnis, damit bin ich hier wohl ein Macho....sorry das ich lachen muß....im Gegensatz zu emanzipierten Frauen, sind wir Männer damit ganz easy drauf.
| Zitat: | Oder vielleicht wäre sie einfach eine sportliche Frau, welche sich auch Kinder wünscht und du ein Tischdecken häkelnder Bodybuilder. Wink
|
Äääääähhhh...ja. Ich hau mich wech....hihihihihi....
Humor haste ja....
| Zitat: | | Meine Interessensverteilung hat sich kein bisschen verändert in der Pubertät. Kinder interessieren mich weder mehr noch weniger als vor der Pubertät und Schwerter interessieren mich ebenfalls weder mehr noch weniger als vor der Pubertät. |
Ja, ich geh auch noch angeln, und ich mag immer noch Hunde. ich mochte damals Nougatschokolade. Die mag ich immernoch.
Was nach der Pubertät bei mir neu war...ich hab mich plötzlich für Frauen interessiert. Feuchte träume hatte ich .... und ich hab alles getan, um den Mädchen zu gefallen.
Du hast sowas nicht erlebt?
Na schau sie vielfältig das Leben sein kann.
| Zitat: | | GESCHLECHTSIDENTITÄT UND SEXUELLE ORIENTIERUNG HABEN NICHTS MITEINANDER ZU TUN !!! |
Aber Sex wollen sie alle.
Es ist doch egal, wie sich wer sexuell entwickelt, so lange er nicht pedophil ist. Und es soll Menschen geben, die nicht von einem gleichgeschlechtlichen Menschen sexuell belästigt werden wollen.
Vielleicht hatten die ja mal im Kindesalter böse Erfahrungen mit sowas gehabt?
Tut mir leid, aber ich kann und will nicht alles egalisieren, nur weil sich jemand an Wörter aufhängt.
Woher willst du wissen, wie ich das Wort Emanze werte?
Da legst du leider zu viele deiner eigenen Gedanken rein.
Ich lebe die Gleichberechtigung. Wir tun das, weil wir uns respektieren und uns unsere Freiräume lassen.
Aber ich muß mich Macho nennen lassen, weil ich stolz auf das bin, was ich leiste.
| Zitat: | | Ebenso wie einige "männliche" stärken, genau wie Männer auch viele "weibliche" Stärken haben können. |
Ja, der Dualismus ist erstaunlich weit verbreitet...
| Zitat: | | Von Bodybuildern rede ich doch gar nicht. Ich rede vom Verhältnis bei der Kraftsteigerung, nicht vom Muskelwachstum. |
Ach so...die Muskeln wachsen nicht bei steigender Kraft....
pssst....Kraft und Muskeln kann man nicht trennen...wer keine Muskeln hat, hat auch keine Kraft. Technik ist was anderes.
| Zitat: |
Eine Frau, welche durchtrainiert genug ist, schlägt einen untrainierten Mann jederzeit. Oder willst du mal mit einer ordentlichen Kraftsportlerin (Kraftsportlerin, nicht Bodybuilderin) Armdrücken? |
Moooooemnt mal...jetzut erniedrigst du aber die Frauen gewaltig.
Du sagst, das eine trainierte Frau einen untrainierten Mann schlagen kann.
Das wäre ja wie eine Mutter kann sich gegen ihr untrainiertes Kind durchsetzen. Aber wenn das Kind trainiert hat, oder wenn der Mann trainiert hat, dann...ja dann ist es garnicht mehr so toll.
Eine trainierte Frau tritt gegen einen trainierten Mann an. Und dann schauen wir mal was weiter kommt. Etwas Fairness wäre doch wohl zu erwarten. Jeder trainierte Mensch schlägt den untrainierten. Sogar Kinder die Wing Tsun trainiert haben, können einen untrainierten erwachsenen Mann aufs Kreuz legen. Dazu brauchen sie Technik, nicht Kraft.
| Zitat: | Dann würde ich vorschlagen, dass deine Frau in den nächsten Supermarkt geht, das Fleisch dort kauft und das unverhofft dahergehoppelte und sich noch an seinem Leben erfreuende Kaninchen weiterhin herumhoppeln und sich an seinem Leben erfreuen lässt. Rolling Eyes
|
Lol....das lässt dir keine Ruhe wa?
Du kannst mir glauben, ich kann garnicht mit dem Bogen schießen.
Bis ich damit ein Kaninchen treffe, vergehen zehn Jahre. Und dann bin ich zu alt dafür. Wir gönnen uns ein mal im Jahr ein Supermarktkannin zu Ostern.
Und ich hab gestern den Bogen verkaufen müssen. Man hat mich mit Geld gezwungen. Ehrlich. ich hatte besuch von Messermartin. Er betreibt auf Mittelaltermärkte eine Messerwurfbahn. Er lässt Äxte werfen und Bogen schießen.
Tja, er wollte den Bogen unbedingt haben.
Nun können die Kaninchen wieder unbesorgt rumhoppeln.
Aber ich hab im Garten noch nie ein Kaninchen gesehen.
Wühlmäuse, ja die haben wir massig.
| Zitat: | | Ach, wenn es nur der Geiz der Bosse ist, warum verdienen die Männer dann nicht gleich wenig wie die Frauen? Oder warum sind es ausgerechnet die Männer die mehr verdienen und nicht andersrum - warum verdienen die Frauen nicht so viel wie die Männer und dafür die Männer 1/4 weniger für ganz genau die selbe Leistung bei der selben Arbeit? |
Ich weiß es nicht. Ich hab das nicht so geregelt. Wenn es nach mir gehen würde, hätten wir einen Mindestlohn von 9,-€ egal ob Mann oder Frau. Ich würde das leistungssystem einführen und die menschen nach ihrer geleisteten Arbeit entlohnen. Wer viel schaft, hat gut verdient, wer wenig schafft hat weniger. So war es in der DDR. Der Plan mußte erfüllt werden.
War man schneller fertig, gabs eine fette Prämie.
Leider war das Material sehr knapp in der DDR.
Warum verdient man in Ostdeuschland 1/3 weniger als im Westen?
Warum zahle ich den Solkibeitrag? Zahle ich für mich selber?
Der Soli soll doch für den Aufbau Ost sein, oder?
hey, das ist Politik. Die ist nicht immer mit Sinn gespickt.
Wende dich doch mit einer Onlinepetition direkt an FRAU Merkel.
Vielleicht kann sie dir erklären, warum sie als Frau da noch nichts in die Wege geleitet hat. Vielleicht hat sie eine Antwort? _________________ Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.
Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut. |
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Soulslayer Plappermaul

Anmeldedatum: 01.11.2006 Beiträge: 897 Beruf: Schülerin
Wohnort: Südkärnten > A
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Verfasst am: 14.03.2010, 11:49 Titel: |
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| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Wenn die große Schwester auf das kleinere Geschwister aufpasst, lernt es den Umgang natürlich. Der große Bruder würde das genau so lernen. Die sind nicht schwanger und haben in der Hinsicht die Hormone nicht.
Es ist wohl beides möglich. |
Na darum geht's doch - beides ist möglich. Aber es passiert in der heutigen Gesellschaft eben viel zu wenig und in Teilen der Welt gar nicht (ja, es geht hierbei auch um die Welt, nicht nur den Teller D oder AUT - hinter dem Tellerrand gibt's auch noch was), eben wegen festgefahrener klischierter Geschlechterrollen. Das ist keine Gleichberechtigung. So lange Buben, wenn sie klein sind, nicht mit Puppen spielen können, wenn sie es denn wollen, ohne dass sie dabei schief angeguckt werden, haben wir keine Gleichberechtigung. Ist doch klar, dass der die Puppe liegen lassen wird, wenn ihm nur oft genug gesagt wird, das sei nichts für ihn.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Aber so ne Emanze wills ja nicht anders haben...sie führt das Rudel, also geht sie vor. Wenn sie dann eine Handgranate auslöst, hat sie wars gelernt. |
Aber so'n Macho will's ja nicht anders haben... der führt das Rudel, also geht er vor. Wenn er dann eine Handgranate auslöst, hat er was gelernt.
Wer sagt, dass nur Frauen in Handgranaten stolpern können?
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Das ist die Regel beim Schach. Die Königin kann senkrecht,waagerecht und diagonal. Das macht sie unheimlich beweglich und extrem gefährlich.
Sie ist die Stäkste Figur im Schach. Sie ist so stark wie zwei Türme und zwei Läufer. Sie ist an kein Zugmuster gebunden und an keine Farbe auf dem Brett. Das ist das Matriarchiat. |
Dann kann ich mich ja freuen, dass es das Matriarchat wenigstens im Schach gibt. In der Realität sieht's nämlich anders aus.
Es sei an dieser Stelle aber erwähnt, dass ich in der Realität weder ein Patriarchat noch ein Matriarchat will - beide sind nicht mit Gleichberechtigung vereinbar.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Dann ist doch alles klar. Das gibts doch schon lange. Frauen gehen nach Afghanistan und schießen! Frauen knüppeln fleißig bei der Polizei mit.
Frauen werden Piloten und was weiß ich nicht alles, Kanzlerin auch.
Hey...ist das alles umsonst gewesen? Haben wir wergen nichts geschrieben? Es ist so, wie du dir das wünscht. |
"Frauen in der Europäischen Union sind laut einer Studie oftmals besser ausgebildet als Männer, verdienen aber immer noch deutlich weniger und machen seltener Karriere." - Focus Online
Guck dir das mal an - ist nur eine Grafik:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e4/Gendergap2008.PNG
In D sieht's gut aus, im Rest der Welt, gelinde gesagt, scheiße.
In vielen Ländern der Welt ist Abtreibung unter allen Umständen verboten - und wenn die Frau deswegen stirbt, auch wenn ihr eine Abtreibung das Leben retten könnte, ist es auch egal, sie darf trotzdem nicht. Die Frauen greifen dann zu anderen Hilfsmitteln um doch eine Abtreibung durchführen zu können - die Durchführung ist hierbei ebenfalls lebensgefährlich. Es kann zu inneren Verletzungen kommen (die Frauen können vielleicht nie wieder Kinder bekommen oder sterben an denen), Infektionen usw. Dass das blank menschenverachtend ist, brauche ich ja wohl nicht auch noch dazuzusagen.
Weibliche Genitalverstümmelung - gibt's nicht nur in 3. Welt Ländern. Das ist auch noch ein Problem bei Einwandererfamilien in GB (und nicht nur dort).
Internationaler Sexhandel - die absolute Mehrheit der Betroffenen sind Frauen und Kinder.
In vielen Ländern der Welt werden die Mädchen noch immer nicht mal in die Schule geschickt, nur die Jungen. Und warum sollten sie auch, wenn sie später auf dem Arbeitsmarkt sowieso weniger Chancen haben und weniger verdienen als die Männer. Das ist ein richtiger Teufelskreis.
Bedenke, dass das hier jetzt nur eine mickrig kleine Aufzählung ist. Aber all das gehört dazu zum Thema Gleichberechtigung und an all dem muss gerabeitet werden. Es gibt noch verdammt viel zu tun.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Nicht entsprechend dem Rollenverständnis, damit bin ich hier wohl ein Macho... |
Nein, würdest du aus dem aktuell angenommenen Rollenverständnis herausfallen, könntest du als Schwuchtel gelten. Ich entspreche nicht dem klassischen Bild wie ein Frau sein sollte, also falle ich aus dem allgemein angenommenen Rollenverständnis.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Was nach der Pubertät bei mir neu war...ich hab mich plötzlich für Frauen interessiert. Feuchte träume hatte ich .... und ich hab alles getan, um den Mädchen zu gefallen.
Du hast sowas nicht erlebt? |
Dann wären wir wohl beim 100.001 Mal: Geschlechtsidentität und Geschlechterrollenverständnis haben nichts (oder in letzterem Fall, nicht viel; wenn, dann mit der damit verbundenen Politik, aber nicht der Entwicklung) mit der Sexualität zu tun.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Und es soll Menschen geben, die nicht von einem gleichgeschlechtlichen Menschen sexuell belästigt werden wollen.
Vielleicht hatten die ja mal im Kindesalter böse Erfahrungen mit sowas gehabt? |
Es soll auch Menschen geben, die nicht von einem andersgeschlechtlichen Menschen sexuell belästigt werden wollen. Vielleicht hatten die ja mal im Kindesalter böse Erfahrungen mit sowas gehabt?
Natürlich ist es egal, was für eine sexuelle Orientierung jemand hat, so lange er nicht pädophil ist; da gebe ich dir absolut Recht. Es gibt allerdings Leute, welche, weil sie ihre eigene sexuelle Orientierung als "besser" betrachten als die aller anderen, das als Anlass für Hass sehen. Es gibt auch unter homosexuellen und bisexuellen so Vögel, welche denken, ihre sexuelle Orientierung sei besser als alle anderen; womit ich wohlgemerkt auch nicht einverstanden bin.
Aber genau hier liegt eins der Probleme: sobald man das eine von Haus aus als etwas besseres betrachtet als alles andere, ist das Feld für Ungleichbehandlung bestellt. Wenn man meint, Frauen können sowieso nicht mit Motorsägen umgehen und Männer können sowieso nicht Häkeln, dann haben wir ein Problem. Wenn die Frau das erlernen will und es schafft und der Mann das andere erlernen will, dann sollen sie doch tun was sie wollen, ohne dabei schief angeguckt zu werden. Darum geht's.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Woher willst du wissen, wie ich das Wort Emanze werte? |
Weiß ich nicht, deshalb habe ich oben auch schön die Definition aus Wikipedia gepostet damit wir uns dabei nicht falsch verstehen.
Wikipedia:
"Emanze als Kurzform für emanzipierte Frau bezeichnet im Wortursprung eine Frauenrechtlerin oder Feministin. [...]
Abwertend als Emanze bezeichnet werden dabei häufig Frauen, die sich nicht entsprechend dem Rollenverständnis des Abwertenden verhalten."
Nun?
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ja, der Dualismus ist erstaunlich weit verbreitet... |
ACHTUNG, ACHTUNG:
Ich werde nun ein Hühnchen mit dem Dualismus rupfen!
Es wäre ratsam, mehr darauf zu achten, wie ich > " < benutze.
Und wenn du folgendes liest, wirst du hoffentlich verstehen, warum ich die zwei Wörtchen unter Anführungszeichen gesetzt haben:
"Nach dieser Theorie gibt es kein „typisch männlich“ und „typisch weiblich“, sondern nur durch geschlechtsspezifische Sozialisation und Aufgabenteilung begründete Verhaltensunterschiede zwischen den Geschlechtern. „Man wird nicht als Frau geboren, sondern erst zur Frau gemacht,“ (Simone de Beauvoir)." - Wikipedia
Das Zitat von de Beauvoir gilt natürlich auch andersrum für die Männer. BEACHTE: dass es hierbei nicht um die biologischen Unterschide im Körperbau geht, sondern hauptsächlich um die Sozialisation.
DUALISMUS (laut Wikipedia):
"Der Dualismus (von lateinisch duo: „zwei“) ist in der Philosophie die These von der Existenz von zwei einander ausschließenden Arten von Entitäten, d. h. Erscheinungsformen. In der traditionellen Philosophie wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um materielle und immaterielle Arten handelt. Der klassische philosophische Dualismus ist daher die ontologische These von der Existenz immaterieller Entitäten bzw. Substanzen. Dem Dualismus steht zum einen der Monismus und zum anderen der Pluralismus gegenüber."
KRITIK AM DUALISMUS (aus Wikipedia) (Dieser Text spricht mir aus der Seele!):
"In vielen aktuellen Debatten werden sprachliche Dualismen skeptisch betrachtet. Dies gilt auch für einige philosophische Zusammenhänge, wie den Poststrukturalismus oder die feministische Philosophie. Zum einen wird eingewandt, dass dualistische Kategorien die Vielfalt real existierender Phänomene verschleiern und so zu einer verzerrten Wahrnehmung der Welt führten. Zum anderen wird argumentiert, dass dualistische Beschreibungen oft normativ konnotiert seien und so als Macht- oder Ausgrenzungsinstrument dienten.
Weite Teile der modernen Kritik sprachlicher Dualismen haben sich an der Unterscheidung zwischen Mann und Frau entzündet. Diese Kritik kann auch gut die oben genannten Einwände illustrieren. Zum einen wird eingewandt, dass diese Kategorien eine klare sprachliche Grenze an einer Stelle aufbaut, wo es in der Natur keine klare Grenze gibt. Schließlich treffen die Kriterien für „männlich“ und „weiblich“ auf unterschiedliche Personen in verschiedener Weise zu und bei einigen Menschen, den Intersexuellen, ist oft gar keine Entscheidung möglich. Zudem wird argumentiert, dass die Kriterien für das Begriffspaar kontingent seien und man sich durchaus andere, nichtdualistische Kategorisierungsysteme oder den Verzicht auf eine geschlechtliche Kategorisierung vorstellen könne. Zudem wird von feministischer Seite auf die normative Färbung des Begriffspaars „Mann“—„Frau“ hingewiesen. So werden dem Begriff des Mannes oft positive Prädikate zugeschrieben, wie „mutig“, „stark“ oder „rational“, während der Begriff der Frau mit den gegenüberstehenden negativen Begriffen assoziiert ist, also etwa „ängstlich“, „schwach“ oder „irrational“."
Das wären dann mal so ein paar Gründe (von vielen) für meine ausgeprägte Abneigung gegen den Dualismus.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Ach so...die Muskeln wachsen nicht bei steigender Kraft....
pssst....Kraft und Muskeln kann man nicht trennen...wer keine Muskeln hat, hat auch keine Kraft. Technik ist was anderes. |
Die Trainingsmethoden zum erreichen der Hypertrophie (=Muskelwachstum) und zur reinen Kraftsteigerung unterscheiden sich allerdings. Bodybuilder trainieren anders als Gewichtheber.
Methoden, welche auf Hypertrophie abzielen, benutzen eine höhere Wiederholungszahl - also ein niedrigeres Gewicht und mehr Wiederholungen - und wirken sich somit weniger auf den Kraftzuwachs aus. Gewichtheber trainieren mit Maximalgewichten, also weniger Hypertrophie und dafür mehr Kraft.
Dreimal darfst du raten, warum Bodybuilder schöne, große, hübsch definierte Muskeln haben, aber weniger Kraft als Gewichtheber und Gewichtheber wie unförmige Riesenklose aussehen, dafür aber viel mehr Kraft haben als Bodybuilder.
Ergo, können Muskelwachstum und Kraftzuwachs nicht komplett getrennt werden, können sich aber ebenfalls nie gleich maximal entwickeln (es ist allerdings möglich mit der richtigen Trainingsmethode 50/50-Zuwächse zu bewirken).
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Eine trainierte Frau tritt gegen einen trainierten Mann an. Und dann schauen wir mal was weiter kommt. |
Das ist ganz einfach - der, welcher auf einem höheren Trainingsnieveau ist, wird den anderen schlagen. Nur, und nur, wenn sowohl der Mann als auch die Frau bereits beide auf ihrem höchstmöglichen Trainingsnieveau sind, wird der Mann die Frau angesichts seiner besseren biologischen Vorraussetzung mit Sicherheit schlagen können. Es sei denn natürlich, die Frau hätte nicht nur Kraft, sondern beherrschte auch eine Kampfsportart. Dann würde sie den Mann trotzdem schlagen - oder bräuchte gar nicht erst großartig was an Kraft haben (was du ja auch richtig gesagt hast). Schwarzer Gürtel im Karate schlägt reines Muskelpaket. Ich wollte damit nur klarstellen, dass Frauen Männern nicht grundsätzlich unterlegen sind. Da gibt's viele Möglichkeiten.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | | Ich würde das leistungssystem einführen und die menschen nach ihrer geleisteten Arbeit entlohnen. Wer viel schaft, hat gut verdient, wer wenig schafft hat weniger. |
Ach herrje! Das wäre doch nur noch ein Schritt weiter in eine Leistungssüchtige Gesellschaft - als ob das jetzt nicht schon schlimm genug wäre. Guck mal nach Japan - dort zählt nichts als Leistung. Wer arbeitslos ist verliert dort sämtliche Ehre und viele begehen alleine deswegen Selbstmord. Die Selbstmordrate von Schulkindern (weißt du wie es bei denen dort in der Schule läuft? Im Vergleich dazu ist das bei uns fast schon entspannend.) ist in Japan so hoch wie nirgends sonst auf der Welt.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | Warum verdient man in Ostdeuschland 1/3 weniger als im Westen?
Warum zahle ich den Solkibeitrag? Zahle ich für mich selber?
Der Soli soll doch für den Aufbau Ost sein, oder? |
Das kann ich dir nicht sagen, denn mit den Einzelheiten der (Steuer-)Politik in D kenne ich mich leider nicht sonderlich gut aus.
| Schnitzer hat Folgendes geschrieben: | hey, das ist Politik. Die ist nicht immer mit Sinn gespickt.
Wende dich doch mit einer Onlinepetition direkt an FRAU Merkel.
Vielleicht kann sie dir erklären, warum sie als Frau da noch nichts in die Wege geleitet hat. Vielleicht hat sie eine Antwort? |
Natürlich scheitert vieles an der Politik, das ist gar keine Frage. Und vieles könnte mit guter Politik vorangebracht werden. _________________ "Many people would sooner die than think; In fact, they do so." - Bertrand Russell
"Neither fire nor wind, birth nor death can erase our good deeds." - Siddharta Gautama |
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