Unterschiede in der Komunikationsart zwischen Mann und Frau?

Alles was nirgends anders passt und dennoch rein muß...

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Beitragvon Rati » 14.09.2010, 09:14

Hi Soulslayer,



:lol: he, so ein bisschen hab ich das Gefühl du stampfst mit dem Fuß auf und antwortest mit Trotz. :wink: Empfindest du das hier ein Angriff auf deine persönliche Intelligenz erfolgt? Egal wie oft ich dir schreibe, das ich keinen als besser oder schlechter, sondern einfach nur als anders bezeichne, du beginnst immer wieder von vorn damit. :lol: Und Soulslayer, so etwas habe ich bisher nur mit Frauen erlebt.

Nehmen wir zB das hier:

Soulslayer hat geschrieben:..Ich habe nicht nach Dingen hinter den Worten gesucht, sondern danach, was du nicht gesagt und damit womöglich nicht berücksichtigt hast. Etwas recht offensichtliches, das man dabei hätte gleich beachten sollen (was du nicht getan hast, deswegen habe ich die Frage dann gestellt)...
Da ich vorher schon geschrieben hatte, das ich keine Qualitätsunterschiede daraus ableite, war die Gefahr das ich dies nicht berücksichtigt habe nicht gegeben.

Du aber unterstellst es mir,
Soulslayer hat geschrieben:Etwas recht offensichtliches, das man dabei hätte gleich beachten sollen (was du nicht getan hast,...
interpretierst mehr in meine Worte als ich geschrieben habe.

Und.
Soulslayer hat geschrieben:..deswegen habe ich die Frage dann gestellt)...
Eine Frage beendet mensch mit einem Fragezeichen. Du hast nicht gefragt, du hast festgelegt was ich wohl gedacht, bzw nicht bedacht haben könnte.
Soulslayer hat geschrieben:..Das Beispiel mit dem Wanderer/Kletterer beinhaltet einen Irrtum: Es ist egal, ob die beiden miteinander reden oder nicht, denn sie kommen dennoch so oder so beide an das selbe Ziel; ...
Soulslayer, die Frage ob einer von beiden nicht ans Ziel kommt bestand von vorn herein nicht. natürlich kommen beide ans Ziel, denn beide sind dazu fähig. Nur der Infomationsaustausch auf Grundlage verschiedener Herangehensweisen ist gehaltlos, wenn diese vorher nicht abgestimmt werden.

Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Aber - sei mir nicht böse, du selber lieferst hervorragende Beispiele für die verschiedene Art des zuhörens und Verarbeiten des gehörten/bzw gelesenem...


Ehm, geht es noch etwas klischeehafter? Wenn ich (nur von mir rede ich jetzt) danach frage, wie man den Fernseher einschaltet, will ich tatsächlich wissen, wie man ihn einschaltet. Punkt. Wenn ich eine Pause mit Kaffee will, bitte ich um eine Pause. Punkt....
Nee Soulslayer, das sind praktisch erlebte Beispiele und es geht hier in dieser Diskussion nicht um dich oder mich, es geht um Mann und Frau und um statistische Werte.

Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:sag mal Soulslayer hast du eigentlich den ganzen Text gelesen oder nur den ersten Abschnitt?


Ich habe den ganzen Text gelesen - mehrmals sogar. Der Text sagt, dass typische Männergehirne anders arbeiten als typische Frauengehirne, es davon Ausnahmen gibt und, u.a., dass Frauen sich durchschnittliche mit der Sprache leichter tun; er sagt jedoch nicht, dass das zu Unterschieden in der Kommunikation führt....
und warum schreibst du dann als erste Reaktion auf meinen Link:
Soulslayer hat geschrieben:...Da kommt auch schon mein nächstes (und wahrscheinlich wichtigstes) Argument, warum es keine (angeborenen) Unterschiede in der Kommunikation zwischen Männern und Frauen geben kann: Weil es das männliche Gehirn genauso wenig gibt wie das weibliche Gehirn oder das androgyne Gehirn....
es wimmelt in diesem Link nur so von Indizien für ein typisch männliches und weibliches Gehirn. Sowohl anatomisch als auch neural. Und du schreibst
Soulslayer hat geschrieben:...Weil es das männliche Gehirn genauso wenig gibt wie das weibliche Gehirn....
:roll:

Und warst du nicht auch diejenige, die gesagt hat das es so unglaublich viele Einflüsse gibt, das unmöglich zu bestimmen ist was genau woher kommt?

Wenn es nun aber besagte Unterschiede im Aufbau der Gehirne gibt und eine deutlich unterschiedlichkeit in der Aktivität der Hirnareale beim Lösung gleicher Aufgaben, sind dann die Indizien für eine unterschiedliche Kommunikation nicht höher als die für eine Gleichgeschaltete? Ich sage damit nicht das es absolut bewiesen ist, aber die Tendenz neigt eher in diese Richtung oder?
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Nein, nicht mit tiefer oder lauter Stimme, sondern Kurz, direkt, und mit schnellen Entscheidungen.


Männer reden genau so viel wie Frauen (ja, das ist bewiesen, nicht nur meine Meinung)..
Ja Soulslayer, Männer reden genau so viel wie Frauen (zähl doch einfach die Worte meiner Beiträge :lol: ). Keiner ist besser oder schlechter.

Aber anscheinend habe ich das immer noch nicht ausführlich geschrieben. Du stehst ja noch nicht so in der Arbeitswelt, deshalb muß dir dieser zusammenhang (wenn ich Kollegin schreibe, ist komunikation im bezug auf Arbeit gemeint)auch nicht gleich klar sein.

Also ich meinte nicht normale Unterhaltungen, sondern dienstlichen Besprechungen.
Soulslayer hat geschrieben:Ob es dir gefällt oder nicht, aber wenn du die Arbeitsweise des menschlichen Gehirns verstehen willst, musst du gezwungenermaßen auch die Randgruppen miteinbeziehen, sonst kommst du zu unvollständigen Ergebnissen.
einbeziehen natürlich, aber in der Wertigkeit auch richtig benutzen. Und dabei fallen die Homo trans und bisexuellen im Vergleich zu den Heterosexuellen bei diesem Thema ebend nicht ins Gewicht.
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Frauen gehen an Problemlösungen anders heran als Männer und auch die aktivität ihrer Gehirne ist dabei deutlich zu unterscheiden.


Und trotzdem kommen Frauen beim Lösen der Aufgaben zu den selben Ergebnissen. .
Ja Soulslayer

:lol: :wink:



Und nun erklär mir doch bitte noch mal warum es für dich persönlich soooo furchtbar ist das es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.



liebe Grüße Rati
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Beitragvon Soulslayer » 14.09.2010, 16:26

Rati hat geschrieben:Empfindest du das hier ein Angriff auf deine persönliche Intelligenz erfolgt?


Nein.



Rati hat geschrieben:Egal wie oft ich dir schreibe, das ich keinen als besser oder schlechter, sondern einfach nur als anders bezeichne, du beginnst immer wieder von vorn damit. :lol:


Jaja, schon klar. Du dachtest bei "qualitativ" offenbar an besser/schlechter, ich meinte jedoch "qualitativ" im Sinne von verstehen/nicht verstehen. "Nicht verstehen" ist qualitativ anders als "verstehen".





Rati hat geschrieben:Eine Frage beendet mensch mit einem Fragezeichen.


Das habe ich:

Soulslayer hat geschrieben:Die Frage ist, ob das auch zu einer veränderten Qualität beim Ergebnis führt?
Habe ich das sonstwo nicht getan?





Rati hat geschrieben:Soulslayer, die Frage ob einer von beiden nicht ans Ziel kommt bestand von vorn herein nicht. natürlich kommen beide ans Ziel, denn beide sind dazu fähig.


Wenn beide zum selben Ergebnis kommen, kann es entweder keine Kommunikationsunterschiede geben, oder sie fallen nicht ins Gewicht (und niemand würde sich über Kommunikationsunterschiede zw. den Geschlechtern aufregen können). Da es aber Leute gibt, die das behaupten, kann es nur ein Trugschluss sein (wäre es keiner, würden nicht beide zum selben Ergebnis kommen).





Rati hat geschrieben:Wenn es nun aber besagte Unterschiede im Aufbau der Gehirne gibt und eine deutlich unterschiedlichkeit in der Aktivität der Hirnareale beim Lösung gleicher Aufgaben, sind dann die Indizien für eine unterschiedliche Kommunikation nicht höher als die für eine Gleichgeschaltete?


Nein, sind sie nicht. Du kannst nicht einfach von einem verschiedenen Verarbeitungsmuster auf unterschiedliche Ergebnisse (unterschiedliche Kommunikation) schließen. Das ist wissenschaftlich nicht korrekt. Das einzige was das beweist ist, dass Gehirne verschieden aufgebaut sind und Informationen verschieden verarbeiten, jedoch nicht, dass das auch zu einem unterschiedlichen Output oder zu einem anderen Verständnis der registrierten Information führt.





Rati hat geschrieben:Du stehst ja noch nicht so in der Arbeitswelt, deshalb muß dir dieser zusammenhang (wenn ich Kollegin schreibe, ist komunikation im bezug auf Arbeit gemeint)auch nicht gleich klar sein.

Also ich meinte nicht normale Unterhaltungen, sondern dienstlichen Besprechungen.


Ja, ist doch klar, dass man am Arbeitsplatz durchschnittlich anders redet als privat. Macht man beim Militär auch, weil dort ewiges Geschwafel sinnlos ist und Autorität besser ankommt (genau wie auf jedem ähnlichen Arbeitsplatz). Und was soll das bitte beweisen? Außer, dass verschiedene Leute in verschiedenen Situationen verschiedene Kommunikationsstile haben? Und das deine Kollegin offenbar verstanden hat, das eine klare und selbstsichere Kommunikation eher beim Empfänger ankommt als ewiges Geschwafel?



Von da könnte man natürlich auch weiter denken, dass Männer aufgrund der Sozialisation durchschnittlich eher dazu neigen, direkter und autoritärer zu sprechen als Frauen. Das wäre aber wirklich der einzige Unterschied, den ich ausmachen kann und führt mich wieder nur zur Unterschiedlichkeit der Kommunikation zwischen einzelnen Individuen, da Männer und Frauen, wie wir wissen, weder vom Charakter noch vom Temperament her homogene Gruppen bilden (Wie viele Frauen gibt es denn, die nicht nach einer Pause fragen können oder "Schatz, schalte mal bitte den Fernseher ein." sagen können?).





Rati hat geschrieben:Und dabei fallen die Homo trans und bisexuellen im Vergleich zu den Heterosexuellen bei diesem Thema ebend nicht ins Gewicht.


Die sexuellen Minderheiten fallen bei diesem Thema sowieso nicht ins Gewicht. :roll: Es ging einzig und alleine darum, dass das Gehirn nicht klar kategoriserbar ist (nur ungefähr) - bei der Kommunikation genauso wenig wie in allen anderen Bereichen. Einzelne Teile (eines oder mehrere) des Gehirns können für ein bestimmtes Geschlecht typisch funktionieren, während andere Teile (eines oder mehrere) des selben Gehirns atypisch funktionieren - und davon gibt es unzählige mögliche Kombinationen. Wie würdest du so ein Gehirn denn einordnen? In rigide Kategorien, oder doch eher auf einer Skala? Jaja, die meisten Gehirne funktionieren eher typisch... ich hab's kapiert. Man kann allerdings nicht vom Durchschnitt alleine auf die komplette Funktionsweise schließen, ohne aufgrund ausgelassener Informationen zu falschen Ergebnissen zu kommen. Es sei denn natürlich, du bist ausschließlich am status quo des Durchschnitts interessiert.





Rati hat geschrieben:Und nun erklär mir doch bitte noch mal warum es für dich persönlich soooo furchtbar ist das es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.


Ist es nicht. Ich denke nur nicht, dass es Unterschiede gibt die groß genug sind um zu Kommunikationsschwierigkeiten zu führen. Und mit der Arbeitsweise des Gehirns haben sie im Falle der Kommunikation schon gar nichts zu tun. Außerdem denke ich, dass Kommunikationsunterschiede, welche signifikant genug sind, nur zwischen einzelnen Menschen bestehen, nicht zwischen den Geschlechtern.





Rati hat geschrieben:Und Soulslayer, so etwas habe ich bisher nur mit Frauen erlebt.


Ehm... es läge in deinem Interesse zu präzisieren, wen und was genau du mit "Frauen" meintest, bevor ich deine Aussage als meine persönlichen Sensibilitäten kitzelnd einordne.
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Beitragvon Soulslayer » 15.09.2010, 03:40

Ein hochinteressanter Artikel (4 Seiten), auf den ich heute von jemandem in einem anderen Forum aufmerksam gemacht wurde:

http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 04,00.html



Bitte 3 Mal lesen, wenn nötig.
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Beitragvon Rati » 15.09.2010, 10:02

Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Empfindest du das hier ein Angriff auf deine persönliche Intelligenz erfolgt?


Nein.
fein. :D



Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Egal wie oft ich dir schreibe, das ich keinen als besser oder schlechter, sondern einfach nur als anders bezeichne, du beginnst immer wieder von vorn damit. :lol:


Jaja, schon klar. Du dachtest bei "qualitativ" offenbar an besser/schlechter, ich meinte jedoch "qualitativ" im Sinne von verstehen/nicht verstehen. "Nicht verstehen" ist qualitativ anders als "verstehen".
ahhh, verstehe. Aber so betrachtet gibt es doch eigentlich auch keinen Qualitätsunterschied. Die Qualität der Kommunikation jedes einzelnen von beiden ist dann ja gleich schlecht oder?



Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Eine Frage beendet mensch mit einem Fragezeichen.


Das habe ich:

Soulslayer hat geschrieben:Die Frage ist, ob das auch zu einer veränderten Qualität beim Ergebnis führt?
Habe ich das sonstwo nicht getan?
ja, nämlich bei der Antwort um die es konkret bei meiner Grammatikkritik ging.

gugst du hier
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Also, Mann / Frau kann nicht zuhören ist natürlich nicht richtig, aber Mann hört anders zu als Frau. Und Mann behandelt die gehörten Informationen anders als Frau. .




Das ist bekannt, aber sagen tut das noch nichts. Wie wir wissen kann man auch auf vielen verschiedenen Wegen an haargenau das selbe Ziel kommen. .




Soulslayer hat geschrieben:...Wenn beide zum selben Ergebnis kommen, kann es entweder keine Kommunikationsunterschiede geben, oder sie fallen nicht ins Gewicht .
Das ist richtig den das Beispiel zeigt einen Vorgang in dem jeder unabhängig von dem anderen das Ziel erreichen kann. Die Kommunikation zwischen ihnen fällt also nicht ins Gewicht. Komplikationen entstünden nur wenn beide gemeinsam einen Weg gehne wöllten (wie zB in einer Beziehung) dann ist eine verständliche Kommunikation äußerst wichtig. Wie fasst jedes Gleichniss, hinkt auch dieses Beispiel natürlich und kann nur als Versuch dienen einen Teilbereich des ganzen zu erleuchten. In diesem Fall ebend das es schwer ist den anderen zu verstehen wenn vorher nicht klar gemacht ist über was eigentlich gesprochen wird.



Ich muß hier erst mal abbrechen, zum rest von deinem Beitrag hab ich auch (natürlich :roll: )noch was zu schwätze, ab nur grad keine Zeit mehr.



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Beitragvon Soulslayer » 15.09.2010, 12:51

Rati hat geschrieben:Die Qualität der Kommunikation jedes einzelnen von beiden ist dann ja gleich schlecht oder?


Ja, wenn man seinem Gegenüber nicht klarmachen kann, wovon man redet, ist das eindeutig ein Problem. Das sollte dem durchschnittlich sprachgewandten Menschen im Alltag eigentlich nicht passieren, denn es ist egal, ob man sich kurz und bündig oder doch eher länger ausdrückt. Wenn es grammatikalisch und inhaltlich passt, sollte es beim Gegenüber ankommen - oder auch nicht, je nachdem, ob das Gegenüber zuhört und überhaut sprachlich dazu fähig ist, es zu verstehen.



Weißt du, was der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Autoren und der männlichen und weiblichen Durchschnittsbevölkerung ist? Erstere können sich gut ausdrücken. Deswegen können auch alle Bücher von jedem mit ausreichender sprachlicher Kompetenz verstanden werden, egal von wem sie geschrieben wurden.





Rati hat geschrieben:ja, nämlich bei der Antwort um die es konkret bei meiner Grammatikkritik ging.

gugst du hier
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Also, Mann / Frau kann nicht zuhören ist natürlich nicht richtig, aber Mann hört anders zu als Frau. Und Mann behandelt die gehörten Informationen anders als Frau. .
Das ist bekannt, aber sagen tut das noch nichts. Wie wir wissen kann man auch auf vielen verschiedenen Wegen an haargenau das selbe Ziel kommen. .


Eh... Ja, das sind ja auch zwei Aussagesätze; da kann kein Fragezeichen hin. Denn ich nahm an, dass wir das ja tatsächlich wissen, oder etwa nicht?





Rati hat geschrieben:In diesem Fall ebend das es schwer ist den anderen zu verstehen wenn vorher nicht klar gemacht ist über was eigentlich gesprochen wird.


Das ist einfach schlechte Kommunikation und immer ein Problem. Von der Frau die nicht mal in ihrer Freizeit nach einer Pause fragen kann, bis zum männlichen Chef der erwartet, dass seine Mitarbeiter hellsehen.





Rati hat geschrieben:[...] zum rest von deinem Beitrag hab ich auch (natürlich )noch was zu schwätze, [...]


Na dafür sind wir doch da. :lol:
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Beitragvon Rati » 16.09.2010, 12:53

So jetzt mach ich erst mal an der Stelle deines Beitrags weiter an der ich gestern abgebrochen habe.
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Wenn es nun aber besagte Unterschiede im Aufbau der Gehirne gibt und eine deutlich unterschiedlichkeit in der Aktivität der Hirnareale beim Lösung gleicher Aufgaben, sind dann die Indizien für eine unterschiedliche Kommunikation nicht höher als die für eine Gleichgeschaltete?


Nein, sind sie nicht. Du kannst nicht einfach von einem verschiedenen Verarbeitungsmuster auf unterschiedliche Ergebnisse (unterschiedliche Kommunikation) schließen...
Also eins ist mal klar, sich verständlich auszudrücken ist geschlechtsunabhängig oft ganz schön schwer. :) .

Du hast recht,
Soulslayer hat geschrieben:...Das einzige was das beweist ist, dass Gehirne verschieden aufgebaut sind und Informationen verschieden verarbeiten, jedoch nicht, dass das auch zu einem unterschiedlichen Output ...
das Ergebniss - der Output ganz am Ende ist gleich.

Soulslayer hat geschrieben:...oder zu einem anderen Verständnis der registrierten Information führt....
das verständniss meiner Meinung nach ebend nicht.

Und jetzt bringe ich zum ersten Mal eine Wertigkeit ins Spiel.

Das im Hirn von Männern (der statistischen Mehrheit) nachgewiesene einseitige denken, also die Hauptbenutzung der linken Hirnhälfte bei bestimmten Aufgaben im Gegensatz zur mehr beide Hirnhälften verknüpfenden Denkaktivität bei Frauen, schlägt sich in der Kommunikation - und jetzt kommt es - auf dem Weg zur Zielfindung wieder. Wenn also Mann und Frau miteinander ein Ziel zu erreichen versuchen.

Das einfach denken des Mannes, mag in manchen Lebenssituationen nützlicher sein, aber die viel umfassendere Denkart der Frau ist nachhaltiger. Wenn nun ein Mann (ich reden immer noch vom statistischen Mittelwertmann) im Gespräch mit dieser umfassenderen und viel noch im Kopf gesprochenen Argumentation konfrontiert wird, kann er zwar mit etwas anstrengung folgen, aber einfach so, klappts bei den meisten nicht. Ich will's mal so ausdrücken Männer (statistischens Mittel :wink: ) sprechen kurz, direkt, und genau das was sie zu dem Thema denken (was aber meist unvollständig gedacht ist) Frauen sprechen Steno, also was aus dem Mund rauskommt ist eine Verkürzung dessen was sie zu dem Thema denken (dafür ist das gedachte meinst ein vollständiges Bild zur Sache).

Und Mann ist nicht wirklich in der Lage diese Steno zu lesen ohne sich anzustrengen.

Und dann kommt es zu Missverständnissen.



Natürlich behaupte ich nicht, das das der einzige Faktor ist, ich behaupte nicht einmal, das diese verschiedenen neuralen Aktivitäten vom ersten Homosapiens an genetisch vorgegeben waren. Es sind sicherlich auch Ergebnisse von Sozialisation, nur einer die schon vor 1 mill bis 20 000 Jahren stattgefunden hat als Frauen noch nicht von Männern unterdrückt wurden sondern es einfach Arbeitsteilung der prakmatischen Art gab.

Und um jetzt noch mal einen Alten Ausspruch von mir zu wiederholen:
Rati hat geschrieben:Das hat dann aber nix mit Biologie zu tun, außer das natürlich auch die Fähigkeit auf - für die gestellten Aufgaben - effektivste Komunikation weitervererbt wird. ZB Frauen die besonders gut interpertieren können, bringen für den Zusamenhalt einer Gruppe einen Mehrwert. Männer die besonders klar und schnell Situationen erfassen, Anweisungen geben und ausführen können (Jagt)ebendso. Beide werden also größere Chancen auf Vermehrung haben.
damit wollte ich eben sagen, das die Verknüpfungsstärke zwischen den Hirnhälften für die Frau in ihrem Aufgabenbereich vorteilhafter war als für den Mann und eine Frau mit besonders guter verknüpfung, besser in der Gruppe stand und höhere Chancen hatte sich zu vermehren und somit die Anlage zu einer besseren Verknüpfung weitergeben konnte.



Soulslayer hat geschrieben:..Jaja, die meisten Gehirne funktionieren eher typisch... ich hab's kapiert. Man kann allerdings nicht vom Durchschnitt alleine auf die komplette Funktionsweise schließen, ohne aufgrund ausgelassener Informationen zu falschen Ergebnissen zu kommen. Es sei denn natürlich, du bist ausschließlich am status quo des Durchschnitts interessiert...
Das wir von der wirklichen Funktionsweise des Gehirns kaum eine Ahnung haben, wird dir jeder Neurowissenschaftler bestätigen. Aber das alle Randbereiche benutzt werden müssen um ein richtungsweisendes Resultat zu erhalten wird wohl eher verneint werden.



Ich arbeite ja nun auch fast in der Forschung und schon bei uns müssen Versuche mindestens drei mal wiederholt werden bevor wie sagen dürfen das Ergebniss ist aussagekräftig. Treten dabei zu hohe Schwankungen auf, müssen sogar noch mehr Wiederholungen gemacht werden. Zu weit abweichende Werte (Ausreißer genannt) werden in die Auswertung nicht einbezogen.

Was denkst du den warum mathematische Funktionen wie Mittelwert und Standardabweichung erfunden wurden?

Natürlich heist das nicht das die Randbereiche einfach vergessen werden dürfen, aber sie müssen halt im richtigen Bezug stehen.





Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Und Soulslayer, so etwas habe ich bisher nur mit Frauen erlebt.


Ehm... es läge in deinem Interesse zu präzisieren, wen und was genau du mit "Frauen" meintest, bevor ich deine Aussage als meine persönlichen Sensibilitäten kitzelnd einordne
also erst noch mal, gemeint war das mehrfache zurückkehren zu einem Themenpunkt. Mann (in dem Fall ich ) meint das Thema wäre abgeschlossen, was es aber für Frau nicht ist. Das zurückkehren zum Themanpunkt überrascht Mann dann. :lol:



Und mit Frauen meine ich halt die Frauen die ich persönlich kennen gelernt habe. Angefangen bei Mutter und Schwester bis hin zu Bekannten, Freundinen und Kolleginen. Natürlich auch hier mit Abstufungen in der Intensität.



so, hier hör ich erst mal auf, ist schon wieder viel zu viel um auf alles gut genug reagieren zu können.



Nur noch schnell zu unserer gramatikwirrung:



Soulslayer hat geschrieben:
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Also, Mann / Frau kann nicht zuhören ist natürlich nicht richtig, aber Mann hört anders zu als Frau. Und Mann behandelt die gehörten Informationen anders als Frau. .
Das ist bekannt, aber sagen tut das noch nichts. Wie wir wissen kann man auch auf vielen verschiedenen Wegen an haargenau das selbe Ziel kommen. .




Eh... Ja, das sind ja auch zwei Aussagesätze; da kann kein Fragezeichen hin. Denn ich nahm an, dass wir das ja tatsächlich wissen, oder etwa nicht?
Stimmt, nur später hast du es doch als Frage bezeichnet oder?
Soulslayer hat geschrieben:...Etwas recht offensichtliches, das man dabei hätte gleich beachten sollen (was du nicht getan hast, deswegen habe ich die Frage dann gestellt)...






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Beitragvon Soulslayer » 16.09.2010, 13:49

Eh... Rati, hast du den Artikel (den kompletten, bitte), den ich weiter oben gepostet habe, gelesen?

Ich hätte selbst fast angenommen, dass Männer- und Frauengehirne Informationen tatsächlich so verschieden verarbeiten, aber nach dem Artikel wage ich das doch noch immer stark zu bezweifeln.



Rati hat geschrieben:Stimmt, nur später hast du es doch als Frage bezeichnet oder?


Ich meinte damit aber den anderen Satz. Da haben wir wohl an zwei verschiedene gedacht? :?
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Beitragvon Rati » 16.09.2010, 14:09

Soulslayer hat geschrieben:Eh... Rati, hast du den Artikel (den kompletten, bitte), den ich weiter oben gepostet habe, gelesen?
sorry Soulslaer, ich hatte zwar bemerkt das du den Link gepostet hast, aber nein ich hab ihn noch gar nicht gelesen :oops:

Vielleicht war der Beitrag mit dem Link einfach zu kurz :wink:

Ich hol es heute abend nach, wer weis was ich danach zu schreiben habe.

Rati hat geschrieben:Stimmt, nur später hast du es doch als Frage bezeichnet oder?


Soulslayer hat geschrieben:Ich meinte damit aber den anderen Satz. Da haben wir wohl an zwei verschiedene gedacht? :?
:lol: Ja ham wa wohl.

Ich (typisch männlich) den direkt davor geschriebenen, du (.... :wink: )einen viel weiter zurückliegenden :lol:



Na nu ist es geklärt.



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Zuletzt geändert von Rati am 17.09.2010, 10:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Soulslayer » 16.09.2010, 14:30

Rati hat geschrieben:sorry Soulslaer, ich hatte zwar bemerkt das du den Link gepostet hast, aber nein ich hab ihn noch gar nicht gelesen :oops:

Vielleicht war der Beitrag mit dem Link einfach zu kurz :wink:


Macht nix; ich bräuchte manchmal auch noch eine zusätzliche Brille. :wink: :lol:



Rati hat geschrieben::lol: Ja ham wa wohl.

Ich (typisch männlich) der direkt davor geschriebenen, du (.... :wink: )einen viel weiter zurückliegenden :lol:


Shit happens... :lol:
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Beitragvon Rati » 17.09.2010, 10:34

Soulslayer hat geschrieben:Eh... Rati, hast du den Artikel (den kompletten, bitte), den ich weiter oben gepostet habe, gelesen?

Ich hätte selbst fast angenommen, dass Männer- und Frauengehirne Informationen tatsächlich so verschieden verarbeiten, aber nach dem Artikel wage ich das doch noch immer stark zu bezweifeln...




so, hab es nachgeholt.



Also, zuerst einmal erlaube ich mir festzustellen das die Autorin des Artikels erkennen lässt, das sie zu den Hirnforschern doch eine etwas parteiische Stellung einnimmt. Solche verniedlichungen wie "bunte Bildchen" für computertomographische Aufnahmen verwendet sie im Bezug auf die anderen Forscher nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Studie welche nach diesem Artikel mit nur 19 Personen durchgeführt wurde, die einzige ist die als Indiz für die Unterschiedlichkeit vorliegt. Das wäre dann natürlich unseriös. So etwas wird in der Wissenschaft nicht gemacht, das kann nur eine Vorstudie gewesen sein.

Komisch, das angeblich nur die Leute welche keinen Unterscheid festgestellt haben studien mit mehreren hunder Personen gemacht haben.



Was mich am meisten stört (nicht nur an diesem Artikel) ist, das aus der (möglichen) Unterschiedlichkeit auch gleich auf unterschiedliches Leistungsvermögen geschlossen wird. Da ist es natürlich kein Wunder das sofort die Schilde hochgefahren werden und jeder den anderen mit Dreck bewirft.



Ich sehe keinen Grund dafür das es zu Leistungs oder Qualitätsunterschieden kommen soll. Für mich ist nur erkennbar das die Kommunikation zwischen Frauen oder zwischen Männern einfacher ist als zwischen Mann und Frau. Und das dies teilweise auf die Unterschiede im Gehirn zurückgeführt werden könnte.

Nicht mehr und nicht weniger



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Beitragvon Soulslayer » 17.09.2010, 15:51

Rati hat geschrieben:Also, zuerst einmal erlaube ich mir festzustellen das die Autorin des Artikels erkennen lässt, das sie zu den Hirnforschern doch eine etwas parteiische Stellung einnimmt.


Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob sie nicht vielleicht etwas parteiisch sein könnte, sie ist schließlich "Biologin und Hochschuldozentin für "Mediatisierung der Naturwissenschaften und Genderforschung" an der Universität Freiburg. Sie leitet zusammen mit der Professorin Britta Schinzel das "Kompetenzforum Genderforschung in Informatik und Naturwissenschaft [gin]"". Wie sie selbst sagte - es gibt keine Wissenschaftler, die im Vakuum arbeiten. Aber ich halte den Artikel trotzdem für glaubwürdig - weil sie Ahnung von beiden Bereichen hat und nicht nur entweder in der Hirnforschung oder der Genderforschung feststeckt, auch wenn sie der Hirnforschung kritisch gegenüberzustehen scheint (aus gutem Grund, denke ich).





Rati hat geschrieben:Solche verniedlichungen wie "bunte Bildchen" für computertomographische Aufnahmen verwendet sie im Bezug auf die anderen Forscher nicht.


Wundert dich das, dass sie das "Bildchen" nennt? Wenn man mit zwei verschiedenen, wissenschaftlich anerkannten Methoden beim selben Gehirn zwei völlig gegensätzliche Ergebnisse bekommen kann, sind das wohl tatsächlich kaum mehr als "Bildchen". Soweit ich weiß konnte bis jetzt niemand feststellen, welche von den Methoden denn nun die richtige ist.





Rati hat geschrieben:Ich kann mir auch nicht vorstellen das die Studie welche nach diesem Artikel mit nur 19 Personen durchgeführt wurde, die einzige ist die als Indiz für die Unterschiedlichkeit vorliegt.


Das hat sie auch gar nicht behauptet. Sie hat die Studien im Artikel als Beispiele aufgeführt und erwähnt, dass es für jede Studie, die Unterschiede findet eine gibt, die keine findet.



Des weiteren wurden schon vor Jahren mehrere Studien überprüft und es konnten keine geschlechterspezifischen Unterschiede gefunden wurden (die 40 zum Corpus Callosum; ich weiß, dass es dabei nur um den CC geht, aber genau der wurde [und wird] immer und immer wieder als einer der angeblichen Unterschiede genannt, obwohl es bei ihm gar keine geschlechterspezifischen Unterschiede gibt, sondern nur die, die es von Person zu Person gibt).



Das mit den öfter vorkommenden zahlenmäßigen Unterschieden zwischen den Studien ist übrigens ein bekanntes Problem in diesem Feld. Kleinere Studien finden angebliche Unterschiede; größere Studien die daraufhin durchgeführt wurden, konnten diese bis jetzt aber nicht bestätigen.





Rati hat geschrieben:Was mich am meisten stört (nicht nur an diesem Artikel) ist, das aus der (möglichen) Unterschiedlichkeit auch gleich auf unterschiedliches Leistungsvermögen geschlossen wird.


Mich stört, dass aus (möglicherweise) unterschiedlichen Arbeitsweisen auf unterschiedliche Outputs geschlossen wird; egal ob dabei auch auf ein unterschiedliches Leistungsvermögen geschlossen wird oder nicht. Dafür gibt es im Bereich der Sprache keine Beweise. Es gibt ja noch nichtmal Beweise dafür, dass die Gehirne in diesem Bereich tatsächlich anders arbeiten.





Rati hat geschrieben:Für mich ist nur erkennbar das die Kommunikation zwischen Frauen oder zwischen Männern einfacher ist als zwischen Mann und Frau.


Für mich gibt es auch Unterschiede zwischen Männern und Frauen und ich komme für gewöhnlich besser mit Männern zurecht. Aber weißt du warum? Ich kann mich eher mit ihnen unterhalten und auf eine gemeinsame Ebene kommen, weil ich sehr viel mehr typisch "männliche" Interessen habe und mit dem "weiblichen" Kram nicht viel anfangen kann - unnötig zu erwähnen, dass bei mir darunter im täglichen Leben auch eher die Kommunikation mit Frauen leidet, als die mit Männern. Ich kann mich aber auch besser mit älteren Leuten unterhalten (20+) als mit männlichen und weiblichen Teenagern. Aber Unterschiede, die ich auf das Gehirn zurückführen könnte, konnte ich bis jetzt nicht ausmachen.



So wie ich das sehe, haben wir dafür auch keine stichhaltigen Beweise. Davon ausgehend, was ich bis jetzt von der Forschung weiß und was ich selbst beobachtet habe denke ich persönlich, dass das Gehirn dafür nicht verantwortlich ist, es in diesem Bereich auch keine typischen Männer- oder Frauengehirne gibt und Unterschiede aus dem Leben und den Erfahrungen jedes einzelnen Menschen resultieren und auch davon beeinflusst werden, in welchem sozialen Umfeld man sich gerade bewegt.
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Beitragvon Rati » 05.10.2010, 15:37

Auch dieser Tread ist ja schon recht kalt, aber ich würd gern noch etwas anfügen.
Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Was mich am meisten stört (nicht nur an diesem Artikel) ist, das aus der (möglichen) Unterschiedlichkeit auch gleich auf unterschiedliches Leistungsvermögen geschlossen wird.


Mich stört, dass aus (möglicherweise) unterschiedlichen Arbeitsweisen auf unterschiedliche Outputs geschlossen wird; egal ob dabei auch auf ein unterschiedliches Leistungsvermögen geschlossen wird oder nicht. Dafür gibt es im Bereich der Sprache keine Beweise. Es gibt ja noch nichtmal Beweise dafür, dass die Gehirne in diesem Bereich tatsächlich anders arbeiten....
Wahrscheinlich hast du schon recht damit, das die Bandbreite innerhalb der Gruppe Mann oder Frau ebenfalls so groß ist das daß eine Ende das andere manchmal schwer versteht und ganz sicher hast du recht damit, das wir über die Arbeitsweise des Gehirnes noch so gut wie gar nichts wissen.



Ich lege meine Meinung, das eine gewisse evolutionär geprägte Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau vorliegt nicht beiseite, sicher liegt das auch an meinen persönlichen Lebenserfahrungen bzw an dem was ich so gelernt habe und als logisch empfinde (also die anerzogenen und selbst anerzogenen Dinge).

Wichtig finde ich aber das nicht alle gleich gemacht werden, Mann ist Mann, Frau ist Frau und warum sollen sie es nicht sein. Beide sind gleich wert.



Grüße Rati
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Was nicht ist ist möglich
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Beitragvon Soulslayer » 06.10.2010, 10:06

Rati hat geschrieben:Ich lege meine Meinung, das eine gewisse evolutionär geprägte Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau vorliegt nicht beiseite, sicher liegt das auch an meinen persönlichen Lebenserfahrungen bzw an dem was ich so gelernt habe und als logisch empfinde (also die anerzogenen und selbst anerzogenen Dinge).


Unterschiede gibt es todsicher, ja, aber nicht im Bereich der Sprache, denke ich. Tja... sehen wir mal ob und was noch rausgefunden wird, ne.
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