Träume

Alles was nirgends anders passt und dennoch rein muß...

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Beitragvon Atropos » 02.11.2006, 20:38

Dem Verstand ist das natürlich klar, daß jedes Lebewesen genauso ist wie es sein soll, aber mit dem Gefühl ist das was anderes. Noch schlimmer stelle ich mich bei Spinnen an. Wenn ich mich bis zu meinem selig Ende nicht mit den kleinen Lebenwesen anfreunden kann, die meine Überreste verarbeiten, bleibt mir immernoch das Feuer - Asche zu Asche.



Einen Flugkörper in Form einer Vulva finde ich echt witzig; man muß das Ding ja nicht auf der Erde zusammenbauen und in einer Atmosphäre fliegen lassen. Da fällt mir ein schöner Witz ein: an der ersten Expedition zum Mars nehmen 3 Frauen teilt. Das Raumschiff ist gelandet und der Ausstieg wird vorbereitet. Diejenige, die zuerst aussteigen sollte, will plötzlich nicht mehr. Die anderen fragen warum. Sie antwortet:"Ich weiß nicht, welche Schuhe ich anziehen soll."



Aber jetzt will ich auch mal einen Traum zum besten geben:



Ich werde von einem Mann bedrängt, der in Erfahrung gebracht hat, daß ich mit einem Drachen verheiratet bin. Er denkt, er hat wer weiß was für eine Sensation herausgefunden. Für mich dagegen erscheint es als etwas ganz normales. Ein Drachen mit grünen Schuppen, Klauenhänden, tellergroßen gelben Augen, ein normaler Drachen eben.

Der Mann glaubt, ich will das unter allen Umständen geheimhalten, was aber gar nicht meine Absicht ist. Er meint, er kann mich mit seinem Wissen erpressen. Das versetzt mich in Wut und ich erschlage ihn ohne weitere Diskussion mit einer Eisenstange.



Dazu noch folgende Erklärung: ich weiß nicht mehr genau, wie lange der Traum zurückliegt, maximal 10 Jahre. Im wirklichen Leben neige ich überhaupt nicht zu Gewalttätigkeiten.
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Beitragvon Rati » 03.11.2006, 08:11

Also ich hab natürlich keine Ahnung von Traumdeutung, deshalb hab ich euch ja bei meinen Träumen um Rat gefragt.



Trotsdem hatte ich grad beim lesen so eine Idee (das verstehen von Träumen ist vielleicht für außenstehende leichte als für den träumenden?).

Jeder Mensch hat ja einen weiblichen und männlichen Teil, Ying/Yang und so.

Vielleicht war dies eine Art Disput zwischen diesen beiden Teilen deiner selbst?
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Beitragvon Rati » 10.11.2006, 12:33

Hach ja, ich hätte wohl meine Schnau... halten sollen. Aber irgendwas treibt mich dazu auch bei Dingen von denen ich keine Ahnung habe meinen Komentar abgeben zu müssen. :?



Ich hätte ja gerne noch etwas fundiertere Meinungen zu Atropos Traum gehört, ist nämlich wirklich interessant.



An sonsten hätte ich da noch was neues zum Thema Träume.

Habt ihr es schon mal geschafft eure Träume in irgend einer Art zu beeinflussen?
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Beitragvon Atropos » 10.11.2006, 15:03

Nur nicht hinterm Berg halten, Rati. Ich hatte eigentlich auch gehofft, daß noch ein paar Meinungen mehr kommen, darum hab ich mich erstmal nicht dazu gemeldet.



Deine Einschätzung ist, wie ich meine, nämlich gar nicht abwegig. Und ob du es glaubst oder nicht, die Deutung deiner Träume war auch die erste, die ich gemacht habe. Also immer ran an die Buletten!



Natürlich habe ich in den letzten Jahren diesen Traum rum und num gewendet wie einen Eierkuchen. Ich denke, der Mann ist der sog. innere Räuber. Derjenige der sagt: das gehört sich nicht, das darfst du nicht und weil du dagegen verstoßen hast, wirst du jetzt bestraft. Der Drachen ist etwas für mich sehr wertvolles, jemand oder etwas das ich liebe und mit dem ich mich verbunden habe. Er symbolisiert auch meinen Hang zu dem, was andere als abwegig, unverständlich, schädlich, abergläubisch, lästerlich, teuflisch, verdorben, krank, verrückt und was nicht alles bezeichnen würden. Mit einem Wort: Magie. Für mich ist der magische Drachen so wertvoll, daß ich dafür kämpfe. Die Beleidigung des Drachen durch den Mann ist so fundamental, daß ich die Bedrohung vernichten muß. Die tödliche Wut wurde nicht durch die Bedrohung mir gegenüber hervorgerufen, sondern durch die Unterstellung, der Drache sei schlecht.



Daß der innere Räuber ein Mann ist, dürfte kein Zufall sein.
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Beitragvon Atropos » 27.11.2006, 19:39

Unsere Traumdiskussion scheint jetzt nicht gerade der Megarenner zu sein, aber egal. Ich habe mal mit einer Ärztin über sog. luzide Träume gesprochen. Das sind solche, bei denen man weiß, daß man träumt. Sie hat bestätigt, daß es sowas gibt, wenn auch selten. Man KANN also manchmal beeinflussen, was man träumt. Auch träumen in Fortsetzungen geht.



Einer meiner merkwürdigsten Träume ist der, wenn ich vor einer Gruppe Menschen spreche, aber das gesprochene selbst nicht verstehe, so als ob ich in einer fremden Sprache rede. Die Zuhörer scheinen aber ganz genau zu verstehen, was ich sage. Ich glaube die Alten nannten das "In Zungen reden". Komische Sache das.
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Beitragvon Rati » 28.11.2006, 10:04

Also ich habe schon zwei mal meine Träume beeinflusst und sozusagen Alpträume besiegt. Deshalb hab ich ja gefragt ob das schon mal jemand anderes gemacht hat und wenn wie. Ich finde das sehr interessant.
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Beitragvon Atropos » 28.11.2006, 18:38

An einen richtigen Alptraum kann ich mich gar nicht erinnern. Aber manchmal erkenne ich Träume wieder, die ich schonmal hatte. Mir kommt es dann so vor, als wären es Fortsetzungen. Generell finde ich es schwierig, sich an einen Traum zu erinnern. Man müßte ihn gleich nach dem aufwachen aufschreiben und könnte so ein "Traumtagebuch" führen.
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Beitragvon Soulslayer » 29.11.2006, 07:56

An einen Alptraum erinnere ich mich noch sehr gut. Als ich noch ganz klein war (so ca. 7 Jahre), hatte ich mal einen Traum, in dem ich von Skeletten verfolgt wurde. Ich habe mich da dann unter der Bank in unserer Küche versteckt, und meine Eltern saßen mit am Tisch, allerdings haben sie einfach nur starr dreingeblickt. Unter der Bank habe ich dann nach meinen Eltern gerufen mir zu helfen, allerdings sind dann zwei weitere Skelette unter dem Tisch auf mich zugekrochen, und irgengwie wusste ich einfach, dass es meine Eltern waren. :roll: Kranker Traum, und ich erinnere mich an ihn als wär's heute Nacht gewesen. Danach habe ich für ein paar Jahre Angst vor Skeletten gehabt. So viel zum Thema Erinnerung.



Vor ein paar Jahren habe ich im Zeitraum von ein paar Monaten mal 12 oder 13 Mal von ein und derselben Person geträumt. Die Träume waren zwar jedes Mal anders, aber es war immer die selbe Person mit dabei.



Atropos hat geschrieben:Nichtdochnichtdoch, viiiieeeel bedeutungsreicher als der erste Traum, ich bin entzückt, begeistert, euphorisiert und küsse deine Fingerspitzen. DAS ist ein echter Initiationstraum und zwar von allererster Güte: Der Traum beschreibt die erotische Dimension des Todes und die tödliche Dimension des Eros.
Aha. Ich habe vor ein paar Monaten geträumt, dass unser Haus von den Borg (den aus "Star Trek") assimiliert wurde, inkl. Umgebung und ich werde draußen von ihnen gejagt und versuche zu entkommen. Allerdings konnte ich nirgendwohin entkommen, da ja wie gesagt auch die gesamte Umgebung assimiliert war. Wobei ich einige Male nur knapp meiner eigenen Assimilierung entkommen konnte. Ich hatte allerdings nicht wirklich Angst dabei, ich fand es aufregend den Borg sozusagen mal "persönlich" zu begegnen. Und normalerweise (also beim Fernsehen) beeindrucken mich die Borg überhaupt nicht.

Also was hat Atropos dazu zu sagen.
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Beitragvon Atropos » 29.11.2006, 19:42

Vorab erstmal zu den Borg: ich finde die sozusagen als Gegenentwurf zu der schon etwas nervenden Anständigkeit und Rechtschaffenheit der Sternenflotte ziemlich gut. Belana hat das mal "sternenflottig" genannt. Und daß man mit den Borg "ins Geschäft" kommen kann, hat die Voyager bewiesen. Was nicht gegangen wäre, wenn sie wirklich die Monster wären, als die sie überwiegend dargestellt werden. Siehe auch Unimatrix Zero.



Zu deinem ersten Traum: kleine Kinder haben oft Alpträume , das ist normal. Sie haben vor etwas Angst, das sie mal gesehen haben und verarbeiten das im Traum. Wenn du recht strenge Eltern hast, kann ich mir vorstellen, daß du im Traum mit der Angst konfrontiert warst, daß deine Eltern dich nicht lieben und darum im Stich lassen. Viele Kinder in dem Alter haben Angst davor, daß ihre Eltern sie irgendwo einsam und alleine zurücklassen, womöglich als Strafe für irgendeinen Ungehorsam. Hier haben dich deine Eltern mit einer schlimmen Angst alleine gelassen.



Bedrohung durch die Borg, hmhm. Einerseits technische Wesen, was unserer Soulslayer liegen müsste. Perfektion, Harmonie, Größe. Wäre es nicht verlockend, dazuzugehören? Andererseits bedeutet ein Borg zu sein, die eigene Individualität zu verlieren. Für einen Menschen gleichbedeutend mit dem Tod. Und den fürchten wir natürlich, reiner Selbsterhaltungstrieb. Aber wenn man es schafft das Selbst loszulassen, warten wahrscheinlich einige Überraschungen. Wenn der Traum nochmal kommt, laß dich assimilieren Soulslayer und dann erzählst du uns wie's war. o.k.?
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Beitragvon Soulslayer » 29.11.2006, 20:13

Zu den Borg zu gehören wäre einerseits tatsächlich sehr verlockend, ja. Einerseits so viel Wissen wie die ansammeln können (was bei mir auch sehr im Vordergrund steht) und die enorme Langlebigkeit... Andererseits steht Individualität bei mir ganz oben auf der Liste dessen, was ich mir bewahren möchte.

Ich glaube, die Entscheidung überlasse ich wohl lieber meinen Träumen. :)
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Beitragvon Soulslayer » 29.11.2006, 20:20

Da fällt mir noch ein: Ich finde es interessant, wie das Gehirn im Schlaf noch am Arbeiten sein muss, damit es Ereignisse selbst dann noch irgendwie weiterverarbeiten kann - meistens zwar ziemlich wirr, aber doch. Wie z.B. die Person die ich auch erwähnte. Die Ereignisse die um diese Person verwickelt waren, haben mich dann tatsächlich im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht beschäftigt.

Und da heißt's, man soll schlafen um sich auszuruhen - sowas. :wink:
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Beitragvon Chorge » 19.01.2007, 23:01

Huhu hatte gestern abend einenTraum und wehe ihr lacht mich aus:



Also ich liege im bett und schlafe ..... und schaue hinter mich und da steht ein wäscheständer .... (der passt eigentlich da garnicht rein) jedenfalls schaue ich hin und da sitze zwei Bobofahrer drauf..... als ich das zweite mal hinschaue winkt mir der einen auch noch zu..... zumindets wurde ich dann munter und mußte das licht anmachen um mich zu vergewissern das da nix ist .... nachdem ich wieder halb weggedöst war der gleiche traum wieder .....



na mal sehen wer mir da helfen kann.
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Beitragvon Atropos » 20.01.2007, 20:02

Ich würde ja gerne helfen, aber ich weiß nicht (bitte nicht auslachen) was ein Bobofahrer ist. :?
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Beitragvon Chorge » 20.01.2007, 21:10

ups ..sollte bob-fahrer heißen ... die netten jungs in den enganliegenden anzügen und motorradhelmen die ne eisbahn runterrasen ... und genau die saßen auf meinem wäscheständer.
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Beitragvon Atropos » 22.01.2007, 21:01

Bobfahrer, alles klar. :lol: Doch nun an's Werk. Kram, kram wo ist meine Kristallkugel? So, ich sehe:

1. daß der Wäscheständer unter der Last von zwei großen und kräftigen Männern eigentlich zusammenbrechen müßte. Darum prüfe, ob sich etwas oder jemand auf einem sicheren Untergrund befindet. Es kann sein, daß der Boden für einen Prozeß oder eine Person zu instabil ist. Über den zeitlichen Zusammenhang kann man da leider nichts sagen; das Ereignis kann schon geschehen sein, gerade ablaufen oder erst noch kommen.



2. daß besagte Bobfahrer meistens mit enormer Geschwindigkeit rasen. Prüfe daher weiterhin, ob das Tempo dem Ereignis angemessen ist. Da die beiden Jungs guter Laune sind, haben sie wahrscheinlich noch alle Knochen beisammen. Es ist also noch Zeit, einzugreifen.



3. daß die Botschaft unbedingt ankommen wollte, sonst hättest du nicht eine Wiederholung geträumt. Es scheint also etwas Wichtiges zu sein.



Möge es nützen.
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Beitragvon Chorge » 23.01.2007, 19:17

das mit dem tempo finde ich interessant ... stimmt zur zeit wirklic geht ales viel zu schnell rasant bei mir zu ... muß wirklich mal wieder etwas bremsen..... danke ... manchmal ist es so einfach das man nicht von selbst drauf kommt.
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Beitragvon Atropos » 23.01.2007, 19:43

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Beitragvon thor223 » 15.02.2008, 20:45

Hallo, möcht euch auch mal ein paar Träume von mir erzählen. Mal abgesehen von dem in der Uservorstellung waren es in letzter Zeit sehr viele, was bei mir eigentlich ungewöhnlich ist. Mal abgesehen von einigen sehr "harten nüssen" bekomme ich immer ganz konkrete hinweise was ich tun muss. So habe ich z.B. einmal einen Motor ausgebaut (bin Kfz.-Mechaniker) und habe beim Einbau etwas übersehen. In der folgenden Nacht bin ich im Traum die ganze Nacht unter dem Auto gewesen und habe vorne rechts nach dem Fehler gesucht und wusste noch nicht das da was faul war. Was soll ich sagen zu meiner Überaschung hab ich am nächsten Tag genau an dieser Stelle meinen Fehler gefunden. Oder vor ca. nem halben Jahr hatte ich einen Traum in dem es darum ging das nun die letzte möglichkeit da ist mit meinem Opa wichtige Angelegenheiten zu klären. Ich hab leider nicht darauf gehöhrt und im Januar ist er verstorben. Nun möchte ich euch um eure Meinung zu einem Traum von mir bitten. Ich sitze auf einem Berg unter einem sehr alten Baum und blicke in ein V Förmiges wunderschönes Tal. Es ist schönes Wetter und alles grünt und blüht. Ich höhre eine Stimme die zu mir sagt ich soll keine Angst haben und es sei nicht so wichtig wenn ich manches nicht verstehen würde und dass alles gut werden würde. Dannach war ich hellwach. Was haltet ihr davon?
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Beitragvon Atropos » 17.02.2008, 12:50

Hallo Thor, also wagen wir ein Tänzchen? :wink: Erstmal zu deinem Traum in der Vorstellung: so eine klare Botschaft, dass er mit den Runen verbunden ist, bekommt kaum jemand. Oder anders: der Weg zu den Runen ist für jeden verschieden. Versuche herauszufinden, was es mit der besonders herausgestellten Rune auf sich hat.



Zweitens: ein jeder Autofahrer wird sich glücklich schätzen, so einen Autodoktor zu haben. Einen, der von den Mächten der Zwischenwelt inspiriert wird. :wink: Im Grunde ist es die alte Volksweisheit: schlafe noch mal drüber. Ohne die ganze Ablenkung von außen sind wir besser in der Lage, die Lösung zu erkennen. Sie ist da, aber nicht zu erkennen, wenn man von allem möglichen vollgequasselt wird.



Die Sache mit deinem Opa ist ganz klar eine Belehrung. Deine Träume sind - vielleicht mehr als bei anderen - echte Hilfen. Und wo immer Hilfe herkommt, man sollte sie annehmen. Sei dir bitte darüber im klaren: diese Hilfe kommt aus dir selbst. Nutze deine Fähigkeit, sie ist selten.



So, nun zu dem schönen Traum: denn den Eindruck von Schönheit und Harmonie macht er auf mich. Deine Verbindung zu Altem ist eng. Du siehst eine Welt, die friedlich und fruchtbar ist. Sie ist zum Greifen nah, geh noch ein Stück, verweile nicht abseits. Wenn dir gesagt wird, du sollst keine Angst haben, ist das wohl die Angst vor den nächsten Schritten, die dich in die Mitte dieser Welt bringen. Bist du ein Alles-Verstehen-Woller? Das ist echt zu viel für Einen. :wink: Alles kann man nicht verstehen, höchstens fühlen. Und vor dem Fühlen braucht man erst recht keine Angst zu haben; Gefühle sind ein ziemlich sicherer Kompass.
Zuletzt geändert von Atropos am 18.02.2008, 17:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Rati » 18.02.2008, 11:55

thor223 hat geschrieben:So habe ich z.B. einmal einen Motor ausgebaut (bin Kfz.-Mechaniker) und habe beim Einbau etwas übersehen. In der folgenden Nacht bin ich im Traum die ganze Nacht unter dem Auto gewesen und habe vorne rechts nach dem Fehler gesucht und wusste noch nicht das da was faul war. Was soll ich sagen zu meiner Überaschung hab ich am nächsten Tag genau an dieser Stelle meinen Fehler gefunden.
Atropos hat geschrieben:Im Grunde ist es die alte Volksweisheit: schlafe noch mal drüber. Ohne die ganze Ablenkung von außen sind wir besser in der Lage, die Lösung zu erkennen. Sie ist da, aber nicht zu erkennen, wenn man von allem möglichen vollgequasselt wird.
Da stimme ich Atropos vollkommen zu. Hier ist nix seherisches im Spiel, sondern dein Bewustsein hat einfach Nachts die Chance gehabt Ablenkungsfrei dein gesamtes Wissenspotenzial (also alles was du je über Autoschrauberrei erfahren hast) zu nutzen um die Lösung zu finden. Hättest du dich am Tag davor für ne halbe Stunde neben das Auto gesetzt und meditiert, wäre dir die Idee wohl auch gekommen.

Atropos hat geschrieben:Deine Träume sind - vielleicht mehr als bei anderen - echte Hilfen. Und wo immer Hilfe herkommt, man sollte sie annehmen. Sei dir bitte darüber im klaren: diese Hilfe kommt aus dir selbst. Nutze deine Fähigkeit, sie ist selten
Ja, dein Unterbewustsein scheint wirklich sehr klare Bilder zu senden und auch recht aktiv auf äußere / reale Umstände zu reagieren, aber du solltest trotzdem immer aufpassen das es keine Gaukeleien sind die du erlebst, sonst verstrickst du dich und dein Unterbewustsein baut sich ne eigene Welt.
Zuletzt geändert von Rati am 21.02.2008, 11:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Atropos » 18.02.2008, 17:54

Wenn sich der Geselle meditierend neben das Fahrzeug setzt, rennt der Meister schreiend davon, oder ruft den Notarzt. :lol: Aber etwas Wahres ist dran: viel zu oft hetzen wir von einer Aufgabe zur nächsten, bloß schnell schnell, time is money. Man nimmt sich kaum einmal Zeit darüber nachzudenken, ob es gut und gelungen ist, was man da gemacht hat.



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Beitragvon Rati » 19.02.2008, 06:35

Atropos hat geschrieben:Wenn sich der Geselle meditierend neben das Fahrzeug setzt, rennt der Meister schreiend davon, oder ruft den Notarzt.
:lol: oder er ist inovativ und macht ne Show daraus. So nach dem Motto: "Ganzheitliche Heilung für ihr Auto zum geringen Aufpreis!" Ich meine, wie viele Leuter reden mit ihrem Auto. Autos sind ja doch schon meist Familienmitglieder und keine Gebrauchsgegenstände. :wink:
Atropos hat geschrieben:Traum ist nicht nur Unterbewußtsein. Viele Völker glauben daran, dass Träume Botschaften von Außen sind; vielleicht von den Ahnen, vielleicht von Göttern, wer weiß.
oder von dem nicht definierbarem Urwissen das du ab und zu mal erwähnst. Die Summe alles je erkannten, das als - quasi externer Speicher - jedem zur Verfügung steht. Wobei natürlich Ahnen oder Götter (meiner privaten Meinung nach natürlich) genau das gleiche darstellen, nur mit anderem Namen.
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Beitragvon Atropos » 19.02.2008, 17:07

Ganzheitliche Heilung, super. Nicht böse sein thor, wir wollen uns nicht über deinen Beruf lustig machen. Aber es ist was dran: viele behandeln ihr Auto wie eine Person und warum auch nicht. Es gibt genügend Menschen auf der Welt, die alles für beseelt halten.



Die Idee vom externen Speicher gefällt mir gut. Wie man ihn nennt, finde ich auch egal. Und der Speicher ist so ein Begriff, mit dem wir etwas anfangen können. Manchmal kommt die "Datenübertragung" unverhofft so wie im Traum und manchmal durch Trance, Meditation oder durch schlichtes Nachdenken. Alles machbar.



Und wie fand denn nun der Träumer unsere Auslegungen? Sag bitte nicht "in der Quatschecke". :wink:
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Beitragvon thor223 » 20.02.2008, 17:48

Hallo, erstmal danke für eure Auslegungen. Würd mir doch nie einfallen das als Quatschecke zu bezeichnen :). Ich stimme Rati zu, dass wir Nachts zugang zu einem "Externen" Speicher zugang bekommen, da wir im Schlaf nicht durch die Hektik des Tages behindert oder abgelenkt werden. Mir passieren viele solcher sachen, dabei lässt sich ganz gut unterscheiden ,was Hinweise und normale Träume sind.
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Beitragvon Atropos » 22.02.2008, 13:36

Wir sind doch aber in der Quatschecke. :wink: Wenn du oft solche Träume hast, bist du ein Seher thor. Und wenn es ohne Kräutlein und Drogen geht, um so besser. Dann brauchst du "nur" noch zu üben, wie du solche Träume in das Wach-Bewußtsein übersetzt. Hm, vielleicht kann das ein Traum-Seher auch nicht unbedingt, muss ja auch nicht. Dafür gibt's dann uns. :D Es wäre sehr schön, wenn du uns mehr darüber erzählst, davon können wir bestimmt lernen.
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