Geschlechtliche Identität, Homo, Bi und Transsexuallität

Alles was nirgends anders passt und dennoch rein muß...

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Beitragvon Schnitzer » 25.08.2010, 12:43

Wenn der schwasrze Mann seine familie mit Waffengewqalt gegen die Rassisten verteidigen darf und das auch tut, könnten die rassisten ihr Tun überdenken und davon ablassen. jetzt werden sie mit einem "Du du du" angemahnt und das wars. Sie sind weiter Rassisten.

Wer mit extremen Mitteln für ärger sorgt, sollte mit extremen gegenmaßnahmen in direkter Form zu rechnen haben. Denk msal an Hitler. Polen hat sich nicht gewehrt. Belgien hat sich nicht gewehrt. Frankreich hat sich halbherzig gewehrt. Und die Briten und Russen? Ja, die haben ordentlich zurück geschlagen. So wurde ein Extremist vernichtet.

Homophobe mußte ich erst googeln. :lol:

Ok, da sollten sich die Schwulen und Lesben zusammen tun und diese Homophoben mal so richtig verwöhnen, nach allen Mitteln der Liebeskunst. Ein Orgasmus nach dem anderen, bis sie an Herzversagen abkratzen.

Vielleicht werden dann die Homophoben bisexuell?



Verstehst du...wenn man sich so wehren dürfte, wie es angemessen ist, würde es nur Irre als Verbrecher geben, die nicht wissen, wie sich im Grunde friedliche Menschen doch wehren können, weil sie es dürfen.

Nur ein Irrer würde sich noch wagen, einem anderen Menschen weh zu tun. Vor allem wenn die "guten Menschen" zusammen halten und sich gegenseitig helfen, wenn einer in Gefahr gerät. Zusammenhalt, das sollten die Verbrecher kennen lernen. Es gibt mehr gute Menschen, als es Verbrecher gibt.
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Beitragvon Soulslayer » 26.08.2010, 05:59

Schnitzer hat geschrieben:Wenn der schwasrze Mann seine familie mit Waffengewqalt gegen die Rassisten verteidigen darf und das auch tut, könnten die rassisten ihr Tun überdenken und davon ablassen.


Bedenke bitte, dass es Leute gibt, die sich und/oder andere nicht verteidigen können. Zu klein, zu dick, körperlich oder psychisch beeinträchtigt, oder einfach Pazifist.





Schnitzer hat geschrieben:Ok, da sollten sich die Schwulen und Lesben zusammen tun und diese Homophoben mal so richtig verwöhnen, nach allen Mitteln der Liebeskunst.


Siehe oben.

Haben sie bereits, mehrmals - am bekanntesten sind die Stonewall Riots, New York, 1969. Das war zwar der Anfang der modernen Bewegung, aber wo sind wir denn heute? Das war vor 41 Jahren und es gibt noch eine Menge zu tun - viel ist bereits erreicht worden, aber nicht durch Gewalt, sondern durch Informationsarbeit, politischen und sozialen Aktivismus und Lobbying. Mit Gewalt kommt man auf Dauer nie weiter. Rassismus und alles Ähnliche werden durch Unwissenheit verursacht und gegen die kann man ausschließlich mit Information ankämpfen. "Gewalt ist allesbesiegend, aber ihre Siege sind kurzlebig." - Abraham Lincoln





Schnitzer hat geschrieben:Ein Orgasmus nach dem anderen, bis sie an Herzversagen abkratzen.

Vielleicht werden dann die Homophoben bisexuell?


Lieber Schnitzer, das war ein Schuss in den Ofen - gar nicht witzig.
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Beitragvon Schnitzer » 27.08.2010, 00:51

Ach Soul, ich hab doch keine Ahnung von Homo und Bisex. ich hab doch nur meine Gedanken gesagt.

Aber ich will nicht schon wieder mit dir wegen sowas streiten. Ich bin gerade wieder zurück gekommen, um hier zu schreiben. Diese Kleinkarriertheit kann ich nicht verstehen, deswegen werde ich da nicht weiter drauf eingehen. Du hast Recht und ich sag nichts mehr dazu. Ich hab dazu leider keine Argumente. Und ich hab echt keine Lust, mich damit zu befassen.

In der Natur stirbt der, der zu klein ist, zu schwach oder behindert. Ob Schuß in den Ofen oder nicht, das ist so.

Wer sich nicht wehrt, geht unter. Das ist Paragraph 1 im Naturgesetz.



Wer mich, meine Frau oder mein Haus angreift, muß damit rechnen, das ich ihn mit allen Mitteln die mir zur Verfügung stehen bekämpfen werde. Ob Gewalt gut ist oder nicht, mir ist das egal. Wer mich angreift übt Gewalt aus. Gegen den kann ich mich nicht mit kuscheln und diskutieren wehren. Er schlägt mich? Ich schlage zurück. Das ist meine Reaktion. Wie du das machst, ist dir überlassen.



Über sexuelle Neigungen werde ich mit dir nie wieder diskutieren. Lass mich damit in Zukunft Bitte in Ruhe.
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Beitragvon Soulslayer » 01.09.2010, 14:48

Schnitzer hat geschrieben:Soul, du bist ein Meister im "Wort im Mund umdrehen".

Mir zumindest macht es keinen Spass, eine Diskusion mit dir zu führen.

Egal was, egal wie, du hast immer Recht. Und wenns mal darauf hin läuft, das du kein Recht zu scheinen hast, kommst du mit deinen Sexualttheorien oder Praktiken oder Orientierungen oder was weiß ich. Davon hab ich keine Ahunung, also rede ich nicht mit.


Mit Verlaub, aber du bist hier doch der, der mit falschen Fakten ankommt. Krebs entsteht nicht natürlich und die Pharmaindustrie ist an Allergien schuld - wenn jemand, egal wer, mit falschen Fakten in die Diskussion kommt, diskutiere ich nicht weiter, bevor die Fakten korrigiert wurden. Eine Diskussion mit falschen Fakten ergibt in meinen Augen keinen Sinn.

Der einzige der hier an Sexualtheorien und Orientierungen hängt bist du - ich zähle Homophobe zusammen mit Rassisten und Extremisten auf und du bleibst an den Homophoben hängen.





Schnitzer hat geschrieben:Soul, du kannst mir jetzt böse sein, weil ich dir meine Meinung gesagt habe.


Ich bin ganz und gar nicht sauer darüber, dass du deine Meinung sagst. Eine Meinung steht jedem zu, auch wenn sie meiner widerspricht. Ich bin allerdings sauer darüber, dass du mir unterstellst, ich würde Leuten die Worte im Mund verdrehen.





Schnitzer hat geschrieben:Wenn dir die Leute Recht geben, heißt es noch lange nicht, das du es wirklich hast.


Meiner Meinung nach ist Recht subjektiv. In der westlichen Welt denken wir meistens, jemanden in eine Zwangsehe zu zwingen ist nicht rechtens, anderswo ist es das sehr wohl. Wer hat denn nun Recht? Immer der, dem die Leute Recht geben - oder aber keiner.
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Beitragvon Schnitzer » 01.09.2010, 19:47

Krebs entsteht nicht natürlich und die Pharmaindustrie ist an Allergien schuld


Natürlich gibt es auch Krebs, der durch die Sonne hervorgerufen wird. Aber die allermeisten Krebserkrankungen heutzutage sind nun mal von der Umweltverschmutzung her zu suchen. Radioaktivität steht ganz oben auf der Liste. Dann die Weichmacher in Plastikartikeln, die künstliche Nahrung, Verdünnungsmittel, Alkohol und Nikotin und was es da noch alles gibt. ich bin unmöglich in der Lage, alles haargenau aufzuzählen. Man, gib mir doch wenigstens ein bischen Recht. Ich sag doch nicht nur Blödsinn. Oder bin ich tatsächlich so doof, das ich das nicht merke?

Die Pharmaindustrie ist nicht für Allergien verantwortlich? Nein, klar, nicht für alle, aber eben doch für viele. Chemie ist nun mal ungesund. Auch als Medikament. Wieviele sind medikamentensüchtig? ich hab sie nicht gezählt. Ist das auch Blödsinn? Alles falsch?

Der einzige der hier an Sexualtheorien und Orientierungen hängt bist du - ich zähle Homophobe zusammen mit Rassisten und Extremisten auf und du bleibst an den Homophoben hängen.
Weil mir Rassisten und Extremisten zutiefst unangenehm sind. Homophobe hab ich vorher nie gehört. Das hat mich mal interessiert. Jetzt aber nicht mehr. Weil ich mir keine neue Orientierung oder sonstwas zulegen will. Ich bin 50 Jahre alt und sexuell gefestigt. Was andere machen weiß ich nicht, geht mich nichts an.

Meiner Meinung nach ist Recht subjektiv. In der westlichen Welt denken wir meistens, jemanden in eine Zwangsehe zu zwingen ist nicht rechtens, anderswo ist es das sehr wohl. Wer hat denn nun Recht? Immer der, dem die Leute Recht geben - oder aber keiner.


Das ist schon wieder so ein Satz, den ich nicht raffen kann. Was geht mich die Zwangsehe in irgend einem Talibanland an? Das ist zu weit weg, um da irgendwas zu ändern. Wenn die Frauen das zulassen, ist es für die ok. Oder auch nicht. Ich weiß es nicht. Und ja, es gibt auch hierzulande Zwangsehgen. Aber die gehen mich auch nichts an.

Das Recht, das ich meine, ist ein ganz anderes. Ich meine nicht das richterliche Recht, sondern einfach Recht haben, etwas richtig machen. ich weiß nicht, wie ich das erklären soll. Als nächsten Schitt forderst du vielleicht, das ich mein Recht dir gegenüber einklagen soll?

Harrrrrr.....

Du willst mir niemals Recht geben, deswegen werde ich mit dir nicht diskutieren. Es ist aus meiner Sicht sinnlos. Aus deiner natürlich nicht. So subjektiv ist das. Und weil ich nicht mit dir streiten will, lass ich es ganz sein. So einfach kanns gehen. Jedenfalls hab ich keinen Spass daran, permanent als Trottel da zu stehen. Alles was ich weiß ist Unsinn. Ok, für dich ja, ich hab da andere Erfahrungen gemacht. Deswegen lass ich deine Meinung stehen und sag nichts weiter dazu. Du hast immer Recht, kannst alles und weißt alles. Dann solls so sein. Amen.
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Beitragvon Soulslayer » 01.09.2010, 20:42

Schnitzer hat geschrieben:Natürlich gibt es auch Krebs, der durch die Sonne hervorgerufen wird. Aber die allermeisten Krebserkrankungen heutzutage sind nun mal von der Umweltverschmutzung her zu suchen. Radioaktivität steht ganz oben auf der Liste. Dann die Weichmacher in Plastikartikeln, die künstliche Nahrung, Verdünnungsmittel, Alkohol und Nikotin und was es da noch alles gibt. ich bin unmöglich in der Lage, alles haargenau aufzuzählen.


Hättest du es gleich so gesagt, hätte ich nicht mal mit der Wimper gezuckt. Klingt doch schon viel besser als:

Krebsgeschwüre sind nicht natürlich.






Schnitzer hat geschrieben:Ich sag doch nicht nur Blödsinn. Oder bin ich tatsächlich so doof, das ich das nicht merke?


Nein, bist du nicht. Aber du hast die Gewohnheit dich auf eine für mich nicht klare Art und Weise auszudrücken (siehe oben, das mit dem Krebs). Dass das zu Problemen in einer Diskussion führt ist vorprogrammiert.





Schnitzer hat geschrieben:Die Pharmaindustrie ist nicht für Allergien verantwortlich? Nein, klar, nicht für alle, aber eben doch für viele. Chemie ist nun mal ungesund. Auch als Medikament. Wieviele sind medikamentensüchtig? ich hab sie nicht gezählt.


Allerdings kommt der Großteil der Chemie nicht von der Pharmaindustrie. Dass die Pharmaindustrie mitverantwortlich ist, das ist natürlich richtig.

Ja, und Zigaretten-, Alkohol- und was-weiß-ich-nicht-was-noch-alles -süchtig. Die Menschen finden doch immer irgendwas, wonach sie süchtig werden. Haben sie schon immer. Die Pharmaindustrie bietet nur noch eine "Suchtoption" mehr.





Schnitzer hat geschrieben:Weil mir Rassisten und Extremisten zutiefst unangenehm sind. Homophobe hab ich vorher nie gehört. Das hat mich mal interessiert. Jetzt aber nicht mehr.


Ja sieh mal, Homophobe sind für mich eben genauso zutiefst unangenehm wie Rassisten und Extremisten, deswegen kommen die bei mir eben mit in solche Beispiele.



Schnitzer hat geschrieben:Weil ich mir keine neue Orientierung oder sonstwas zulegen will.


Ach, dann willst du dir also eine neue Rasse zulegen oder was? Dieses Argument ist leider nicht logisch. Wenn dir Homophobe egal sind, weil es dir egal ist was mit allen nicht-heterosexuellen passiert und wenn dir Rassisten nicht egal sind, weil du es eben irgendwann mal so gelernt hast, dann sag es doch einfach so.





Schnitzer hat geschrieben:Das ist schon wieder so ein Satz, den ich nicht raffen kann. Was geht mich die Zwangsehe in irgend einem Talibanland an? Das ist zu weit weg, um da irgendwas zu ändern.


Wer redet denn hier von was ändern? In eine Diskussion werden nunmal auch Beispiele eingebracht. Das war lediglich mein Beispiel dafür, warum ich denke, dass dein Satz "Wenn dir die Leute Recht geben, heißt es noch lange nicht, das du es wirklich hast." nicht korrekt ist. Die Taliban habe ich nicht erwähnt.





Schnitzer hat geschrieben:Aber die gehen mich auch nichts an.


Nun ja, anscheinend bist du der Meinung, dass dich nichts anderes angeht als das, was genau in deinem Haus, oder bestenfalls noch vor deiner Haustür, geschieht und sonst nichts. Der Meinung bin ich eben nicht - ich blicke gerne auch mal über meinen Tellerrand. Ich muss auch sagen, dass ich mit einer solchen Einstellung ein Problem habe - weil Ignoranz in dieser Welt schon viel zu viel Schaden angerichtet und viel zu viele menschliche Leben zerstört hat.





Schnitzer hat geschrieben:Ich meine nicht das richterliche Recht, sondern einfach Recht haben, etwas richtig machen.


Genau das meinte ich auch.





Schnitzer hat geschrieben:Du willst mir niemals Recht geben, deswegen werde ich mit dir nicht diskutieren.


Ich gebe Leuten erst dann Recht, wenn ich zu der Überzeugung gelangt bin, dass sie Recht haben und ich falsch liege. :wink: Wenn es zu Missverständnissen (wie beim Krebs) kommt, kann ich dir natürlich auch nicht Recht geben, wenn ich denke, dass du etwas anderes meinst als das, was du tatsächlich gemeint hast.





Schnitzer hat geschrieben:Du hast immer Recht, kannst alles und weißt alles. Dann solls so sein. Amen.


Tief durchatmen und bis zehn zählen. Ich kann dir nämlich schon wieder nicht Recht geben - weil ich weiß, dass ich weder alles kann, noch alles weiß. :wink:
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Beitragvon Schnitzer » 02.09.2010, 01:27

Ja. Und ich bin wieder mal sprachlos.

Wieder hast du mir die Worte umgedreht.

Ich weiß nicht, hat es Sinn ,dir das aufzuschlüsseln? Ich denke nicht.



Ich kann nicht so pedantisch sein und jeden einzelnen Punkt haarklein auseinander flücken. Manchmal geht man ins pauschalere.

Ich gebe auf. Ich kann nicht mehr.
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Beitragvon Schnitzer » 06.09.2010, 18:26

Keiner von beiden, wenn sie es nicht gelernt haben.


Neee...damit kann ich nicht zufrieden sein. Was ist mit der Untergruppe der talentierten Zuhörer? Und was ist mit den Kindern, die sich nicht mitteilen können? Und dann gibt es Kinder, die sich nicht mitteilen wollen, obwohl sie es könnten. Und dann die, die nicht zuhören wollen, obwohl sie es könnten.

Du machst es dir irgendwie zu einfach. Willst aber, das ich es mir ganz schwer machen soll. Das funktioniert nicht immer.



Meinst du "Geschlechter" im Sinne von biologische Geschlechter, oder im Sinne von Identitätsgeschlechtern (psychologische Geschlechter)?


Etwa 99,6% aller Menschen reden im Normalfall von biologischen Geschlechtern. Nur die, die mit ihrem Geschlecht ein Identifikationsproblem haben, müssen auch die Identität ihres Geschlechts mitbedenken, insofern sie sich darüber im Klaren sind. Also ich hatte noch nie irgendwelche Gedanken an meine Geschlechtsidentität. ich bin das, was man mir schon als Kind eingeredet hat, männlich. Ich schau an mir runter und seh da was hängen. in diversen Büchern steht, das der, an dem unten was hängt, männlich sein soll. Also glaube ich das. ich hab drei Kinder gezeugt, aber nicht geboren. Also bin ich männlich. Alles Klar, kein Identfikationsproblem. So geht es mehr als 99 % aller Menschen. Also ist für mich diese Frage unbedeutend. Und ich mag mich immer noch nicht mit den paar Leuten befassen, die nicht wissen, ob sie Mann oder Frau sind, weil sie ihrem Spiegelbild misstrauen.

Wenn es mal einem echten Mann gelingen sollte, ein Kind zu gebären, und wenn es mal einer echten Frau gelingen sollte, einen Mann zu schwängern, dann, aber erst dann werde ich mein ganzes bisheriges Wissen darüber über den Haufen werfen.

Und komm mir jetzt nicht mit der Geschichte, das ja schon ein Mann schwanger geworden ist. Nein, es war kein echter Mann, sondern eine Frau, die sich zu einem Mann umoperieren lassen hatte. Dieses Mensch wurde künstlich befruchtet und gilt in meinen Augen nicht als natürliches Ding.

Ich kann akzeptieren, das jemand schwul oder lespisch ist. Aber ich kann nicht akzeptieren, das ein Mann eine Frau sein will und umgekehrt.

Hätten wir keine Medizin, würden die garnicht auf die Idee kommen, eine derartige Psychose aufzubauen. Anstatt diese Leute umzuoperieren, sollte man sie psychisch umdrehen, damit sie lernen, das zu sein, was die Natur ihnen vergegeben hat.

Und jetzt darfst du sauer auf mich sein.

gleiches Geld für gleiche Arbeit



Ich bin zwar ein Mann, aber ein Ostdeutscher....


Ich frage jetzt einfach mal, bevor ich wieder den Hammer schwinge: meinst du biologisch anders, oder von der Sozialisation her anders?


Männer und Frauen sind biologisch sozialisiert. Nur die dazwischen, die nicht wissen was sie sind, die sind nicht sozialisiert. Wie denn auch??? Die Ärzte, die diese Dazwischenmenschen operieren, machen das, um damit Geld zu verdienen. Andere Daziwschenmenschen machen eine psychiatrische Behandlung durch und werden das, was sie biologisch sind.

Aber ich wollte darüber nicht mehr diskutieren, weil es mich im Grunde einen Scheißdreck interessiert, was einzelne Personen psychisch von sich denken. Irgendwann denkt jemand, das er ein Vogel sei und lässt sich Flügel anoperieren, um abzuheben. Jemand anders will Kiemen haben, weil er ein Fisch ist.


Regenbögen und Flitzebögen haben nichts gemeinsam und sind damit nicht vergleichbar. Ich bin mir nicht sicher, was du damit gemeint hast?


Sie haben doch was gemeinsam, sie sind Bögen. Aber vergiss das einfach.

Auch das ist im Grunde völlig banal und egal.

Mit der Mem-Theorie lassen sich angebliche spezifische Unterschiede in der Kommunikation zw. Männern und Frauen nicht erklären.


Also gibt es Unterschiede? Egal ob man sie erklären kann oder nicht?
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Beitragvon Soulslayer » 06.09.2010, 20:17

Schnitzer hat geschrieben:Neee...damit kann ich nicht zufrieden sein. Was ist mit der Untergruppe der talentierten Zuhörer? Und was ist mit den Kindern, die sich nicht mitteilen können? Und dann gibt es Kinder, die sich nicht mitteilen wollen, obwohl sie es könnten. Und dann die, die nicht zuhören wollen, obwohl sie es könnten.


Ich bin davon ausgegangen, dass du zwei gesunde Menschen meinst. Aber du hast natürlich Recht, die die schlicht nicht können gibt es auch.



Schnitzer hat geschrieben:Etwa 99,6% aller Menschen reden im Normalfall von biologischen Geschlechtern.

[...]

So geht es mehr als 99 % aller Menschen.


Falsch. Es sind bedeutend weniger - weil schon bedeutend mehr als nur 0,4% Transsexuell oder Transgender sind + der Teil der Leute, welche selbst zwar nicht trans sind, es aber verstehen und daher nicht automatisch vom biologischen Geschlecht reden (und das sind viele).





Schnitzer hat geschrieben:Und ich mag mich immer noch nicht mit den paar Leuten befassen, die nicht wissen, ob sie Mann oder Frau sind, weil sie ihrem Spiegelbild misstrauen.

[...]

Hätten wir keine Medizin, würden die garnicht auf die Idee kommen, eine derartige Psychose aufzubauen. Anstatt diese Leute umzuoperieren, sollte man sie psychisch umdrehen, damit sie lernen, das zu sein, was die Natur ihnen vergegeben hat.


Du verstehst das noch immer nicht. Bitte bitte bitte hör mir zu und denke noch einmal ordentlich darüber nach - ich bin nicht sauer, ich weiß du verstehst das nicht, aber bitte höre mir zu und denke:



Transsexuelle und Transgender wissen welches biologische Geschlecht sie haben. Ihr Identitätsgeschlecht deckt sich aber nicht mit ihrer biologischen Ausstattung. Eine Transfrau ist daher jemand, der zwar einen biologisch männlichen Körper hat, sich aber als Frau fühlt und fühlt, dass sie im falschen Körper steckt. Ein Transmann ist jemand, der einen biologisch weiblichen Körper hat, sich aber wie ein Mann fühlt und fühlt, dass er im falschen Körper steckt.



Nach dem aktuellen Wissensstand hat das Gehirn wohl sowas wie eine körperliche Landkarte nach welcher es sich orientiert. Und wenn bei der Entwicklung als Embryo oder Fötus (oder in welchem Stadium im Mutterleib auch immer das passiert) etwas schief läuft, entwickelt sich der Körper in die eine Richtung, aber das Gehirn mit seiner "Körperlandkarte" in die andere und dann passt es nicht zusammen. Da man aber eben nur den Körper mit den entsprechenden Hormonen und Operationen verändern kann und nicht das Gehirn, wird eben das gemacht. Einen anderen Weg gibt es nicht. Es gibt keine "Psychose", weil das biologisch ist - eine Fehlkommunikation während der Entwicklung im Mutterleib oder etwas ähnliches und deswegen entwickelt sich der Körper in die eine und das Gehirn in die andere Richtung. Das sind Transsexuelle. Ich möchte noch erwähnen, dass Transgender meistens nicht vollständig transsexuell sind, aber da ich dich nicht auch noch damit verwirren will, werde ich dazu nur etwas sagen, wenn du mich danach fragst und mehr dazu wissen willst.





Schnitzer hat geschrieben:Wenn es mal einem echten Mann gelingen sollte, ein Kind zu gebären, und wenn es mal einer echten Frau gelingen sollte, einen Mann zu schwängern, dann, aber erst dann werde ich mein ganzes bisheriges Wissen darüber über den Haufen werfen.

Und komm mir jetzt nicht mit der Geschichte, das ja schon ein Mann schwanger geworden ist. Nein, es war kein echter Mann, sondern eine Frau, die sich zu einem Mann umoperieren lassen hatte. Dieses Mensch wurde künstlich befruchtet und gilt in meinen Augen nicht als natürliches Ding.


Transmänner sind echte Männer - ich könnte dich jetzt in einen weiblichen Körper stecken und du wärst trotzdem noch ein echter Mann, obwohl du einen weiblichen Körper hättest. Und zwar weil du dich nicht wie eine Frau fühlen würdest und fühlen würdest, dass du im falschen Körper steckst. Deshalb war das auch ein echter Mann, der das Kind bekommen hat, nur eben nicht "echt" im biologischen Sinne.





Schnitzer hat geschrieben:Hätten wir keine Medizin, würden die garnicht auf die Idee kommen, eine derartige Psychose aufzubauen. Anstatt diese Leute umzuoperieren, sollte man sie psychisch umdrehen, damit sie lernen, das zu sein, was die Natur ihnen vergegeben hat.


Siehe oben.





Schnitzer hat geschrieben:Andere Daziwschenmenschen machen eine psychiatrische Behandlung durch und werden das, was sie biologisch sind.


Schnitzer, so einen Fall hat es nie gegeben. Nie. Wenn du es mal irgendwo gehört haben solltest, vergiss das so schnell du kannst. Das ist die selbe Scheiße wie von denen, die sagen sie hätten Homosexuelle "kuriert". Das sind verlogene Arschlöcher die ihre "Patienten" zu psychischen Krüppeln gemacht haben, sonst nichts.



Eine kleine Geschichte (die wahr ist; es gibt auch ein Buch, ich weiß jetzt allerdings nicht, ob es auch auf Deutsch erhältlich ist):

Ein Kind wurde bei der Geburt beschnitten, die Beschneidung ging daneben und der Arzt hackte fast den ganzen Penis ab. Die Ärzte haben schließlich entschieden, es wäre besser, an den Genitalien die entsprechenden Operationen durchzuführen und das Kind wurde schließlich als Mädchen aufgezogen. Das Kind, das als Mädchen aufgezogen wurde, hat dann eines Tages erfahren, dass es eigentlich als Junge geboren wurde. Der Arzt, der das damals entschieden hat, hat danach schon jahrelang gelehrt "Sieh da, es ist uns gelungen - das Identitätsgeschlecht ist rein psychisch.". Und was ist aus dem "Mädchen" geworden? Es wusste endlich, warum es sich immer gefühlt hat als hätte es den falschen Körper (die Ärzte haben das Kind also zu einem Transsexuellen gemacht indem sie am Körper des Kindes herumgepfuscht haben) und hat sich dazu entschieden auf Hormone zu gehen und die entsprechenden Operationen durchführen zu lassen und hat schließlich ein Leben als ganz normaler Mann geführt (mal abgesehen von seinen Genitalien natürlich, da sie damals noch keine halbwegs ordentlichen Penoide erzeugen konnten).



Inzwischen weiß man also, dass das Identitätsgeschlecht nicht einfach "anerzogen" oder "umerzogen" werden kann.



Es werden auch viele intersexuell geborene Kinder bald nach der Geburt operiert. Das wird inzwischen allerdings immer seltener gemacht (den Göttern sei Dank). Anstatt es den Kindern selbst zu überlassen, ob und welche Operationen sie haben wollen, wenn sie älter sind, sehen sich die Ärzte einfach deren Chromosome an und entscheiden sich anhand derer für eine bestimmte Genitaloperation. Und was passiert zu oft? Sie produzieren Transsexuelle, weil sie danebengeraten haben - trotz der Chromosome.



So viel zur psychischen Therapierbarkeit von Trans*. Das geht nicht.





Schnitzer hat geschrieben:Ich bin zwar ein Mann, aber ein Ostdeutscher....


Das ist natürlich auch keine Gleichberechtigung und somit die selbe Schei**.





Schnitzer hat geschrieben:Männer und Frauen sind biologisch sozialisiert.


Falsch. Die Sozialisation kann auf die Biologie keine Wirkung haben, genau so wenig wie die Biologie auf die Sozialisation. Sie sind zwei separate Dinge, welche sich gegenseitig nicht beeinflussen können.





Schnitzer hat geschrieben:Nur die dazwischen, die nicht wissen was sie sind, die sind nicht sozialisiert.


Aha, dann sind sie also asozial. :roll:





Schnitzer hat geschrieben:Irgendwann denkt jemand, das er ein Vogel sei und lässt sich Flügel anoperieren, um abzuheben. Jemand anders will Kiemen haben, weil er ein Fisch ist.


Das wird nicht passieren, zumindest nicht bei jemandem, der noch alle Tassen im Schrank hat. Und zwar weil wir uns im Mutterleib nicht potenziell zu Fischen oder sonstwas entwickeln können und sich da deshalb auch nie was vermischen wird.





Schnitzer hat geschrieben:Also gibt es Unterschiede? Egal ob man sie erklären kann oder nicht?


Ich sagte "angeblichen" Unterschiede. Wenn man über die angeblich vorhandenen Unterschiede in der Kommunikation zwischen den Geschlechtern reden möchte, muss man alleine schon anhand des Themas auch die biologischen Geschlechter und die Identitätsgeschlechter berücksichtigen und in die Überlegungen miteinbeziehen.



Gut, nehmen wir mal an es gibt Unterschiede in der Kommunikation.



Wenn es Kommunikationsunterschiede zwischen Männer und Frauen gibt, gibt es dann auch welche zwischen Männern und Intersexuellen, und Frauen und Intersexuellen?



Da wir aber wissen, dass das Identitätsgeschlecht das Sagen hat und das biologische Geschlecht damit praktisch außer Kraft setzt müssen wir auch fragen, ob es denn auch Kommunikationsunterschiede gibt zwischen Transmännern und Transfrauen, Transmännern und Androgynen, Transfrauen und Androgynen?



Gibt es welche zwischen Bio-Männern und Transmännern? Bio-Frauen und Transfrauen? Intersexuellen und Androgynen?



Transsexuelle und Transgender sind übrigens nicht der Beweis dafür, dass es bei Sachen wie der Kommunikation Unterschiede gibt, da es bei Trans* um das Körpergefühl und das Identitätsgeschlecht geht, nicht um soziales.
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Beitragvon Schnitzer » 08.09.2010, 02:09

Was genau bringt es dir, wenn du weißt, ob das Baby männlich oder weiblich ist?


Ich kann dem Kind einen Namen geben, der geschlechtsspezifisch ist. Alexander, Lars und Wolfgang.

Mir ist es nicht egal, welches Geschlecht mein Kind hat und mir ist es nicht egal, welchen Namen es trägt. Das Kind muß mit dem Namen sein ganzes Leben verbringen. Er muß zum Geschlecht passen.

Und weil ich beim allerbesten Willen nicht weiß, wie sich das Kind irgendwann mal in der Pubertät entscheidet, ob es Mann oder Frau werden will, gebe ich ihm den Namen, der zwischen seinen Beinen sagt, was es sein muß. Hängt da ein Pimmel, wird es einen mämnnlichen Namen bekommen. Ist da ein Schitz, wird es einen weiblichen Namen tragen.

Ist das bei DIR angekommen?

Kinder, die Klaus Bärbel heißen, werden es in der Schule sehr schwer haben.

Im Übrigen habe ich drei glasklar männliche Jungs gezeugt!!! Keiner von ihnen trägt Röcke und Strumpfhosen. Das weiß ich ganz genau. Ich habs gesehen. Und alle wurden im Babyalter mit blauen Klamotten gekleidet. es hat ihnen nicht geschadet. Und ich mußte nicht permanent sagen, welchen Geschlechts meine Kinder sind. Meine Frau hat 3 Mädchen. Sabine, Susanne und Viola. Richtige Mädchennamen, wunderschön. Die wurden in rosa Klamotten gekleidet. Aber auch die haben das schadlos überstanden. Jetzt tragen sie Klamotten wie alle anderen 20 bis 25 jährigen auch.

Warum zum Geier muß immer alles so kompliziert sein???



Und mehr kann und will ich dazu nicht sagen.

Ich such mir jetzt ein anderes Thema. Wenn du mich dann auch wieder mit deiner Geschlechterorientierung nervst und vom Thema wegbringst, werde ich mich hier abmelden. Wenn du das willst, mach weiter mit dem Mist. Ich will mich nicht mit Geschlechterorientierung und dem ganzen anderen Bullshit der damit dran hängt befassen. Es interessiert mich nicht.Ist das jetzt klar!
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Beitragvon Soulslayer » 08.09.2010, 12:35

Schnitzer hat geschrieben:Ich will mich nicht mit Geschlechterorientierung und dem ganzen anderen Bullshit der damit dran hängt befassen. Es interessiert mich nicht.


Es wäre aber gut, würdest du dich damit befassen. Ich will nämlich nicht, dass du irgendwann einem Transmenschen über den Weg läufst und was dummes (oder noch schlimmer, verletzendes) sagst. Und das nur weil du nicht lernen wolltest, obwohl du die Gelegenheit dazu hattest.





Schnitzer hat geschrieben:Ich kann dem Kind einen Namen geben, der geschlechtsspezifisch ist. Alexander, Lars und Wolfgang.


Ich hätte anders fragen sollen:

Dürfte ja klar sein, dass du bei deinem eigenen Kind immer wissen wirst, was es biologisch ist. Was bringt es dir aber, wenn du weißt, ob jemand anderes Baby (nicht dein eigenes) männlich oder weiblich ist? Was bringt das jemandem, der nicht direkt mit dem körperlichen Wohl des Babys zu tun hat (Eltern, Ärzte,....)?

Denn dafür werden Babys ja andersfarbig angezogen, wie du selbst gesagt hast - damit andere es erkennen können. Was bring es jemandem, der nicht mit dem körperlichen Wohl des Kindes zu tun hat, wenn er weiß ob es biologisch männlich oder weiblich ist?





Rati hat geschrieben:Keine irgendwie geartete hochbewuste Gottheit o.ä. sondern die gesammelte Erfahrung/ Erinnerung aller Menschen (oder gar Lebewesen) welche genau so einer evolutionären Entwicklung unterworfen ist wie jede Lebensform. Was sich bewärt wird weitergegeben was nicht, gerät in vergessenheit und zwar ohne das du es irgendwo abguckst oder gelehrt bekommst.


Ich weiß was du meinst, aber ich denke nicht, dass das für spezifische Sprachmuster zutrifft. Man könnte natürlich sagen, da die männlichen Jäger in der Irgendwann-Zeit sich hauptsächlich mit Zeichen unterhalten haben, das geklappt hat und daher weitergegeben wurde und der männliche Nachwuchs hauptsächlich mit den anderen Männchen unterwegs war, hätte das zu Kommunikationsunterschieden zwischen Männern und Frauen geführt. Man sagte ja immer, Männer reden pro Tag angeblich weniger als Frauen, es hat sich aber herausgestellt, dass nicht mal das stimmt. Männer und Frauen sind ja keine verschiedenen Spezies, die wenig miteinander zu tun hätten. Wenn es jemals spezifische Unterschiede in der Kommunikation gegeben hat, ist es wahrscheinlich, dass sie sich spätestens seit dem [bitte irgendeine zivilisierte Periode einfügen] sowieso wieder ausgebügelt haben. Nicht mal die Sprache als ganzes blieb für lange Zeiten die Selbe (denke mal daran, wie viele Veränderungen die Deutsche Sprache alleine durchgemacht hat), geschweige denn solche spezifischen Muster. Würde einer von uns mit einer Zeitmaschine ins Mittelalter reisen, würde ihm die Kommunikation zu der Zeit wahrscheinlich schön spanisch vorkommen. Männer und Frauen haben auch damals anders miteinander kommuniziert als noch 200 Jahre vorher oder 200 Jahre nachher. Die Sprache selbst und die Kommunikation verändern sich; es gibt keinen Grund anzunehmen, dass ein solches spezifisches Muster das überleben und sich nicht auch verändern würde.





Rati hat geschrieben:Von Abstufungen in der Qualität hab ich - mMn- nirgens was geschrieben.

Ein Porsche und ein rotbäckiger Bioapfel sind auch total unterschiedlich und trotzdem beide von hoher Qualität


Ich weiß du hast nicht. Das war meine Frage - aber eine schlechte, die du ja gut beantwortet hast. :lol:





Rati hat geschrieben:
Soulslayer hat geschrieben:…Das Gehirn bleibt in seiner Strukturierung außerdem nicht so wie es war, als wir geboren wurden. Durch Lernen und ständiges Einüben kann es sich verändern (physisch), z.B. zusätzliche Verbindungen schaffen oder welche verlieren.


das ist mir sehr wohl bekannt, deshalb wundert es mich auch ein wenig, warum du einerseits darauf hinweist und an anderer Stelle,im Bezug auf andersartige Verknüpfungsgrundprinzipien dann so etwas schreibst.

Soulslayer hat Folgendes geschrieben:

Soulslayer hat geschrieben:…Diese Verknüpfungen sind meinem Wissenstand nach gar nicht so wichtig…


Ich meinte zwei verschiedene Arten von Verknüpfungen. Weiter oben verschiedenste Verknüpfungen innerhalb des Gehirns und unten die zwischen den Hirnhälften.





Rati hat geschrieben:mit sezieren werden sie bei der Untersuchung von Verknüpfungen und was wann in unserem Hirn aktiv ist auch nicht weit kommen. Das geht nur über Tomographie und Hirnstrommessung und die wurden mittlerweile bei Menschen aller Altersstufen durchgeführt.


"Sezieren" war eine schlechte Wortwahl meinerseits. Sorry! Natürlich wurden schon vielerlei Untersuchungen durchgeführt, aber mir sind keine solche Studien an Kindern bekannt, sondern nur an Erwachsenen. Genau solche Studien an Babys bräuchten wir aber, weil schon 2-jährige dafür zu alt sind - jep, so schnell greift die Sozialisation (zumindest bei Weiblein -> Püpplein und Männlein -> Actionfigürchen und ähnlichem in Verhaltensstudien). Außerdem bräuchten wir auch Langzeitstudien, welche die Entwicklung des Gehirns vom Baby an beobachten würden und dabei auch darauf achten würden, wie sich die Geschlechtsidentität entwickelt. Dafür müsste man aber auch die entsprechenden Babys finden - und entsprechend viele.





Rati hat geschrieben:Wann da was ausgestoßen wird entzieht sich unserer Kontrolle, hat aber großen Einfluss auf unser Verhalten und unsere Entwicklung.


Auf die biologische Entwicklung ja, ob es auch auf das soziale Verhalten (Nur von dem rede ich hierbei! Meinst du noch was anderes?) eine Auswirkung hat ist mehr als nur umstritten. Es gibt immer mehr Studien die sagen, dass die alten Stereotypen über Männer und Frauen schlicht falsch sind.





Rati hat geschrieben:In diesem Zusammenhang, vielen Dank für den Hinweis auf den BSTc, hab da folgendes gefunden:

...Unsere Studie ist die erste, die eine weibliche Gehirnstruktur in genetisch männlichen Transsexuellen zeigt, und unterstützt die Hypothese, daß Geschlechtsidentität sich als Folge einer Wechselwirkung zwischen Heranreifen des Gehirns und Geschlechtshormonen entwickelt [5,6]...


Ja, genau das sagte ich doch auch.





Rati hat geschrieben:Oft, ist das aber ein Schutzverhalten gegenüber einer intoleranten Gesellschaft und kein natürliches Verhalten und Transsexuelle sollte da auch nicht in einen Topf mit homosexuellen geworfen werden.


Ich bin wirklich verwundert darüber, wie du denn jetzt auf Homosexuelle kommst? :shock: Du weißt doch, dass ich nun wirklich die letzte bin, die Homosexuelle und Transsexuelle in den selben Topf schmeißen würde.



Wie kommst du außerdem darauf, dass die Aneignung von typisch männlichem Verhalten (Gangart, Gestik etc.) ein Schutzverhalten sei? Glaubst du es schützt einen Transmann (ein Frau-zu-Mann Transsexueller), wenn er sich typisches Männerverhalten aneignet, so lange er noch einen weiblichen Körper hat? Oder eine Transfrau (ein Mann-zu-Frau Transsexueller), wenn sie eine typisch weibliche Gangart hat? Wohl eher sehr im Gegenteil. Oder hast du nur die Worte "Transmann" und "Transfrau" verwechselt?





Rati hat geschrieben:Denn natürlich gibt es echte Männer unter den Schwulen und echte Frauen unter den Lesben, wie sollten sich sonst auch Päärchen zusammenfinden können.


Echte Frauen und echte Männer gibt es nicht nur "unter" ihnen, Schwule und Lesben sind echte Männer und Frauen. Wir wissen doch, dass sich die sexuelle Orientierung und die Geschlechtsidentität sowie das geschlechterspezifische Verhalten (Mimik, Gestik, Gangart usw.; nicht soziales Verhalten) unabhängig voneinander entwickeln.



Das von dir erwähnte Rollenverhalten hat übringes wenig mit Hormonen zu tun. Frauen haben schließlich auch keine Hausfrauenhormone und Männer die Technikerhormone. :wink:

Nicht alle schwulen und lesbischen Paare haben eine solche Rollenaufteilung. Manche ja, andere nicht - die teilen die Rollen einfach nach dem "wer will und kann"-Prinzip auf. Ich würde sagen das hat eher was mit dem persönlichen Temperament (dominante und weniger dominante Charaktere) und erlerntem heteronormativen Verhalten (in einer Beziehung "muss" einer die männliche und der andere die weibliche Rolle übernehmen) zu tun, welcher welche Rolle übernimmt und den Stereotypen über eher unterwürfige Frauen (die weibliche Rolle) und eher dominante Männer (die männliche Rolle).

Ich nehme an dieser Verbindung von erlerntem heteronormativem Rollenverhalten und persönlichem Temperament wegen kommt du zu der Annahme, dass das heteronormative Rollenverhalten das "natürliche" ist, welches alle automatisch anstreben. Das ist allerdings, wie erwähnt, erlerntes Verhalten, kein automatischer Wunsch nach dem "Idealbild".





Rati hat geschrieben:Ich hab echt schon so einige schwule in meinem Leben kennengelernt und auch wenn sie sich mir nicht offenbarten, haben sie schon recht viele ein deutlich abweichendes verhalten (wenn sie sich frei fühlen).


Wenn sie sich dir nicht offenbart haben, hätten sie genau so gut feminine Heterosexuelle sein können oder bisexuell. Es gibt Schwule, bei denen würdest du in 100 Jahren nicht draufkommen, würden sie es dir nicht sagen, egal wie frei sie sich fühlen.





Rati hat geschrieben:Und meine Frau hat auch eine 100% Trefferquote beim Erkennen von schwulen Männern.

Bei lesbischen Frauen weis ich es jetzt nicht.


Das mit den 100%, siehe oben.

Es ist allerdings wahr das Leute, welche ein genderatypisches Verhalten an den Tag legen, mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht hetero sind. Aber wieder gilt, nicht alle. Nichtheteros als solche zu erkennen - das wird übrigens scherzhaft "Gaydar" genannt (von "gay" und "radar"). :lol:

Macht man aber hauptsächlich über die Beobachtung von Stereotypen an der betreffenden Person dingfest. Wie z.B., diese Frau hat eine eher männliche Mimik, also könnte sie nicht hetero sein. Wie wir wissen, treffen manche Stereotypen aber auf manche Leute zu und auf andere nicht. Ich kenne einige lesbische Frauen, bei denen würde ich nie auch nur im entferntesten auf die Idee kommen, sie seien lesbisch, hätte ich nicht ihre sozialen Interaktionen beobachten können oder hätten sie es mir nicht gesagt. Also so einfach ist das nicht - bei manchen kommt man drauf und bei manchen nicht.



Übrigens würde deine Frau bei mir mit großer Wahrscheinlichkeit daneben liegen. Mich kann man anhand von Stereotypen (die bei mir zufälligerweise auf "nicht hetero" zutreffen) schon aus 10km Entfernung als nicht hetero erkennen (es sei denn natürlich ich werde mal eben für einen schwulen Kerl gehalten - das ist bis jetzt aber nur ein paar Heteros passiert :lol: ). Bin ich aber tatsächlich lesbisch? Nö.





Rati hat geschrieben:Letztendlich gibt die geschlechtliche Idendität dann den Ausschlag für die körperlichen Entwicklungen.


Äh... ich nehme an du meinst die medizinische Transition?





Rati hat geschrieben:jo, da würde mensch dann vielleicht eine dritte Art der Strktur und Verknüpfungssysteme finden können.


Auf ins Labor! Ich stelle mich gerne zur Verfügung. :lol:





Rati hat geschrieben:PS: wollen wir den Traed mal teilen und die Mann Frau Geschichte in der Quatschecke weiterführen?


Meinetwegen. Das schießt inzwischen schon arg an den Zehn Geboten vorbei.
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Beitragvon Soulslayer » 08.09.2010, 15:31

Rati hat geschrieben:ich nehme jetzt erst mal die Sachen, die bei dir vielleicht das Gefühl erzeugt haben"jetzt fängt der auch mit diesem Klischeedenken an."


Ich hab mich schon gewundert. :lol:





Rati hat geschrieben:Eigentlich würde ich persönlich alle nicht hetero Fälle aus der Diskussion ausklammern, weil ihre prozentuale Beteiligung an der Menschheitsentwicklung so gering ist, das der Einfluss wohl zu vernachlässigen wäre. Andererseits eignen sich Ausnahmefälle manchmal ganz gut zur Beweisführung.


Die Forscher haben jahrelang bisexuelle als "Störung" in den Daten ("noise in the data") einfach aus den Daten eliminiert, nicht beachtend, dass das keine Störungen in den Daten waren, sondern dass genau das die Daten waren. Bis sie draufgekommen sind, dass der Anteil sich bisexuell benehmender (was ja nicht unbedingt auch die entsprechende Identität nach sich zieht; deshalb wird in neueren Studien meistens auch nach dem Benehmen gefragt, nicht nach der Identität) Menschen viel höher ist als angenommen wurde. Wie viele wissenschaftlich unkorrekte Theorien zur sexuellen Orientierung deswegen entstanden sind kannst du dir ja denken. Deshalb bin ich da skeptisch und würde ungern irgendwen oder -was eliminieren. Gerade der statistisch nicht unwichtigen Anzahl bisexueller wegen.



Kennst du die Kinsey Skala (und im Idealfall auch das Klein Sexual Orientation Grid)? Die Kinsey Reports* sind zwar vieldiskutiert, haben aber herausgefunden, dass 11,6% von Männern auf eine 3 fallen. Jetzt zähl noch die 10% homosexueller Männer (im KR wurden da auch die 5en dazugezählt) und die aus den anderen Abstufungen dazu und sieh dir die Zahlen für die Frauen an (11% ebenfalls eine 3 - ich möchte noch erwähnen, dass ich die Zahlen für 1, 6 und 3 am verlässlichsten finde, da diese durch seine Personenwahl bei der Studie am geringsten beeinflusst werden konnten). Also wie definierst du heterosexuell und homosexuell? Und ab wann ist die prozentuelle Beteiligung hoch genug?



Die ganze Seite werde ich dir nicht antun :wink:, aber ab hier könntest du dir das mal durchlesen um einen recht ordentlichen Einblick in die Problematik zu bekommen:

http://www2.hu-berlin.de/sexology/GESUN ... ISEX.HTM#4





* http://en.wikipedia.org/wiki/Kinsey_Reports
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Beitragvon Schnitzer » 08.09.2010, 16:49

Es wäre aber gut, würdest du dich damit befassen. Ich will nämlich nicht, dass du irgendwann einem Transmenschen über den Weg läufst und was dummes (oder noch schlimmer, verletzendes) sagst. Und das nur weil du nicht lernen wolltest, obwohl du die Gelegenheit dazu hattest.


Es kann jeder Mensch, egal ob Transe oder Schwul mit mir reden und Spass haben. Aber er darf mich niemals körperlich anmachen und zu sexuellen Handlungen bringen wollen, die ich nicht mitmachen will. Wenn derjenige das einfache "nein, ich will das nicht" nicht kapiert, werde ich deutlicher mit meiner Sprache, egal ob verbal oder körperlich. Wer mich nicht in Ruhe lassen will, wird als letzte Konsequenz an meiner Faust schnuppern dürfen. Egal ob Transe oder schwul.

Der will mein nein nicht respektieren? Aleso sag mir, warum ich seine Bettelei respektieren soll !!! Ich muß mich nicht von Transen und Schwulen vergewaltigen lassen.

Was bringt es dir aber, wenn du weißt, ob jemand anderes Baby (nicht dein eigenes) männlich oder weiblich ist? Was bringt das jemandem, der nicht direkt mit dem körperlichen Wohl des Babys zu tun hat (Eltern, Ärzte,....)?


Wenn ich das Geschlecht des Babys weiß, müssen mich die Eltern nicht korrigieren, wenn ich zu dem Mädchen Junge sage.

Ich weiß nicht, wie ich dir das erklären soll. Werd selbst Mutti, kleide dein Baby neutral und gebe ihm(Baby-sächlich) irgend einen Zwitternamen, nur nicht eindeutig männlich oder weiblich. Und dann erkläre jeden Tag jeder Menge Menschen, welches Geschlecht dein Baby nun hat. Ob du es glaubst oder nicht, das ist wichtig. Viele Menschen wollen das wissen. Warum ist doch dabei völlig egal. Sie wollen es nun mal wissen.

Vielleicht auch, um dem Kind ein Geburtstagsgeschenk zu machen. Für einen Jungen würde man einen Kran kaufen, für ein Mädchen eine Puppe(das ist nur ein Beispiel). Und ob du es glaubst oder nicht, auch für die Entwicklung des Kindes ist der Name zum Körper wichtig. Die Eltern sind nicht die einzigen, die Einfluß auf das Kind nehmen. Wenn das Kind schon im Kindergarten als Mädchen bezeichnet und verlacht wird, weil der Junge einen Mädchennamen hat, kann das schwere seelische Probleme nach sich ziehen. Und glaube mir, Kinder können untereinander sehr grausam sein. Und das Kind muß lebenslang mit dem Namen leben. Der Name kommt in den personalausweis und auf alle anderen Papiere, mit denen sich das Kind jemals ausweisen muß.

Mach deine eignen Erfahrungen. Bekomme eigene Kinder und experimentiere mit ihnen. Gib einem Jungen einen Mädchennamen und kleide ihn weiblich, gib ihm Puppen zum spielen und Kinderwagen. Mal sehn was passiert.

Ob wirklich alles nur biologisch erklärbar ist. Oder ob das Hirn auch Verknüpfungen durch Erziehung schaltet. Rede jemandem etwas ein, zum Beispiel das er dumm ist. Wenn du das lange genug machst und derjenige ein schwaches Selbstvertrauen hat, wird er das selber glauben und dumm sein. Rede einem männlichen Kind ein, das er ein Mädchen ist, er wird es glauben. Später in der Pubertät kommen die männlichen Hormone dazu. Aber die weibliche Prägung im Baby- und Kleinkindalter hat ihre Spuren hinterlassen. Plötzlich kommen Fragen auf. Warum bin ich ein Mann, wenn ich doch weiblich fühle. Weiblich fühlen kann man, wenn man weiblich erzogen wurde und so zu fühlen gelernt hat.

Egal was die Wissenschaftler dazu sagen, mach deine Experimente mit deinen eigenen Kindern und beobachte genau. Aber erkläre ihnen dann später auch, warum sie diesen Lebenskonflikt haben. Erziehe deinen Sohn wie deine Tochter und deine Tochter machst du zu deinem Sohn.

Mach das mal. Du wirst erstaunt sein, was das bewirken kann.

Ein Körper wie ein Mann und Gefühle wie eine Frau. das gibt es, weil es anerzogen ist. Wenn sich Mama und Papa einen Jungen wünscht, aber ein Mädchen bekommen, könnten sie das Mädchen wie einen Jungen erziehen, ihr alles geben, was sie ihrem Sohn gegeben hätten. Nenne das Kind Karla für den Ausweis, aber zu Hause rufst du es Karlo oder Karl. Gib ihr Werkzeug statt Puppen. Und dann sorgst du dafür, das sie hauptsächlich mit anderen Jungs spielt. Ihre Prägung soll perfekt sein. Wenn dann später die Hormone dazu kommen, kannst du was erstaunliches beobachten. Mach das und staune. Dann erlebst du etwas, was abseits jeder grauen Thorie tatsächlich existiert.

Du unterschätzt die Macht der Erzeihung. Das Millitär weiß aber, wie das wirken kann. Aus friedlichen Menschen werden Mörder gemacht.

Was bring es jemandem, der nicht mit dem körperlichen Wohl des Kindes zu tun hat, wenn er weiß ob es biologisch männlich oder weiblich ist?


Der Satz erschüttert mich. Er zeugt von totaler Ignoranz gegenüber der anderen Person. Ich sag nichts weiter dazu. Mach deine Experimente und lerne neu dazu.
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Beitragvon Soulslayer » 08.09.2010, 17:28

Schnitzer hat geschrieben:Es kann jeder Mensch, egal ob Transe oder Schwul mit mir reden und Spass haben.


Das ist doch schonmal gut. :)





Schnitzer hat geschrieben:Aber er darf mich niemals körperlich anmachen und zu sexuellen Handlungen bringen wollen, die ich nicht mitmachen will. Wenn derjenige das einfache "nein, ich will das nicht" nicht kapiert, werde ich deutlicher mit meiner Sprache, egal ob verbal oder körperlich. Wer mich nicht in Ruhe lassen will, wird als letzte Konsequenz an meiner Faust schnuppern dürfen. Egal ob Transe oder schwul.

Der will mein nein nicht respektieren? Aleso sag mir, warum ich seine Bettelei respektieren soll !!! Ich muß mich nicht von Transen und Schwulen vergewaltigen lassen.


Ich weiß aber beim besten Willen nicht, wie du darauf kommst? Warum nimmst du an, die würden das tun? Wäre das etwa schlimmer, als wenn eine heterosexuelle Frau von der du ebenfalls nichts willst das tun würde?





So, zum Baby...



Was den Namen angeht - Es muss ja kein Zwittername sein. Gibt doch schöne traditionelle Namen für beide, obwohl ich denke, dass das auch blöd ist. Namen haben kein Geschlecht. Das hat nur der Mensch erfunden. Aber glaube mir, ich weiß aus erster Hand wie grausam Kinder und Jugendliche zueinander sein können. Deswegen werde ich meinem männlichen Kind keinen klassisch weiblichen Namen antun. Weil ich weiß, dass die Gesellschaft dafür schlicht und einfach nicht bereit ist. Klaus Maria Brandauer geht's andererseits aber auch ganz gut, soweit ich weiß. :wink:





Schnitzer hat geschrieben:Vielleicht auch, um dem Kind ein Geburtstagsgeschenk zu machen. Für einen Jungen würde man einen Kran kaufen, für ein Mädchen eine Puppe(das ist nur ein Beispiel).


Klar - weil Mädchen als Hausfrauen und Jungen als Techniker geboren werden. :roll:

Genau bei Geburtstagsgeschenken ist das Geschlecht des Kindes das absolut Letzte, was man wissen sollte. Viel wichtiger ist es, was dem Kind selbst gefällt. Wenn das Mädchen einen Kran haben möchte dann bitte schön, wo ist das Problem? Und nein, sie wird deshalb nicht zum Transsexuellen mutieren. Gibt ja genug Technikerinnen heutzutage um das mal als bewiesen gelten zu lassen. Und wenn der Junge eine Puppe möchte, sehe ich auch da kein Problem. Dann wird er eben einmal ein besonders guter Vater. :wink:





Schnitzer hat geschrieben:Viele Menschen wollen das wissen. Warum ist doch dabei völlig egal. Sie wollen es nun mal wissen.


Ja, ich weiß, dass viele Menschen das wissen wollen. Ihrer stereotypen Vorstellungen wegen - Kräne für Jungen, Puppen für Mädchen. Und um sagen zu können "Jo mei, der wird sicher mal ein ganz starker!" oder "Jo mei wie herzig, die wird sicher einmal ganz hübsch!" Warum sollte man denn stattdessen nicht sagen "Jo mei, der wird sicher mal ein ganz hübscher!" oder "Jo mei, die wird sicher mal eine ganz sportliche!" Oder auch "Jo mei, der wird sicher mal ein ganz starker und hübscher!" und "Jo mei, die wird sicher mal eine ganz hübsche und sportliche!".





Schnitzer hat geschrieben:Wenn das Kind schon im Kindergarten als Mädchen bezeichnet und verlacht wird, weil der Junge einen Mädchennamen hat, kann das schwere seelische Probleme nach sich ziehen.


Das weiß ich; da hast du natürlich Recht.





Schnitzer hat geschrieben:Ob wirklich alles nur biologisch erklärbar ist. Oder ob das Hirn auch Verknüpfungen durch Erziehung schaltet.


Biologie und Erziehung verflechten sich. Die Erziehung kann aber nicht so grundlegende biologische Wesenszüge wie die Geschlechtsidentität nachhaltig verändern.





Schnitzer hat geschrieben:Rede jemandem etwas ein, zum Beispiel das er dumm ist. Wenn du das lange genug machst und derjenige ein schwaches Selbstvertrauen hat, wird er das selber glauben und dumm sein.


Stimmt auch. Trifft aber auf das hier...





Schnitzer hat geschrieben:Warum bin ich ein Mann, wenn ich doch weiblich fühle. Weiblich fühlen kann man, wenn man weiblich erzogen wurde und so zu fühlen gelernt hat.

[...]

Ein Körper wie ein Mann und Gefühle wie eine Frau. das gibt es, weil es anerzogen ist.


... schon alleine aus dem oben genannten Grund nicht zu. Eltern, Psychologen und was weiß ich nicht wer noch so alles haben jahrzehntelang versucht aus ihren transsexuellen Jungen doch noch normale Mädchen zu machen. Mit allen Mitteln. Es hat nicht geklappt. Kein einziges Mal. Sie haben aber mit diesen Versuchen unzählige Transsexuelle in den Selbstmord getrieben. Inzwischen hat man eingesehen, dass das eben nicht möglich ist.

Warum denkst du, dass all diese Leute falsch liegen, du aber nicht? Sie haben bewiesen, dass es so wie du denkst, nicht klappt.





Schnitzer hat geschrieben:Der Satz erschüttert mich. Er zeugt von totaler Ignoranz gegenüber der anderen Person. Ich sag nichts weiter dazu. Mach deine Experimente und lerne neu dazu.


Das einzige was mich hier erschüttert ist deine Unwissenheit. Du hängst irgendwelchen längst überholten Theorien vom Anfang des letzten Jahrhunderts nach, welche inzwischen längst von der Praxis als falsch erwiesen wurden.



Wenn du nichts mit dem körperlichen Wohl eines Kindes zu tun hast, gibt es keinen Grund warum du wissen solltest, welches körperliche Geschlecht es hat. Weil das Kind seine Hobbys, Interessen, Zukunftswünsche, seine Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung völlig unabhängig davon entwickeln wird. Würde ein Mädchen lieber einen Kran zum Geburtstag haben als eine Puppe, würdest du ihr etwa trotzdem eine Puppe kaufen? Wenn ja, dann solltest du wissen, dass du dem Kind damit mehr schadest (indem du seine Wünsche ignorierst) als der, der dem Mädchen einen Kran schenkt. Du behinderst damit die individuelle Entwicklung eines Menschen, und zwar nur aufgrund irgendwelcher mittelalterlichen, völlig unwahren Klischees. Das ist es, was von "totaler Ignoranz gegenüber der anderen Person" zeugt.
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Beitragvon Schnitzer » 08.09.2010, 20:01


Ich weiß aber beim besten Willen nicht, wie du darauf kommst? Warum nimmst du an, die würden das tun? Wäre das etwa schlimmer, als wenn eine heterosexuelle Frau von der du ebenfalls nichts willst das tun würde?


Tut mir wirklich leid, aber von einer hetherofrau würde ich mich gerne anmachen lassen, wenn ich nicht schonb verheiratet wäre. Ich mag Frauen, sie sind gemacht, damit Männer Sex haben können, um die Art zu erhalten.

Icvh bin weder schwul noch bi noch sonstwas. ich bin ganz normal hethero. Und daran wird sich bis an mein Lebensende nichts ändern.

Ich mach da klare Unterschiede.

Klaus Maria Brandauer geht's andererseits aber auch ganz gut, soweit ich weiß.
Klaus-Maria Brandauer hat einen Prominetnebonus. Seine Eltern sind stinkereich. Und der Marianame ist eine Tradition durch vererbung von einem Ahnen aus der Familie. Wer sich über das Kind lustig gemacht hat, wurde garantiert vor Gericht gebracht.

Nur die wenigsten Kinder haben einen Promibonus. Also vergiss das.

Namen haben kein Geschlecht. Das hat nur der Mensch erfunden.


Sag mal willst du mich verarschen? Seit wann hat der Mensch das Geschlecht erfunden? Namen sind seit Ewigkeiten geschlechtsspezifisch gewesen. Cesar, Kleopatra, Ramses, Maria, Mohamed, Julia und Julius, Thor und Fajya, Odin und Frigga.

Aber ich sag ja, mach du mit deinen Kindern doch das Experiment und erziehe sie ungeschlechtlich oder beidgeschlechtlich, wie auch immer. Wenn es so egal ist, ob ein Junge wie ein Junge erzogen wird, dann tu das doch. Aber steh dann auch zu den daraus resultieren Folgen, die das Kind dann tragen muß. Hilf ihm dann bei seiner Geschlechtsfindung!!!

Klar - weil Mädchen als Hausfrauen und Jungen als Techniker geboren werden.


Zum Beispiel.

Kleine Mädchen spielen mit Puppen. Damit üben sie den Umgang mit Babys. Sie werden irgendwann Mutti sein. Das wird kein Mann jemals sein können. Er wird allerhöchstens Papa. Aber du kannst das ja scheinbar irgendwie umdrehen.

Der Rest den du dazu geschrieben hast ist ok. Wenn sich das Kind was spezielles wünscht, bringt man natürlich genau das mit. Aber das ist eben nicht bei allen Mädchen so, das sie sich einen Kran wünschen. Die meisten wollen eben doch lieber eione Puppe. Das ist normal.

Ich hab mal ne Puppe geschnekt bekommen, von einer Frau wie du. Weißt du was ich mit der Puppe gemacht habe? ich hab sie vor den Augen dieser Frau zerrissen und hab gesagt, dasd ich kein Mädchen bin, ich will ein Auto haben. Für die Frau brach eine Emanzenwelt zusammen.

Aber mach deine Erfahrungen selbst.

Biologie und Erziehung verflechten sich. Die Erziehung kann aber nicht so grundlegende biologische Wesenszüge wie die Geschlechtsidentität nachhaltig verändern.


Aber sie kann die Orientierung durcheinander bringen.

Hast du schon mal was von frühkindlicher Prägung gehört? Das ist die zeit von der geburt bos zum 6. Lebensjahr. Alles was das Kind in der Zeit erlebt, wird später zu ganz prägnanten Charaktereigenschaften führen.

Sag dem Kind in der Zeit, das es ein Mädchen ist, obwohl es ein Junge ist. Es wird wie ein Mädchen leben. Später dann, wenn die Pubertät beginnt, kommen männliche Hormone und das Kind fühlt weiblich. Das wid dann das was du hier so vergötterst. Aber mach was du für richtig hälst. ich sag nichts weiter dazu.

Warum denkst du, dass all diese Leute falsch liegen, du aber nicht? Sie haben bewiesen, dass es so wie du denkst, nicht klappt.


Ab wann merkt ein Junge, das er transsexuell ist? Wenn er in den Kindergarten kommt? Mit 3 Jahren? Oder doch eher mit 14???

Ich sag es noch mal, wenn das Kind frühzeitig weiblich geprägt wurde, wird es später bei der Geschlechtsreife Probleme damit haben. Zwar sind die Hormone dann da, aber die jahrelange Prägung sitzt zu tief. Und ich sags noch mal, mach deine Experimente an deinen Kindern und dann rede wieder mit. Praxis und Thorie liegen oft kilometerweit auseinander.

Würde ein Mädchen lieber einen Kran zum Geburtstag haben als eine Puppe, würdest du ihr etwa trotzdem eine Puppe kaufen?


das hab ich zwar schon oben beantwortet, aber zur Sicheheit noch mal:

#Wenn sich jemand etwas wünscht, wird er/sie von mir genau das bekommen, wenn ich das bezahlen kann. Trotzdem interessiert mich bei einem Baby/Kind das Geschlecht und der Name. Warum weiß ich nicht, aber es ist so.
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Beitragvon Schnitzer » 08.09.2010, 20:18

Schnitzer: Es ist unfair und/oder oberflächlich, Schwulen und Transen zu unterstellen, sie seien sexgeile Monster. Ich denke, sie erkennen sehr gut und vielleicht ohne dass die "Zielperson" etwas davon merkt, wer als Partner in Frage kommt. Wie jeder Mensch haben auch die eine Antenne bzw. die Intuition was geht und was nicht.


Nein, es gibt auch da Ausnahmen. Ich wurde als Kind zwei mal vergewaltigt, von schulen Männern.

Und auf den Märkten gibt es einen Händler, der mit Kleidung handelt. Er ist stockschwul und hat sich scheinbar in mich verliebt. Ich könnte kotzen bei dem Gedanken, mit dem was zu machen.

Sorry, ich bin NICHT schwul und ich hab nicht so viel Toleranz, das ich mich von Schwulen antatschen lassen muß. Mich ekaelt das. Dieser Ekel kommt ganz tief aus meinem Innersten und erzeugt in mir eine furchtbare Gewalt, wenn sojemand mich nicht augenblicklich in Ruhe lässt.

Ihr mögt ja von mir aus Bi sein und es als egal empfinden, mit wem ihr in die Kiste springt, mir ist das aber überhaupt nicht egal.


Ich meinte schon, du hättest bei dem Thema Humor entwickelt, Frauen in Kampfjets machen dir Angst und so. Schade.


Die machen mir wirklich Angst. Da ist nichts witziges dran. Frauen sollen Kinder gebären und nicht töten.

Hm, ich bilde mir ein, dass ich das Geschlecht eines Babys erkennen kann, auch ohne geschlechtsspezifische Klamotten und ohne den Namen zu wissen. Man sieht es irgendwie ... Näher kann ich das auch nicht erklären.


Auf den Cocomärkten gibt es ein Kind. Es ist der Sohn vom Chef. Der Junge ist 7 Jahre alt und hat sehr lange strohblonde Haare. Wenn du ihn siehst, denkst du es sei ein Mädchen. Er heißt Augustus. Ich wette mit dir, das auch du glaubst es wäre ein Mädchen. Srine Kleidung ist neutral.

Er leidet sehr, wenn man ihn als Mädchen anspricht.

ein Mädchen, auch schön" oder noch schlimmer "Hauptsache gesund". Man möchte es wirklich nicht glauben ...



Na warte mal ab. Irgend ein Politiker wollte die Schulen islamisieren. Dann wird das noch schlimmer.
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Beitragvon Soulslayer » 08.09.2010, 22:48

Schnitzer, es tut mir unglaublich Leid was dir passiert ist. Ich danke dir für deinen Mut, weil ich dich jetzt besser verstehe. Zumindest auf einer intellektuellen Ebene, denn ich werde nicht behaupten ich wüsste wie du dich fühlst.



Und ja, ich weiß du bist nicht schwul; kein bisschen. Hab ich nie bezweifelt - das wirst du selber ja wohl besser wissen als ich.

Sich antatschen lassen hat nichts mit Toleranz zu tun. Niemand muss sich antatschen lassen, von niemandem, niemals, nirgendwo. Egal ob hetero, schwul, bi oder sonstwas. Für sowas habe auch ich null Toleranz und es gibt keinen Grund, dem auch nur mit der geringsten Toleranz zu begegnen. Nein heißt nein. Wenn mein Gegenüber das nicht kapiert, hat die Person ein Problem, völlig egal ob hetero, lesbisch, bi, trans oder sonstwas.



Ich werde jetzt noch einen letzten Versuch unternehmen eins klarzustellen - den Rest kannst (und ich hoffe wirst du) oben nachlesen um es dir vielleicht nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen.



Etwas ganz wichtiges: Sieh mal, ich muss keine solchen Experimente mit meinen Kindern machen, weil andere vor mir das schon gemacht haben. Das was ich dir erzählt habe (alles dazu, dass und warum die Geschlechtsidentität angeboren ist und sich nicht ändern lässt; auch alle Beispiele) sind nicht meine oder irgendjemand anderes Theorien. Das ist das, was genau die jahrzehntelange Praxis, die du sehen willst, absolut eindeutig gezeigt hat.





Schnitzer hat geschrieben:Sag mal willst du mich verarschen? Seit wann hat der Mensch das Geschlecht erfunden? Namen sind seit Ewigkeiten geschlechtsspezifisch gewesen.


Natürlich nicht das Geschlecht selbst, da hast du Recht. Nur das, dass irgendwelche erfundenen Wörter (denn das sind Namen) einem bestimmten Geschlecht zugeordnet werden. Nur das meinte ich.





Schnitzer hat geschrieben:Ich hab mal ne Puppe geschnekt bekommen, von einer Frau wie du. Weißt du was ich mit der Puppe gemacht habe? ich hab sie vor den Augen dieser Frau zerrissen und hab gesagt, dasd ich kein Mädchen bin, ich will ein Auto haben.


Ich denke zwar, dass ein Kind keine so extreme Reaktion zeigen würde, wäre es ihm nicht auf die eine oder andere Art beigebracht worden (Puppen zerreißen kann ja schlecht angeboren sein), aber das hätte sie trotzdem vorher bedenken sollen, bevor sie dir die Puppe geschenkt hat. Leute, die selbst solche "banalen" Wünsche von Kindern nicht beachten können, gehen mir auch auf den Geist. Diese Frau war sicher nicht wie ich. Ich hätte gefragt und dir ein Auto geschenkt. :wink:





Schnitzer hat geschrieben:Kleine Mädchen spielen mit Puppen. Damit üben sie den Umgang mit Babys. Sie werden irgendwann Mutti sein. Das wird kein Mann jemals sein können. Er wird allerhöchstens Papa.


Wie wär’s mit Kran und Puppe für den Nachwuchspapa (wenn er es denn wollen würde)? Väter müssen Müttern auch mal helfen mit den Kleinen und da schadet ein wenig Übung sicher nicht. Mütter sind ja auch froh darüber, wenn der Vater nicht nur ganz ratlos daneben steht.





Schnitzer hat geschrieben:Ab wann merkt ein Junge, das er transsexuell ist? Wenn er in den Kindergarten kommt? Mit 3 Jahren? Oder doch eher mit 14???


Ja, Transsexualität kommt meist schon mit ca. 3-4 Jahren zum Vorschein. Obwohl das Kind zu der Zeit natürlich noch keine Worte dafür hat und es nur durch sein Verhalten und seine Wünsche ausdrücken kann - und nur hoffen kann, dass die Umwelt das auch versteht und Ernst nimmt.





Schnitzer hat geschrieben:Er leidet sehr, wenn man ihn als Mädchen anspricht.


Das glaube ich dir auf’s Wort. Es entspricht schließlich nicht seiner Geschlechtsidentität. Das ist allerdings die Schuld der Leute, die offenbar nicht daran denken, dass ein Mann (ja, ein waschechter, ganzer Mann) auch lange blonde Haare haben kann.

Genau so fühlen sich in einer solchen Situation auch Frau-zu-Mann transsexuelle, darauf möchte ich dich nur aufmerksam machen.





Schnitzer hat geschrieben:Und auf den Märkten gibt es einen Händler, der mit Kleidung handelt. Er ist stockschwul und hat sich scheinbar in mich verliebt. Ich könnte kotzen bei dem Gedanken, mit dem was zu machen.


Nimm ihn einfach mal beiseite (nicht mitten auf dem Markt anbrüllen), rede mit ihm und frag ihn, ob er tatsächlich in dich verknallt ist. Wenn ja, kannst du die Gelegenheit auch nutzen ihm klar und deutlich zu sagen, dass du nicht interessiert und stockhetero bist und kannst die Angelegenheit ein für alle Mal aus der Welt schaffen (aber bitte ohne "Schwuchtel" oder ähnliches irgendwo in die Sätze einzubauen; das ist nicht nötig, der wird’s auch so verstehen).





Schnitzer hat geschrieben:Die machen mir wirklich Angst. Da ist nichts witziges dran. Frauen sollen Kinder gebären und nicht töten.


Na und die Männer sollten ihnen dabei helfen und nicht töten. :shock:
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Beitragvon Rati » 10.09.2010, 10:55

Soulslayer hat geschrieben:
Schnitzer hat geschrieben:...Aber er darf mich niemals körperlich anmachen und zu sexuellen Handlungen bringen wollen, die ich nicht mitmachen will. Wenn derjenige das einfache "nein, ich will das nicht" nicht kapiert, werde ich deutlicher mit meiner Sprache, egal ob verbal oder körperlich. Wer mich nicht in Ruhe lassen will, wird als letzte Konsequenz an meiner Faust schnuppern dürfen. Egal ob Transe oder schwul.

Der will mein nein nicht respektieren? Aleso sag mir, warum ich seine Bettelei respektieren soll !!! Ich muß mich nicht von Transen und Schwulen vergewaltigen lassen.


Ich weiß aber beim besten Willen nicht, wie du darauf kommst? Warum nimmst du an, die würden das tun? Wäre das etwa schlimmer, als wenn eine heterosexuelle Frau von der du ebenfalls nichts willst das tun würde?...
Die Frage ist gut. Warum ist es ein unterschied ob ein Hetero von einer Frau angemacht wird die ihn nicht interessiert oder von einem Mann.

Die Antwort ist ganz einfach, es wiederspricht seiner sexuellen Orientierung und ist deshalb absolutes no go.

Für den schwulen Mann hingegen ist das anmachen eines Mannes vollkommen normal.

Das schlecht fühlen bei nicht gewollte Anmache an sich bleibt dabei natürlich gleich.



Auch ich habe schon drei mal negative Erfahrungen mit schwulen Männern gemacht. So weit wie bei Schnitzer ist es dabei zu meinem Glück nicht gekommen, aber ich weiß jetzt zB sehr genau wie sich eine Frau fühlt die von so einem Kerl angegrabbelt wird und sich ständig seiner fummelnden Hände erwehren muß.

Deshalb würde ich schwule aber keinesfalls als besonders "sexagressiv" bezeichnen (Männer hingegen schon). Eher ist es die penetrante Anmacherrei jeglichen Geschlechtes die ich verurteilen würde..



Grüße Rati
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Beitragvon Atropos » 10.09.2010, 15:44

Schnitzer, jetzt bin ich sprach- und fassungslos. Ich kann dir nur wünschen, ach Quatsch, ich schenke dir einfach mal einen Spruch aus meinem Grimoire:

"Leiden verschwindet

Dunkelheit bindet

Wasser verzehrt

all das was verkehrt."

Den hab ich mal "erfunden" um Unheil abzuwehren. Geht aber genauso gut, um die Resultate von Unheil aufzulösen. Der Sinn dabei ist, sich den Kontakt mit dem Verkehrten von Leib und Seele zu waschen. Wenn du den Spruch einsetzen möchtest, geht es im Wortsinne am besten mit Wasser.



Bei dem Erkennen ging es um Babys. Einem größeren Kind würde ich mich erstmal vorstellen und nach seinem Namen fragen. Oder sagen "Hallo, wer bist du denn?" Damit wäre die Sache geklärt. Über jemandes Kopf hinweg mit einem Dritten über ihn zu reden ist einfach schlechter Stil. Und kann viel Schaden anrichten.



Es wurde über Islamunterricht an Schulen für muslimische Kinder diskutiert. Da ich generell gegen Religionsunterricht an staatlichen Schulen bin, bin ich auch dagegen.



Tja, Frauen in Kampfjets. Machen dir Männer im Kampfjets auch Angst? Mir ja. Wie generell jedes Militär. Aber bitte, Frauen sind nicht nur zum Kindergebären da. Wenn sie diesen Beruf gewählt haben, soll es so sein, im Namen von Artemis, Athene und Sachmeth.



Meine Tochter hat sich als Kleinkind mal eine Feuerwehr gewünscht. Hat sie natürlich gekriegt und ich frohlockte: vielleicht wird mal was Technisches aus ihr. Hätte mir gefallen. Dann kam Barbie ... :lol: Und das Schicksal nahm seinen Lauf. :wink: Und ehrlich, mit Puppen kann doch kein Mensch den Umgang mit Kleinkindern oder Babys üben. Genauso wenig wie mit dem blöden Tamagochi Verantwortung geübt worden ist. Ein blödes Teil ...
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Beitragvon Soulslayer » 10.09.2010, 21:13

Rati hat geschrieben:Die Antwort ist ganz einfach, es wiederspricht seiner sexuellen Orientierung und ist deshalb absolutes no go.


Na und? Jede Anmache von jemandem, von dem ich nichts will ist ein absolutes no go. Warum sollte es schlimmer sein, von jemandem angemacht zu werden, der nicht deiner sexuellen Orientierung entspricht, als von jemandem, den du potthässlich findest? Das ist unlogisch. Zu denken von jemandem angemacht zu werden, der deiner sexuellen Orientierung nicht entspricht sei schlimmer als von jemandem angemacht zu werden, den man potthässlich findet, ist eine gelernte Reaktion; sonst nichts.





Rati hat geschrieben:Deshalb würde ich schwule aber keinesfalls als besonders "sexagressiv" bezeichnen (Männer hingegen schon). Eher ist es die penetrante Anmacherrei jeglichen Geschlechtes die ich verurteilen würde..


Jep, das kann ich so unterschreiben.

Die unverschämteste Anmacherei ist mir bis jetzt nur bei Männern begegnet. Obwohl unter Frauen gibt's da schon auch so einige faule Früchtchen. :shock:
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Beitragvon Rati » 13.09.2010, 12:38

Soulslayer hat geschrieben:
Rati hat geschrieben:Die Antwort ist ganz einfach, es wiederspricht seiner sexuellen Orientierung und ist deshalb absolutes no go.


Na und? Jede Anmache von jemandem, von dem ich nichts will ist ein absolutes no go. Warum sollte es schlimmer sein, von jemandem angemacht zu werden, der nicht deiner sexuellen Orientierung entspricht, als von jemandem, den du potthässlich findest? Das ist unlogisch. Zu denken von jemandem angemacht zu werden, der deiner sexuellen Orientierung nicht entspricht sei schlimmer als von jemandem angemacht zu werden, den man potthässlich findet, ist eine gelernte Reaktion; sonst nichts....
oh ha, Soulslayer, da bist du aber ganz schön hart :) .



Also:

1. natürlich ist so etwas absolut subjektiv.

&

2. akzeptiere ich durchaus, das diese Reaktion auf sozialisation im Kulturkreis zurückzuführen ist. Den schließlich gibt es sowohl im Reich der anderen Tiere als auch in anderen menschlichen Kultukreisen durchaus sexuelle Kontakte von hetero Männchen mit ihrem eigenen Geschlecht.



Ich kann dir nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten das, wenn ich von mir nicht sympatisch, attraktiv, oder vom Alter passend erscheinenden Frauen angemacht wurde, Gefühlsregungen wie amüsiert sein, überrascht den Kopf schütteln, oder generft sein ausgelöst wurden.

Beim anmachen durch einen Mann gab es jedoch immer ein körperliches Ekelgefühl.

Was mich natürlich nicht davon abhielt mich mit den betreffenden Personen äußerst ausgiebig über Sinn und Unsinn ihrer Anmache zu unterhalten. :lol:



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Beitragvon Schnitzer » 13.09.2010, 17:13


Ich kann dir nur aus meiner persönlichen Erfahrung berichten das, wenn ich von mir nicht sympatisch, attraktiv, oder vom Alter passend erscheinenden Frauen angemacht wurde, Gefühlsregungen wie amüsiert sein, überrascht den Kopf schütteln, oder generft sein ausgelöst wurden.

Beim anmachen durch einen Mann gab es jedoch immer ein körperliches Ekelgefühl.


Ja genau so empfinde ich das auch.

Wenn mich eine Frau anmacht, ist es eine für mich völlig normale Sache, die mir sogar Freude machen würde, wenn ich nicht längst verheiratet wäre.

Wenn mich ein Kerl anmacht, ist das einen übelsten Kotzreiz wert!!!



Ansonsten habe ich für mich entschieden, das hier jeder machen soll was er will. Wer sich vor AIDS schützen will, sollte aufpassen, mit wem er poppen tut. Ich hab wirklich keine Lust mehr, weiter darüber zu diskutieren.

Viel lieber hätte ich über die Neufassung der zehn Gebote gesprochen. Aber das geht hier scheinbar nicht.
Ich wollt ich wär ein Pflasterstein, so ein Pflasterstein hat's gut.

Trampeln alle auf ihm rum verliert er trotzdem nicht den Mut.
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Beitragvon Atropos » 13.09.2010, 17:57

Ich sehe da schon noch Unterschiede. Wenn mich eine Frau in eindeutiger Absicht ansprechen würde, täte ich erstmal hinter mich gucken, ob da noch jemand ist. Ich wäre also erstaunt, mehr nicht. Es würde mich nicht ekeln, oder so. Das hängt aber wahrscheinlich damit zusammen, dass Frauen - ja ihr Männer - wohl generell offener sind, was gleichgeschlechtliche Liebe angeht. Es soll ja nicht so selten vorkommen, dass Frau Jahrzehnte in einer heterosexuellen Beziehung lebt und irgendwann mal feststellt (ohne dass es zu Katastrophen gekommen wäre), dass es da noch mehr gibt.



Ganz anders, wenn eine Frau (egal ob hetero oder lesbisch) von einem Mann in derselben Absicht angesprochen wird. Wenn er es charmant macht und sich bei einem Nein auch ohne Umstände wieder trollt, ok. Aber wehe, er gibt sich damit nicht zufrieden. Dann ist Alarmstufe Rot angesagt. Im schlimmsten Fall heisst das Lebensgefahr. Vor allem wenn ein Ehemaliger kein Einsehen hat, dass es vorbei ist.



Über die Gebote können wir doch trotzdem sprechen: beim Thema Gebote.
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Beitragvon Soulslayer » 13.09.2010, 19:19

Ich reagiere Männern gegenüber auch leichter aggressiver. Hat wohl damit zu tun, dass Männer in unserer Gesellschaft noch immer eher als Aggressoren, denen man nicht trauen sollte, dargestellt werden (also doch nur wieder erlernt). Nicht das Frauen völlig harmlos wären, aber in Kriminalitätsstatistiken sind Männer eindeutig in Führung.
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Beitragvon Rati » 14.09.2010, 08:51

Atropos hat geschrieben:...Es würde mich nicht ekeln, oder so. Das hängt aber wahrscheinlich damit zusammen, dass Frauen - ja ihr Männer - wohl generell offener sind, was gleichgeschlechtliche Liebe angeht...
ich will ja nicht in abrede stellen das Frauen allgemein einen offeneren Umgang mit Sexuallität haben, aber Atropos, es gibt da einen Punkt der doch einen deutlichen Unterschied macht.

Der Akt des penetriert werdens, gehört nun wirklich nicht ins Bild der angenehmen Gefühle eines heterosexuellen Mannes. Und grad bei analer Penetration, gibt es wohl auch reichlich Frauen dene das keinen Spass macht. Und das ist auch der Punkt welcher bei mir Ekel auslöst.



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