Johann Michael Söllner

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Johann Michael Söllner

Beitragvon TROLL » 11.01.2011, 23:45

Warum



ich hab geträumt heut Nacht vom Leben vom Fluss der Zeit von Energie

Ich hab geträumt von zarter Kraft die mich berührt und an sich zieht

ich hab geträumt von Ehrlichkeit die mir den Weg nach vorne weist

ich hab geträumt vom Seelensee der niemals zufriert nie vereist

ich hab geträumt von großen Taten von leisen Worten zeitlos schön

ich hab geträumt vom Abschied nehmen natürlich auch vom Wiedersehen

ich hab geträumt von Sicherheit vom Alter Weisheit und Vertrau´n

ich hab geträumt von hohen Bergen vom angst los in die Zukunft schau´n

ich hab geträumt von tiefen Tälern von dunklem Wäldern einem Lied

ich hab geträumt von eigener Meinung dass jeder sehen darf was er sieht

ich hab geträumt ich wär erwachsen und du du würdest mir vertrau`n

so bin ich heute wach geworden und alles war ein schöner Traum



Ich hab geträumt vom Miteinander vom Süden und von warmem Wind

ich hab geträumt von Zärtlichkeiten sie waren nur für mich bestimmt

ich hab geträumt von vielen Dingen vom teilen und vom geben auch

ich hab geträumt das manche Worte sich niemals auflösen wie Rauch

ich hab geträumt ein Spiel zu spielen in dem es keinen Sieger gibt

ich hab geträumt es gibt die Liebe doch du und ich wir sind verliebt

ich hab geträumt die Regentage vertreibt der innere Sonnenschein

ich hab geträumt ich hätte nicht das Gefühl allein zu sein

ich hab geträumt von Schweiß und Arbeit und dass es nie ein Ende gibt

wenn man Tage Wochen Jahre Nacht für Nacht zusammen liegt

ich hab geträumt ich wär erwachsen und du du würdest mir vertrau´n

so bin ich heute wach geworden und alles war ein schöner Traum



Ich hab geträumt es käme jemand der mir sagt er hat mich gern

ich hab geträumt der Mond nimmt zu und wieder ab und er macht´s gern

ich hab geträumt der schlimmste Krieg wird heute Nacht im Bett passier´n

ich hab geträumt wenn niemand siegt wird niemand diesen Kampf verlier´n

ich hab geträumt ich bin betrunken weil alles leichter wird und Mann

schwerelos und ohne Sorgen seine Träume träumen kann

ich hab geträumt es ist zu Ende und dass es einen Anfang gibt

und wenn es keinen gibt dann frag ich wozu hat man dann geliebt

ich hab geträumt dass unsere Kinder niemals Fragen Sagt WARUM

ich hab geträumt wir sind gescheit nicht gebildet und nicht dumm

ich hab geträumt ich wär erwachsen und du du würdest mir vertrau`n

so bin ich heute aufgewacht O Gott war das ein schöner Traum





Ich hab geträumt mein Universum ist groß genug für diese Welt

Doch was kann das schon groß bedeuten wenn die Wahrheit nicht mehr zählt!



Hans Söllner

24.11.2010
Ein achtzehntes weiß ich, das ich aber nicht singe

Vor Maid noch Mannesweibe

Als allein vor ihr, die mich umarmt,

Oder sei es, meiner Schwester.

Beßer ist was Einer nur weiß;

So frommt das Lied mir lange.
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